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Flora
und Fauna:
Vom Gipfel des Mount Olympos bis zu
den Küsten und ausgedehnten Ebenen
ist Zypern eine Insel mit faszinierender
Flora und Fauna. Im Frühling wachsen
überall wunderschöne wilde
Blumen in Hülle und Fülle.
Mediterraner Sonnenschein läßt
Bäume, Büsche und Pflanzen
das ganze Jahr hindurch üppig wachsen.
An weißen Mauern leuchten bunte
Bougainvillea und spiegeln ihre Pracht
in kristallklarem Wasser.
Zypern ist auch berühmt für
seine Vogelwelt. Beim Wechsel der
Jahreszeiten werden die Zugvögel,
auf ihrem Weg in den Süden, mit
Freude erwartet.
Aufgrund des einzigartigen Klimas
und der abwechslungsreichen Landschaft
bietet die Insel Naturliebhabern und
Sportfans zahllose Möglichkeiten
für aktive Erholung, z.B. Angeln,
Mountain-Biking, Wandern, Segelfliegen,
Golf, Wassersport und Segeln ...
Mit dieser Vielzahl von Möglichkeiten
ist Zypern ein Paradies für Vogelbeobachter,
eine wahre Schatzkammer für Archäologen
und Traumkulisse für Photographen.
Kultur:
Bereits während der Jungsteinzeit,
um 8000 v.Chr., ließen sich die
ersten Bewohner auf Zypern nieder. Damit
kann die Insel auf eine 10000jährige
Geschichte zurückblicken. Unter
all den Ereignissen, die das Land in
den darauf-folgenden Jahrtausenden erlebte,
war die Entdeckung von Kupfer eines
der entscheidendsten. Die Enteckung
von Kupfer - oder Kuprum in Latein,
dessen Namen von "Kypros dem griechischen
Namen für Zypern stammt hat dem
Land zu unermeßlichem Reichtum
verhelfen.
Die strategische Lage der Insel, ihre
Kupfervorkommen und das Holz ihrer Wälder
lockte die ersten Griechen nach Zypern.
Sie kamen vor mehr als 3000 Jahren auf
die Insel, am Ende des Trojanischen
Krieges, ließen sich nieder und
brachten die griechische Lebensart,
ihre Sprache und ihre Zivilisation.
Im Lauf der Jahrhunderte herrschten
auf Zypern viele Machthaber, darunter
die Ägypter, Assyrer, Perser, die
Nachfolger xander des Großen und
die Römer. Dann wurde Zypern Teil
des Byzantinischen Reiches. Später
kamen die Kreuzritter, die Lusignans
und die Venezier, die ()smanen und die
Briten. 1960 wurde Zypern, zum ersten
Mal nach 3500 Jahren, unabhängig,
behielt jedoch die griechische Sprache
und Kultur bei.
Im Juli 1974 wurde Zypern von der
Türkei überfallen. Seitdem
ist der Norden, 37% der Insel, illegal
von türkischen Truppen besetzt.
Es überrascht nicht, daß
Zypern, mit einer solch reichen Geschichte,
auch eine bemerkenswert reiche Kultur
besitzt. Seine Bedeutung wurde durch
die UNESCO anerkannt: neun der byzantinischen
Bergkirchen der Insel und die gesamte
Stadt Kato Pafos, Palaipalös
und Choirokoitia wurden in die Liste
des Weltkulturerbes aufgenommen.
Wohin Sie ihren Schritt in Zypern
auch richten, überall stoßen
Sie auf Erinnerungen an eine starke
Tradition, die von Generation zu Generation
durch viele Feste und Feierlichkeiten
lebendig erhalten wird.
In
Zypern vergeht kaum eine Woche,
in der nicht eine Feierlichkeit
stattfindet, sei dies ein farbenfrohes
Festival oder eine Ehrenfeier
für einen Heiligen aus Anlass
seines Namenstages. Eines dieser
traditionellen Open-Air-Festivals
ist z.B. "Panigiri"
, das vor allem in den Dörfern
gefeiert wird.
