Einen Besuch wert sind
auch die Museen:
Das Volkskundliche mit farbenprächtigen
Trachten, kunstvoll gewebten Stoffen und dekorativem
Silberschmuck, das Naturgeschichtliche mit
interessantem Anschauungsmaterial aus Flora
und Fauna sowie Mineralien der Gegend, und
schliesslich das Anthropologische Museum.
Die natürliche Grenze nach Norden bilden
die Bergketten des Papikio Oros und das Rhodope-Gebirge.
Nach Süden zum Meer hin flacht das Land
ab und wir stossen auf Flüsse und Seen.
Faszinierend nicht nur für Ornitologen
und Okologen sind das Nestos-Delta und der
Vistonida-See, noch nahezu intakte Wasserbiotope,
wie sie in Europa selten geworden sind. Die
Altertümer dieser Gegend stammen vor
allem aus byzantinischer und römischer
Zeit.
Fahrt über Land Nestos-Delta

In seiner paradiesischen Unberührtheit
ist dieses "Thrakische Tempetal",
wie die Einwohner das Nestos-Delta liebe-voll
nennen, eines der letzten Wasservogelreservate
in Europa. Reiher, Wildgänse, Pelikane
und viele andere, seltene oder vom Aussterben
bedrohte Vogelarten haben hier ebenso eine
Zuflucht gefunden wie gefährdete Arten
aus dem Pflanzenreich.
In Toxotes (12 km von Xanthi) und Paradissos
sind Bauwerke aus byzantinischer Zeit, Befestigungsanlagen
und römische Grabinschriften zu sehen.
Einen Besuch wert sind auch die Museen:
das Volkskundliche mit farbenprächtigen
Trachten, kunstvoll gewebten Stoffen und
dekorativem Silberschmuck, das Naturgeschichtliche
mit interessantem Anschauungsmaterial aus
Flora und Fauna sowie Mineralien der Gegend,
und schliesslich das Anthropologische Museum.
Stavroupoli und Umgebung
Wenn man in NW-Richtung aus Xanthi heraus
nach Stavroupoli fährt sieht
man sich in eine üppig-grüne Hügel
-und Berglandschaft versetzt, mit dunklen
Eichenwäldern und verwunschenen Flussläufen,
an deren Ufern Kastanien und Pappeln stehen.
Von der Profitis-Ilias-Höhe in Stavroupoli
bietet sich ein herrlicher Panoramablick
hinunter auf den Nestos.
Etwa 18 km von Stavroupoli liegt der jungfräuliche
Buchenwald von Arkoudorema, ein endlos
weites Meer von Bäumen, die z.T. über
200 Jahre alt sind.
Eine archäologisch hochinteressante
Entdeckung wurde 4 km von Stavroupoli (beim
Dorf Komninas) gamacht: ein gemauerter,
unterirdischer Grabbau aus makedonischer
Zeit (2. Jh.v.Chr.), dessen Wände z.T.
ausgemalt sind. Die Anlage ist nach Rücksprache
mit dem zuständigen Museumswärter
in Stavroupoli (Tel. 0542/22040) zu besichtigen.
Das antike Abdera (Avdira) und Umgebung
Südwestlich von Xanthi, nah am Meer
lag im Altertum Abdera, Heimat der grossen
Philosophen Demokrit und Protagoras. Die
Archäologen haben bis jetzt zwei hellenistische
Innenhöfe sowie Töpferwerkstätten,
römische Bäder, ein Theater und
Reste eines Kybele-Heiligtums zutage gefördert.
Die meisten Funde sind im Museum von Kavala
untergebracht, Idole, Inschriften und Münzen
aus der Region findet man im Museum von
Komotini. Nicht weit von hier liegt das
heutige Dorf Avdira mit sehr schönen
Häusern im thrakischen Baustil, und
das Heilbad Gianisseas.
Vistonida-See und Porto Lagos
Der
Vistonida-See südöstlich von Xanthi
ist nicht nur landschaftlich besonders reizvoll
sondern auch ein Wasservogelreservat von
allergrösster Bedeutung für Tausende
von Arten, die hier jedes Jahr überwintern.
Die
Einfahrt zum See bewacht das malerische
kleine Fischerdorf Porto Lagos. Wenn
man den Fischern glauben darf, liegen am
Grunde des Sees die Ruinen des antiker Vistonis,
Hauptstadt des Königs Diomedes.
In geringer Entfernung von Porto Lagos kann
man noch Häuserfundamente des antiken
Dikaiopolis besichtigen.
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