Als um das
Jahr 1928 Nikolaos Plastiras vom Bau eines
Staudamms am Fluss Megdova oder Tavropos.
einem Nebenfluß des Acheloos, träumte,
konnte niemand sich das Ergebnis vorstellen,
zu dem diese menschliche Intervention einmal
führen sollte. 1961 sollte die Idee zur
Realität werden. und die auf einer Höhe
von fast 1.000 Metern gelegene Hochebene von
Nevropoli wurde zu einem künstlichen
See, der nach dem Namen seines ursprünglichen
Visionärs benannt wurde. Der Eingriff
des Menschen ist praktisch unsichtbar, da
sich das Land, das Wasser und der Himmel harmonisch
verbinden und eine Landschaft von unvergleichlicher
Schönheit und zauberhaften Erfahrungen
schaffen, wo sich die Natur dem Besucher von
ihrer großzügigen Seite zeigt.
Staudamm Wasserkraftwerk
Bei
den Staudamm handelt es sich uni eine bogenförmige
Konstruktion mit einer Höhe von 83 und
einer Länge von 200 Metern. Hier erlebt
man den krassen Gegensatz zwischen dem abschüssigen
Bachverlauf und der schwindelerregenden Höhe
einerseits und der Stille der glatten Wasseroberfläche
und des Ortes andererseits. Der Besucher kann
den Staudamm der Länge nach überqueren,
auf seiner felsigen Seite hinabsteigen oder
die Hänge hinauf.
Der Staudamm stellt ein Werk von vitaler
Bedeutung für die Region dar, da er
das Wasserproblem von Karditsa, Dutzender
Dörfer und Siedlungen der Präfektur
löste und gleichzeitig die Bewässerung
eines großen Teils der Thessalischen
Ebene sichert. Die Wässer des Stausees
werden mittels einer großen Leitung
zur Ebene geleitet, die auch aus großer
Entfernung sichtbar ist, und treiben gleichzeitig
ein Wasserkraftwerk der griechischen
Elektrizitätswerke an, das über
eine wöchentliche Stromerzeugung von
40 MWH verfügt.
Die "Schlafende" des Agrafa
- Gebirges
Die Gipfelketten des Agrafa-Gebirges bilden
die Form einer schlafenden Frau, bekannt
unter dem Namen "Koimomeni ton Agrafon",
was übersetzt Die "Schlafende
von Agralä" heißt, ein einzigartiges
Naturdenkmal.
Tannenwälder
Die
Tannenwälder der Region sind für
ganz Griechenland von einzigartiger Schönheit.
Sie erstrecken sich vom Westufer des Plastiras
Sees bis in die Region
an Fournas - Zacharaki. Die Ausflüge
in diese Wälder stellen ein einzigartiges
Erlebnis dar.
Dörfer
Ale Dörfer am See sind von Interesse,
und jedes einzelne ist einen Besuch wert.
Besonders erwähnenswert ist jedoch
das Dorf Neochori, von wo aus Sie einen
beeindruckenden Blick auf den See und das
inmitten der Tannenwälder errichtete
Neraida haben. Eine Erwähnung verdient
auch die traditionelle Siedlung Agios Georgios.
In Halbrund errichtet, bewahrt dieses Dorf
seine traditionell Architektur mit den schlichten
Häusern ohne irgendwelche Verziehrungen.
Klöster
De
zahlreichen und bedeutenden Klöster
der Region haben wie eine Art Wächter
Kleinmode von unschätz-barem Wert,
lebendige Erinnerungen einer vergangenen
Zeit, aufbewahrt.
Auf einer Höhe von 1.400 Metern befindet
sich, westlich von Karditsa und eng an einen
Felsen geschmiegt ein einzigartiges Denkmal,
das Kloster 1. M. Panagias Pelekitis, dessen
Gründung ins 16. Jahrhundert datiert
wird. Die hölzerne Ikonenwand (Templon),
die Wandmalereien, die Evangelien, Handschriften,
Platten und Kelche sowie einmalige Sakralgegenstände
lassen den Ort zu einem wahren Museum des
religiösen Erbes werden.
Auf einer Höhe von 800 Metern, 25 km
östlich von Karditsa, überblickt
das Kloster 1. M. Koronas die Thessalische
Ebene. Das in der Architektur des Stils
der Athosklöster aus dem 10. und 11.