Das Osterfest, einer der höchsten
Feiertage des griechisch-orthodoxen
Glaubens, begeht man mit feierlichem
Ernst, Freude und Hoffnung. |
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Eines der bekanntesten zypriotischen
Feste ist der Karneval, zusammen mit
Anthestiria", dein Frühlingsblumenfest,
und "Kataklysmos" - dem
Fest der Sintflut - das zeitlich mit
dem Pfingstfest zusammenfällt.
Das ganze Jahr hindurch gibt es außerdem
Ausstellungen, Konzerte, Theater und
Volksfeste. Die zypriotische Kultur
spiegelt sich auch in der reichen
Volkskunst der Insel wieder. Uraltes
Handwerk, von einer Generation zur
nächsten weitergegeben, wird
von geschickten Hände und flinken
Fingern ausgeübt. Dabei entsteht
Kunsthandwerk, das sowohl dekorativ
als auch nützlich ist und eine
Zierde für jedes Heim darstellt.
Die griechisch-orthodoxe Kirche ist
seit dem 1. Jahrhundert n.Chr. die
Hauptstütze der Religion auf
Zypern. In einer Gesellschaft, in
der die Kirche noch immer eine wichtige
Rolle spielt, sind die alten Werte
erhalten geblieben. Durch den Zusammenhalt
der Familie wird ein
farbiges Brauchtum bewahrt, das den
warmherzigen Charakter des Landes
und seiner Bewohner unterstreicht.
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besteht kein Zweifel: die 100
Jahre alte Hauptstadt darf im
Reiseplan eines Zypernurlaubers
nicht fehlen. Sie liegt etwa in
der Mitte der Insel und ist von
den anderen Städten aus leicht
erreichbar. An einen Tag in Lefkosia
werden Sie sich sicher noch lange
erinnern. |
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Erstes Ziel sollte auf jeden Fall
die einzigartige, bezaubernde Altstadt
sein. Die sie umringenden starken
Festungsmauern wurden im 16. Jahrhundert
von den Veneziern gebaut, man findet
hier sowohl zahlreiche historische
Gebäude und Denkmäler als
auch kleine Läden, Cafes und
Tavernen. Das Schmuck - Museum in
Lefkosia, das Museum de Geshichte
zypriotischer Münzen und das
städtische Kunstzentrum sind
einen Besuch wert. Das "Levention"
Stadtmuseum von Lefkosia präsentiert
auf phantasievolle Weise die Geschichte
der Stadt und wurde als "Europäisches
Museum des Jahres 1991" ausgezeichnet.
Ein Gang durch die Stadt ist ein
Reise in die Vergangenheit. Enge Straßen
und alte Häuser mit reich verzierten
Balkonen schmiegen sich an verwitterte
Sandsteinmauern. Handwerker üben
in ihren kleinen Werkstätten
Gewerbe aus , die seit Jahrhunderten
unverändert geblieben sind. In
der "Laiki Geitonia", der
sorgfältig restaurierten Altstadt,
ist die Atmosphäre vergangener
Zeiten wieder
lebendig geworden. Die beiden Hauptstraßen
des alten Lefkosia, die Lidra-Street
und die Onasagorou-Street sind gesäumt
von Geschäften aller Art. Dieser
Teil der Altstadt ist für den
Autoverkehr gesperrt.
Ein "Muß" ist der
Besuch des einzigartigen Cyprus Museums,
das die bedeutendste Sammlung der
Insel von zypriotischen Schätze
des Altertums zeigt, vom Neolithikum
bis zur Römerzeit. Einen Kontrast
zu diesen alten Funden bildet die
Staatssammlung zeitgenössischer
Kunst. Am anderen Ende der Stadt,
in einer Seitenstraße der Straße
nach Lemesos, liegt das Cyprus Handicraft
Centre.
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Auch
das "Pyli Ammochostou"-
das Famagusta-Tor - wurde für
seine Renovierung mit dem Europa
Nostra Preis ausgezeichnet. In
diesem Teil der Stadt findet man
viele alte Kirchen.
