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Geographie:
Thrakien liegt im äussersten
Nordosten Griechenlands, ein stilles
Land weitab vom Trubel des modernen
Massentourismus.
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Charakteristisch
für diese noch fast unberührte Landschaft
sind die ausgedehnten Feuchtgebiete, die vor
allem die beiden mächtigen Ströme
Nestos und Evros auf ihrem Weg zum Meer geschaffen
haben.
Die Geschichte dieses Landstrichs spannt sich
von der ersten Besiedlung durch thrakische
Stämme in der Altsteinzeit bis zur Römerherrschaft
(2. und 3. Jh. n. Chr.), unter der die Provinz
ihre Blütezeit erlebte.
Heute
ist Thrakien eine Art Bindeglied zwischen
Orient und Okzident, zwischen östlicher
und westlicher Kultur, die beide seine Sitten
und Gebräuche wie auch seine Architektur
nachhaltig beeinflusst haben.
Flora und Fauna:
Die
natürliche Grenze nach Norden bilden
die Bergketten des Papikio Oros und das Rhodope-Gebirge.

Nach Süden zum Meer hin flacht das Land
ab und wir stossen auf Flüsse und Seen.
Faszinierend nicht nur für Ornitologen
und Okologen sind das Nestos-Delta und der
Vistonida-See, noch nahezu intakte Wasser-biotope,
wie sie in Europa selten geworden sind. Die
Altertümer dieser Gegend stammen vor
allem aus byzantinischer und römischer
Zeit.
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Land und Leute:
Fahrt
über Land Nestos-Delta
In seiner paradiesischen Unberührtheit
ist dieses "Thrakische Tempetal",
wie die Einwohner das Nestos-Delta
liebevoll nennen, eines der letzten
Wasservogelreservate in Europa.
Reiher, Wildgänse, Pelikane und
viele andere, seltene oder vom Aussterben
bedrohte Vogelarten haben hier ebenso
eine Zuflucht gefunden wie gefährdete
Arten aus dem Pflanzenreich.
In Toxotes (12 km von Xanthi) und
Paradissos sind Bauwerke aus byzantinischer
Zeit, Befestigungsanlagen und römische
Grabinschriften zu sehen.
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