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Evros
Die Hauptattraktion dieser Präfektur sind das Evrosdelta,
ein Wasserschutzgebiet von internationaler Bedeutung und
die zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus hellenistischer und römischer Zeit.

Am südöstlichen Rand der Verwaltungseinheit Evros (zur griechischen Thraki gehörend), an der Grenze mit der Türkei, der Fluss Evros (fließt in der Ägäis aus) bildet ein reiches Delta, eine Wasserwelt von internationaler Wichtigkeit, mit einer Größe von 200 Qm.

Die große Vielfalt der Vegetation im Delta Evros bildet ein vielförmiges Mosaik aus. Die seltene Flora und Fauna der Gegend ist dem Einfluss, dem die Wasserwelt durch ihre vorteilhafte geografische Stelle hat, zu verdanken.

Das Delta des Evros gewährt Gastfreundschaft zu einer großen Vielfalt von Tieren, die einzigartig im europäischen Raum sind. Zum Beispiel, hat man bis heute 316 Arten von Vögeln registriert, eine große Zahl im Vergleich zu insgesamt 422 Arten, die in ganz Griechenland registriert wurden.

Besonders wichtig ist der Wert der Wasserwelt sowohl für Völkerwanderung als auch für das Überwintern vieler Vögeln. Im Winter, Tausende im Wasser und am .Wasser lebende Vögel, die aus dem nördlichen Europa und aus den Ländern der Ex- sowjetischen Unions stammen, überwintern im Delta. Zu dieser Jahreszeit kann man Hunderte Flamingos und Schwäne und Tausende Enten, die sich in den Lagunen des Delta ernähren, bewundern. Wenn die Sonne untergeht, bewegen sie sich an die Küsten.

Groß ist auch die Zahl der Vögel, die, die Wasserwelt als Zwischenstation für ihre Völkerwanderung von Europa nach Afrika und umgekehrt benutzen. Zwischen den Arten der Vögel, die durch das Delta herbeiziehen sind der Rosapelikan, das Sichler, der Löffler, der Krauskopfpelikan, die Zwergmöwe, und die Trauerseeschwalbe zu erkennen, wichtiger von allen, ist die Erscheinung der Dünnschnabel-Brachvogel, eines der seltensten Vögelarten der Welt.



In Traianoupolis, nur 14Km östlich von Alexandroupolis entfernt, befindet sich das Informations zentrum Delta Evros, Sitz der Verwaltung des Nationalparks Delta Evros, wo sich eine Ausstellung und ein speziell errichteter Raum für die Vorführungen von Filmen und Slides befindet. Mit Ausgangspunkt Traianoupolis und Ferres werden Fremdenführungen von Gruppen von Besuchern in ausgewählten Land- und Wasserrouten im Delta durchgeführt.


Nützliche Telefonnummern
Informationszentrum Delta Evros; Tel.: +30 25510 61000 Fax: +30 25510 61020
Touristenzentrum Ferres: Tel.: +30 25550 24310
Umweltbüro der Präfektur: Tel.: +30 25510 61000 e-mail: evroswet@hol.gr



 
Alexandropoli


Alexandroupolis (??e?a?d???p???, bis 1920 Dedeagats/?ed?a?at?, türkisch Dedeagaç) ist eine griechische Hafenstadt in Westthrakien.
Alexandroupolis ist die Verwaltungshauptstadt der Provinz Evros an der Grenze zur Türkei.

Sie wurde 1878 von russischen Architekten gebaut. 1912 wurde sie im 1. Balkankrieg aus osmanischer Herrschaft befreit und war als Dedeagatsch Ägäishafen Bulgariens.

Im Frieden von Neuilly vom 27. November 1919 wurde die Stadt Griechenland zugesprochen und in Alexandroupolis - nach König Alexandros I. - umbenannt.





Alexandroupolis liegt an der EuropastraßeE-75 Istanbul-Thessaloniki und der Bahnstrecke Thessaloniki-Edirne (unterbrochen). Es gibt einen nationalen Flughafen und im Hafen findet man Schiffsverbindungen nach Samothrake, Límnos und Rhodos.





Alexandroupolis ist mittlerweile eine der am stärksten aufstrebenden Städte in Griechenland. Eines der Wahrzeichen ist der Leuchtturm der Stadt, der Fáros am Hafen.



Sehenswert ist die Eleftherios-Kirche und die Archäologische Sammlung im Rathaus.




