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Xanthi

Ist die Hauptstadt der Präfektur und liegt an derselben Stelle wie schon das antike Xantheia.

Aus der Vergangenheit ist nur wenig erhalten, darunter Reste der byzantinischen Befestigungsanlagen aus dem 13. Jh.


Durch die Stadt, die sich im Halbrund den Berghang hinaufzieht, schlängelt sich der Kossinthos.


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Durch die Stadt, die sich im Halbrund den Berghang hinauf-zieht, schlängelt sich der Kossinthos. Dass Xanthi als Metropole des Tabak-handels eine lange Tradition hat demonstrieren noch sehr schön die alten Tabak-Lagerhäuser am Stadtrand und die in Pastellfarben bemalten behäbigen Bürgerhäuser der Tabakhändler in der Altstadt
mit ihren schmiedeeisernen Balkongittern und Ziegeldächern.
Dass Xanthi als Metropole des Tabakhandels eine lange Tradition hat demonstrieren noch sehr schön die alten Tabak-Lagerhäuser am Stadtrand und die in Pastellfarben bemalten behäbigen Bürgerhäuser der Tabakhändler in der Altstadt mit ihren schmiedeeisernen Balkon-gittern und Ziegeldächern.
Einen Besuch wert sind auch die Museen:
Das Volkskundliche mit farbenprächtigen Trachten, kunstvoll gewebten Stoffen und dekorativem Silberschmuck, das Naturgeschichtliche mit interessantem Anschauungsmaterial aus Flora und Fauna sowie Mineralien der Gegend, und schliesslich das Anthropologische Museum.

Die natürliche Grenze nach Norden bilden die Bergketten des Papikio Oros und das Rhodope-Gebirge. Nach Süden zum Meer hin flacht das Land ab und wir stossen auf Flüsse und Seen. Faszinierend nicht nur für Ornitologen und Okologen sind das Nestos-Delta und der Vistonida-See, noch nahezu intakte Wasserbiotope, wie sie in Europa selten geworden sind. Die Altertümer dieser Gegend stammen vor allem aus byzantinischer und römischer Zeit.


Fahrt über Land Nestos-Delta
  
In seiner paradiesischen Unberührtheit ist dieses "Thrakische Tempetal", wie die Einwohner das Nestos-Delta liebe-voll nennen, eines der letzten Wasservogelreservate in Europa. Reiher, Wildgänse, Pelikane und viele andere, seltene oder vom Aussterben bedrohte Vogelarten haben hier ebenso eine Zuflucht gefunden wie gefährdete Arten aus dem Pflanzenreich.

In Toxotes (12 km von Xanthi) und Paradissos sind Bauwerke aus byzantinischer Zeit, Befestigungsanlagen und römische Grabinschriften zu sehen.

Einen Besuch wert sind auch die Museen: das Volkskundliche mit farbenprächtigen Trachten, kunstvoll gewebten Stoffen und dekorativem Silberschmuck, das Naturgeschichtliche mit interessantem Anschauungsmaterial aus Flora und Fauna sowie Mineralien der Gegend, und schliesslich das Anthropologische Museum.



Stavroupoli und Umgebung
Wenn man in NW-Richtung aus Xanthi heraus nach Stavroupoli fährt sieht man sich in eine üppig-grüne Hügel -und Berglandschaft versetzt, mit dunklen Eichenwäldern und verwunschenen Flussläufen, an deren Ufern Kastanien und Pappeln stehen. Von der Profitis-Ilias-Höhe in Stavroupoli bietet sich ein herrlicher Panoramablick hinunter auf den Nestos.

Etwa 18 km von Stavroupoli liegt der jungfräuliche Buchenwald von Arkoudorema, ein endlos weites Meer von Bäumen, die z.T. über 200 Jahre alt sind.

Eine archäologisch hochinteressante Entdeckung wurde 4 km von Stavroupoli (beim Dorf Komninas) gamacht: ein gemauerter, unterirdischer Grabbau aus makedonischer Zeit (2. Jh.v.Chr.), dessen Wände z.T. ausgemalt sind. Die Anlage ist nach Rücksprache mit dem zuständigen Museumswärter in Stavroupoli (Tel. 0542/22040) zu besichtigen.



Das antike Abdera (Avdira) und Umgebung
Südwestlich von Xanthi, nah am Meer lag im Altertum Abdera, Heimat der grossen Philosophen Demokrit und Protagoras. Die Archäologen haben bis jetzt zwei hellenistische Innenhöfe sowie Töpferwerkstätten, römische Bäder, ein Theater und Reste eines Kybele-Heiligtums zutage gefördert. Die meisten Funde sind im Museum von Kavala untergebracht, Idole, Inschriften und Münzen aus der Region findet man im Museum von Komotini. Nicht weit von hier liegt das heutige Dorf Avdira mit sehr schönen Häusern im thrakischen Baustil, und das Heilbad Gianisseas.



Vistonida-See und Porto Lagos

Der Vistonida-See südöstlich von Xanthi ist nicht nur landschaftlich besonders reizvoll sondern auch ein Wasservogelreservat von allergrösster Bedeutung für Tausende von Arten, die hier jedes Jahr überwintern.









Die Einfahrt zum See bewacht das malerische kleine Fischerdorf Porto Lagos. Wenn man den Fischern glauben darf, liegen am Grunde des Sees die Ruinen des antiker Vistonis, Hauptstadt des Königs Diomedes.

In geringer Entfernung von Porto Lagos kann man noch Häuserfundamente des antiken Dikaiopolis besichtigen.


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