Interessant sind auch das Ethnographisches
Museum, das Byzantinische Museum,
der Palast des Erzbischofs, die
Kathedrale von Agios Ioannis mit
ihren wunderschönen Fresken
und das Museum des Nationalen
Befreiungs-kampfes. Ein faszinierendes
Beispiel für die Architektur
des 18. Jahrhunderts ist das Haus
des Chatzigeorgakis Kornesios,
in dem heute das Ethnologische
Museum untergebracht ist. |
Nicht weit von diesen Stätten
entfernt verläuft die berühmte
"Green Line", die Demarkations-linie
zwischen der Republik und dem illegal
besetzten Teil im Norden. Sie existiert
seit 1974, als die türkischen
Truppen die Insel überfielen
und 37% derinsel zu einem Pseudo-Splitterstaat
erklärten, der bis heute von
keinem anderen Land außer der
Türkei anerkannt wurde.
Die moderne Stadt, die sich außerhalb
der Mauern der Altstadt entwickelt
hat, ist ein kosmopolitisches Geschäfts-
und Kulturzentrum. Lefkosia gilt als
Einkaufszentrum Zyperns, mit einer
Vielzahl von Restaurants, Diskotheken
und Bars.
Manch historisches Juwel ist von
der Hauptstadt aus leicht erreichbar,
so z.B. die aus dem 12.W Jahrhundert,
Kirchen von Asinou und Agioi Apostoloi
in Pera Chorio Nisou die Königsgräber
von Tamassos, das antike Stadtkönigreich
von Idalion und die bezaubernden Dörfer
Fikardou und Kakopetria.
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Zweitgrößte
Stadt und größter Hafen
der Insel, Sitz der größten
Wein-kellereien, geschäftiger
Ferienort - all diese Attribute
verbindet Lemesos und präsentiert
sich als lebendige, kosmopolitische
Hafenstadt. Ihren lebhaften Charkter
verdankt die Stadt vor allein
ihren Einwohnern, einem lustigen
Völkchen, das dem Vergnügen
nicht abgeneigt ist. Kein Wunder,
daß hier die zwei größten
Feste der Insel stattfinden, der
Karneval, mit Kostümbällen,
Umzügen und Feiern, und das
"Weinfest" im September,
ein phantastisches Ereignis, hei
dem - eine Aufmerksamkeit der
ansässigen Weinkellereien
- für jedermann der Wein
umsonst fließt. |
Lemesos entstand aus den zwei bedeutendsten
alten Stadtkönigreichen: Amathous,
östlich der Stadt, und Kourion,
westlich davon gelegen. In beiden
werden umfangreiche Ausgrabungs-arbeiten
vorgenommen. Das alte Kourion Theater
dient im Sommer als großartige
Kulisse für Theateraufführungen
und Konzerte.
Im Mittelalter fand in Lemesos die
Hochzeit von Richard Löwenherz
und Berengaria von Navarra statt,
die er zur Königin Englands krönte.
Danach machten die Kreuzritter die
Festung im Westen der Stadt, bekannt
als Burg von Kolossi, zu ihrem Hauptquartier.
Sie förderten die Herstellung
von Wein, vor allem des schweren Dessertweines
"Commandaria" - einer der
ältesten bekannten Weine der
Welt.
Heute ist Lemesos ein Urlaubsort
mit einem 16 km langen Strand, einem
geschäftigen Einkaufs-zentrum,
zahllosen Tavernen und Restaurants
und einem Nachtleben, das für
jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
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Interessant
und einen Besuch wert ist die
Festung von Lemesos. Hier befinden
sich auch das Museum des zypriotischen
Mittelalters, das archäo-logische
Bezirksmuseum, das Volkskunstmuseum,
die städtische Kunst-galerie
und der Stadtpark. |
In der Nähe liegt der ruhige
Germasogeia-Damm, der vor allem von
leidenschaftlichen Anglern besucht
wird und der Salzssee von Akrotiri.