Mesembria (Messimvria) und Umgebung

Von Komotini in Richtung Alexandroupoli fahrend sollte man sich an der Küste ankommend das antike Mesembria (Messimvria) ansehen, eine Stadtgründung aus dem 7. Jh.v.Chr. Auf dem grünbewachsenen Ausgrabungsgelände sind noch Reste der Wehrmauer und der antiken Hafenanlage zu er-kennen, Strassen mit Wohnhäusern und Werkstätten sowie steinerne Sarkophage. Eine Besonderheit war das ummauerte Viertel innerhalb der Stadtmauern.
Makri-Kyklopenhöhle.

Wir folgen nun der Küstenstrasse in Richtung Osten und machen in Makri halt, einst Versorgungsstation der Via Egnatia, wo man sich die im Volksmund "Höhle des Kyklopen" genannte Tropfsteinhöhle ansehen sollte. Obwohl noch weitgehend unerforscht hat man doch Anzeichen menschlichen Lebens aus der Jungsteinzeit in ihr gefunden. Wie intensiv das Gelände auch in späterer Zeit von den Umwohnern genutzt worden ist, davon zeugen Schleif - und Meisselspuren an den umliegenden Felswänden.


Ferres, Soufli, Didimotiho, Pithio, Orestiada
Die Fahrt führt entlang der türkischen Grenze durch eine reizvolle Landschaft mit verträumten Dörfern und Landstädtchen hinauf nach Kipi, der letzten Granzstation im äussersten NO des Landes. In Ferres machen wir zum erstenmal halt und sehen uns die Byzantinsche Kirche der Panagia Kosmosotira (Weltenretterin) an. Soufli wiederum ist seit alters her Zentrum der Seidenindustrie. Das typische Aussehen der Stadt geht darauf zu.

Der Dadia Wald dehnt sich in der Mitte der Evros-Präfektur aus, die südöstlichen
hügeligen Enden des Gebirgsumfangs aufholend. Diese Gegend wird seit dem Jahre 1980 beschützt und umfasst zwei Zonen strengen Schutzes, mit einer Fläche von 72,9 Qkm., und eine Bezirkszone mit Fläche von 357 Qkm.

Die kleinen Hügeln Dadias werden von mehreren Schluchten und Bächern gefurcht, die reifen Pinien- und Eichenwälder werden von kleinen Lichtungen unterbrochen und wechseln sich mit Wiesen, Weiden und Bebauungen ab, während Abhänge und Felsen innerhalb dieser traumhaften Landschaft auftauchen.

Dieses vielfältige Mosaik von Biotopen hat viele Tiere und Pflanzen zu Gast. Hier finden Zuflucht mehr als 48 Säugetieren, wie Wölfe, Rehe, Eichhörnchen, se. auch 41 Arten von Reptilen und Amphibien. Was aber den einzigartigen Dadia Wald von den anderen Wälder Europas wirklich unterscheidet, sind die Raubvögel.

Innerhalb der beschützten Gegend sind insgesamt 36 von den 38 Arten Europas registriert worden. Die 20 davon nisten dauerhaft in der Gegend, während die übrigen dort überwintern oder während der Auswanderungsperiode durchfliegen. In der Gegend nisten jedes Jahr ungefähr zwanzig Mönchsgeierpaare, die, die einzige, übrig gebliebene Bevölkerung im nordöstlichen Europa bilden. Andere sehr seltene Arten sind der Lannerfalke, der Adlerbussard, der Schreiadler, der Steinadler, der Wanderfalke und der Schmutzgeier. Die Landschaft, die reichliche Fauna und der Reichtum an Raubvögel machen den Dadia Wald einzigartig im Europa.

500 m. weit von der Siedlung Dadias entfernt existiert seit 1994 das Ökotouristische Zentrum, das als Sitz für den Leitungsträger der Gegend von Dadia - Lefkimi - Soufli dient. Hier kann man ein organisiertes Informationszentrum finden und außerdem ein Hotel, ein Bar - Restaurant und ein Kaufhaus mit lokalen Produkten, um die Besucher zu bedienen.

Das Ökotouristische Zentrum Dadias bildet den Stützpunkt für Touren kleiner oder großer Dauer in besonders interessanten Räumen sowohl innerhalb des Nationalparks als auch
in der weiteren Gegend.


NÜTZLICHE TELEFONNUMMERN:
INFORMATIONSZENTRUM DADIA
TEL: +30 25540 32209 FAX: +30 25540 32463
PRÄFEKTUR UMWELTBÜRO TEL: +30 25540 32210

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