Jahrhundert errichtete Kloster wird von
ausgezeichnet erhaltenen Wandmalereien geschmückt,
in denen zahlreiche Elemente der kretischen
Schule zu erkennen sind. Während der
Zeit der Türkenherrschaft spielte es
eine bedeutende geistige Rolle, was insbesondere
in der Aktivität seines Abtes, des
Heiligen Märtyrers Serafeim zum Ausdruck
kam. Hier wird auch der Schädel des
heiligen Serafeim aufbewahrt. In den Räumen
des Klosters wurde auch eine "heimliche
Schule" betrieben. Im Jahre 1943 versuchten
die Deutschen, das Kloster in Brand zu stecken,
da es während der Zeit des nationalen
Widerstandes eine bedeutende Rolle gespielt
hatte.
Das Kloster 1. M. Petras liegt in der Nähe
der Gemeinde Katafigio und wurde nach einem
großen, breiten Felsen benannt, der
an der Nordostseite als Schutzmauer verwendet
wurde und eine große Höhle bildet.
Die Gründung des Klosters wird in (las
16. Jahrhundert datiert, und während
seiner Blütezeit befanden sich hier
20 Mönche und 120 Klosterzellen. Das
Kloster führte eine beachtenswerte
Bibliothek mit seltenen Handschriften und
Pergamenten, die jedoch leider gestohlen
und zerstört wurden. In der Klosterkirche
ist außerdem die Ikone der Panagia
Glukofiloussa erhalten. In den Räumen
der Kirche war auch eine "heimliche
Schule" in Betrieb.
Museen
Die Grundschule von Portitsa. deren Betrieb
inzwischen eingestellt wurde, ist in ein
Museum umgewandelt worden, in dem antike
Funde, Ikonen und byzantinische Sakralgegenstande
sowie Bücher, die mit der Geschichte
des Ortes in Verbindung stehen, aufbewahrt
werden.
im Zentrum für Geschichtsstudien "Nikolaus
Plastiras" in Morfovouni kann der Besucher
in der Bibliothek, dein speziellen Archiv
für Handschriften und Dokumente, der
Fotoausstellung sowie der Ausstellung persönlicher
Gegenstände die bekannten und unbekannten
Seiten des Lebens von Nikolaus Plastiras
entdecken.
Lohnende Besuchsziele
Die alte Grundschule von Neochori, in der
sich heute ein Zentrum für Umwelterziehung
und ein botanischer (;arten mit verschienenen
Arten der regionalen Flora befindet.
De alten Walkereien in Kerassia, wo die
wollenen Tücher gewaschen werden, und
die traditionelle Wassermühle. Die
Fischzuchtbetriebe der Region, in denen
Sie Forellen kaufen können.
Die
Gegend zwischen den Dörfern Messenikola,
,Morfovouni und Moschato wurde als Zone
bestimmter Herkunftsbezeichnung (QBA) charakterisiert.
Die vorherrschende Traubensorte ist die
"Mavro Messenikola". Heute stellen
zahlreiche Produzenten ihren eigenen Wein
und Tsipouro-Schnaps her. Besuchen Sie die
örtlichen Tsipouro-Brennereien und
probieren Sie den ANero kleiner Produzenten.
Probieren Sie den Qualitätswein besiinunter
Anbaugebiete "Messenikola" der
landwirt-schaftlichen Genossenschaft sowie
die Weine der Winzer von Karanitros
und Ladias.
Walddorf
In dem imposanten Wald von Ivaroplessi in
der Gemeinde Itamos, erstreckt sich auf
einer Höhe von 950 Metern das Walddorf
"Drvades" mit seinen zwanzig Holzhütten,
die jederzeit Besuchern offen stehen, die
einzigartige Tage inmitten der Natur verbringen
wollen.
REGIONALE PRODUKTE
Auf keinen Fall sollten Sie es versäumen,
den Wein oder 'Tsipouro aus regionaler Herstellung
zu kosten und ein paar Flaschen mitzunehmen
. Zu erwähnen sind auch der Honig von
lokalen Imkern, Süssigkeiten von der
Frauengenossenschaft des Plastiras - Sees
oder das Gebäck aus den Läden
der Region. Probieren Sie in den Tavernen
der Region Forellen oder Fleisch aus regionalen
Betrieben.
AKTIVITÄTEN
Mehr oder weniger begeisterte Naturfreunde
können hier - auf eigene Faust oder
im
Rahmen organisierter Ausflüge. einer
Reihe an Aktivitäten, wie Bergsteigen,
Fischen. Wandern, Schwimmen, Jagen, Reiten,
Radfahren, Tretbootfahren, verschiedenen
Flugsportarten oder
sogar Skifahren im kleinen Wintersportzentrum
von Neraida Karamanoli nachgehen.
|