Er ist im Winter Heimat für Tausende
von Zugvögeln, und im Frühling
und Herbst machen Millionen von ihnen
hier Zwischenstation auf ihrem Weg
nach Hause. In den malerischen Dörfern
der nahegelegenen Vorberge hat sich
das ländliche Leben seinen ruhigen
Gang bewahrt.
Mit
seiner palmengesäumten Uferpromenade,
der lässigen Atmosphäre
und seinem verschlafenen Charme
erinnert der Strand von Larnaka
ein wenig an die mediterranen
Küsten des Festlandes.
Die Cafes und Tavernen der Uferregion
sind während des langen Sommers
ein beliebter Treffpunkt sowohl
für Urlauber als auch für
Zyprioten. Ganz in der Nähe
befindet sich die Marina, viel
besucht
von Yachtfahrern und Seglern aus
der ganzen Welt. |
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Am westlichen Ende der Promenade liegt
die Festung der Stadt. Sie stammt aus
dem 17. Jahrhundert und beherbergt heute
das Museum des Mittelalters von Larnaka.
Da Larnaka den größten internationalen
Flughafen der Insel besitzt, haben die
meisten Urlauber hier ihre erste Begegnung
mit Zypern. Eines der ersten Dinge,
die man sieht, ist der wunderschöne
Salzsee, in den kühleren Monaten
das Zuhause anmutiger Flamingoschwärme
und anderer Zugvögel. Neben dem
See, in einer ruhigen Umgebung und von
mächtigen Palmen überragt,
liegt das Hala Sultan'Fekesi, ein Denkmal
zur Erinnerung an die Tante des Propheten
Mohammed.
Die Verbindung Larnakas mit dem Christemtum
reicht bis in dessen Anfangszeit zurück,
denn der erste Bischof der Stadt war
kein anderer als Agios Lazaros. Nachdem
Jesus ihn von den Toten auferweckt hatte,beschlol3
er, hier sein "zweites Leben"
zu verbringen. Über dem Platz,
an dem seine Gebeine vermutet werden,
wurde eine Kirche gebaut, die seinen
Namen trägt.
Das archäologische Bezirksmuseum
von Larnaka und die Pierides Sammlung
zeigen besonders interessante Kunstwerke
des Altertums. Die Marmorbüste
Zenons, des berühmten Philosophen
und Begründers der Stoa zeugt
von einem weiteren berühmten
Sohn der Stadt. Interessant sind auch
das antike Stadt königreich Kition,
von den Mykenem im 13. Jahrhundert
v. Chr. gegründet, die Agia Faneromeni
Kirche aus dem B. Jahrhundert n.Chr.,
die auf einem Felsen errichtet wurde
und das Aquädukt aus dem 18.
Jahrhundert, am Rande der Stadt.
Stavrovouni, gegründet von der
Heiligen Helena, ist eines der ältesten
Klöster Zyperns. Von Larnaka
aus ist es leicht zu erreichen. Auf
der Spitze eines Berges liegend bietet
es eine überwältigende Aussicht
in alle Himmelsrichtungen. Gemäß
den alten, streng eingehaltenen Regeln
des Ordens ist allerdings Frauen das
Betreten des Klosters nicht gestattet.
Ebenfalls nicht weit von Larnaka entfernt
liegt die Kirche von Panagia Angeloktisti,
in der ein lebensgroßes byzantinisches
Mosaik der Jungfrau Maria aus dem 16.
Jahrhundert zu sehen ist - weltweit
eines der schönsten aus dieser
Zeitperiode. Ein Genuß ist auch
der Besuch von Lefkara, einem Dorf,
das berühmt ist für seine
spitzenartigen Stickereien, von denen
man sagt, sie hätten schon Leonardo
da Vinci begeistert. Weiter südlich
liegt die bemerkenswerte Ausgrabungsstätte
Choirokoitia. Hier wurde eine der weltweit
bedeutendsten neolithischen Siedlungen
gefunden.
Die Hauptstadt des Westen und eine Stadt
mit viel Geschichte: das ist Pafos.
Hier befindet sich auch der zweitgrößte
internationale Flughafen der Insel.
Zentrum des Urlaubsortes ist der bezaubernde
Fischerhafen am Pafos Fort, gesäumt
von Terrassencafes und'Favernen, die
verlockende Menues mit dem Fang des
Tages anbieten.
Es war der Strand von Pafos, an dem
die mythologische Gottheit Aphrodite
geboren wurde - eine Legende, die
während der vergangenen Jahrhunderte
viele Menschen veranlaßte, zur
Verehrung und Anbetung der Göttin
hierherzukommen. Die Geburtstätte,
ein großer, aus dem Meer ragender
Felsen, trägt den Namen "Petra
Tou Romiou" - Venusfelsen. Auch
die "Bäder der Aphrodite"
in Polis und die "Fontana Amorosa"
- Quelle der Liebe - sind Zeichen
für die offensichtliche Vorliebe
Aphrodites für die Insel. In
Kouklia-Palaipafos befinden sich die
Reste des ersten Heiligtums der Göttin.
Als erste Stadt der Insel bekannte
sich Pafos schon früh zum Christentum.
Während der römischen Herrschaft
bekehrte der Apostel Paulus hier den
ersten Herrscher zum neuen Glauben.
`Den Zeugnissen der reichen Geschichte
begegnet man noch heute auf Schritt
und Tritt, so daß man ganz Pafos
als "offenes Museum" betrachten
kann. Diese Tatsache veranlaßte
die UNESCO, die ganze Stadt in die
Liste ihres Weltkulturerbes aufzunehmen.
Zu den ans Licht gebrachten Schätzen
gehören die bemerkenswerten Mosaike
in den Häusern des Dionysos,
des Theseus und des Aion. Sie sind,
nach 1600 Jahren unter der Erde, erstaunlich
gut erhalten. Sehenswert sind auch
die geheimnisvollen Gewölbe und
Höhlen, die Gräber der Könige,
die Säule, an der - laut Überlieferung
- der Apostel Paulus gegeißelt
wurde, das alte Odeon Theater, das
Byzantinische Museum und das Archäologische
Bezirksmuseum, um nur einige zu nennen.
Das Dorf Geroskipou ist bekannt wegen
der byzantinischen Agia Paraskevi
Kirche mit ihren fünf Kuppelnund
seinem Museum für Volkskunst.
Und bereits seit vielen Jahren ein
kulinarischer Geheimtip: "loukoumi",
eine köstliche Süßigkeit.
Das Agios Neofotos Kloster, berühmt
wegen seiner "Encleistra"
(Klause), die von dem Einsiedler selbst
aus dem Felsen gemeiselt wurde, zeigt
einige der schönsten byzantinischen
Fresken des 12. und 15. Jahrhunderts.
Im Chrysorrogiatissa Kloster wird
aus selbstangebauten Trauben Wein
hergestellt. Pano Panagia besitzt
ein kleines Museum, das Erzbischof
Makarios, dem ersten Präsidenten
Zyperns gewidmet ist. Von hier aus
empfiehlt sich eine Fahrt ins majestätische
Tal der Zedern, die Heimat der einheimischen
Mufflons, der gehörnten Schafe
Zyperns.
Das Dorf Lempa, malerisch in der
Nähe des Meeres gelegen, ist
bemerkenswert wegen seiner besonderen
historischen Bedeutung. Die Überreste
einer Siedlung aus der Kupferzeit
dokumentieren die Geschichte des Dorfes.
Heute gibt die getreue Rekonstruktion
einiger Wohnstätten einen Einblick
in das Inselleben während der
Kupferzeit .
| Weiter
nördlich liegt Polis, ein
stiller Urlaubsort, von dem aus
man den Blick über die wunderschöne
Chrysochou Bucht, mit ihrem bezaubernden
Fischerdorf Latsi genießen
kann .Die unberührte Natur
und die typischen Dörfer
sind der ideale Erholungsort für
den Wanderer und Naturfreund.
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Durch die flache Landschaft, die
zum großen Teil mit Bananenplantagen
kultiviert ist, erhält die Stadt
einen angenehm offenen Charakter.
Im Hintergrund ragen die sanften Vorberge
der westlichen Troodos-Kette in den
Himmel. Hier ist das Tor zur Halbinsel
Akamas, einer natürlichen Wildnis
von unglaublicher Schönheit,
mit atemberaubenden Schluchten, sensationellen
Küsten und leicht begehbaren
Wanderwegen.
Allgemeine Informationen:
- Englisch ist die erste Fremdsprache
und weit verbreitet. Außerdem
wird zunehmend Deutsch und Französisch
gesprochen.
- Die gültige Währung
der Republik ist das zypriotische
Pfund, das in 100 Cent unterteilt
ist. Es gibt L 20, L10, L 5 und
L 1-Noten.
- Die Banken in Zypern sind von
8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet
. In den Touristengebieten haben
manche Banken auch nachmittags geöffnet.
Geldwechselautomaten, die die meisten
Währungen und Banknoten akzeptieren
gibtes mit 24 - Stunden - Service.
- Der Strom auf der Insel hat 240
Volt. Für die Steckdosen werden
englische Stecker bzw. Adapter benötigt.
- In den gut sortierten Apotheken
sind auf Zypern alle Medikamente
erhältlich.
- Telefonieren: Von Zypern aus können
206 Länder direkt angewählt
werden. Telefonkarten gibt es auf
den Postämtern, an Kiosken
und Souvenirläden.
- Die Ausfuhr von Antiquitäten
ist nur mit Ausfuhrgenehmigung möglich.
Es ist auch nicht erlaubt, antike
Gegenstände vom Meeresgrund
zu heben.
- Besucher von Kirchen und Klöstern
sollten die religiösen Traditionen
respektieren und keine Shorts oder
ärmellosen Kleidungsstücke
tragen.
- Feiertage: 1. und 6. Januar; 25.
März; 1. April; 1. Mai; 15.
August; 1. und 28. Oktober; 24.-26.
Dezember. Außerdem gibt es
noch vier bewegliche Feiertage:
Rosenmontag (50 Tage vor dem griechisch-orthodoxen
Osterfest), Karfreitag und Ostermontag
(des griechisch-orthodoxen Osterfestes)
sowie Pfingsten.
- Kreuzfahrten nach Ägypten
oder ins Heilige Land und die griechischen
Inseln werden zu sehr günstigen
Preisen angeboten. Die komfortablen
Kreuzfahrtschiffe bieten außer
Unterbringung und Verpflegung auch
noch Entertainment.
- Öffnungszeiten
April, Mai, 15 September bis Oktober
8.00 -19.00 (Freitag: 20.00)
November bis März
8.00 -18.00 (Freitag: 19.00)
Juni bis 14 September
8.00-13.00 und 16.00-19.30 (Freitag:
20.30) Sonntags sowie Mittwoch und
Samstag nachmittag sind die Läden
geschlossen.
Auf der Insel unterwegs
- Es herrscht Linksverkehr.
- Die Distanzen zwischen den Städten
sind nicht groß.
- Die Sammeltaxen sind preisgünstige
Gemeinschaftstaxen, die tagsüber
die größeren Städte
wie Lefkosia, Lemesos, Larnaka und
Pafos miteinander verbinden.
- Alle großen internationalen
Autovermietungen sind auf Zypern
vertreten. Die Tankstellen in den
Küstenregionen und den größeren
Städten haben automatische
Zapfsäulen. Sie bieten 24-Stunden-Service
und akzeptieren Banknoten. In den
ländlichen Gegenden haben nicht
alle Tankstellen an Sonn- und Feiertagen
geöffnet.
Wichtiger Hinweis
Nach dem Zypriotischen Gesetz ist
die Einfuhr, Besitz und Gebrauch von
Rauschgift, Drogen mit psychotropischen
Substanzen streng verboten.
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