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Karditsa (302 km von Athen)
Auf der Fahrt von Athen zu den Meteora-Klöstern kommt man auch nach Karditsa, Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur an einem Nebenfluß des Pinios.

Die Stadt ist eine relativ neue Gründung, mit moderner Straßenführung, großen Plätzen und einem sehr schön angelegten Park ("Pafsilipo"). Wenn man Zeit hat, kann man sich die Sammlungen im Christlichen und den beiden Volkskundlichen Museen ansehen.

Ein imponierender Anblick ist der Plastiras - Stausee bei Karditsa (800 m.ü.d.M.) -im Hintergrund die majestätische Kulisse des Agrafa-Gebirges und zu dessen Füßen die hübschen, in ihrem histrorischen Kern erhalten gebliebenen Dörfer Messenikolas, Bezoula, Neohori, Kastania (Zimmer zu vermieten) und Neraida (Herberge).

Am Staudamm von Megdova (Tavropos) sind 4 Freizeitparks angelegt worden, die weitere touristische Erschließung des ganzen Gebietes ist vorgesehen.

Andere Attraktionen für den Fremdenverkehr sind die Heilbäder von Smokovound Karditsa, das Heiligtum der Athena Itonia bei Filia und ein mykenisches Kuppelgrab (1500 v. Chr.) bei Georgiko, um nur einige der vielen archäologischen Sehenswürdigkeiten zu nennen, von denen es so viele auch in dieser Region gibt.



Plastiras - See und Agrafa

Zwischen bewaldeten Berghängen, hoch über der Ebene von Karditsa mit dem Agrafa-Gebirge im Hintergrund, liegt ein hübscher Bergsee.Verschneite Bergspitzen spiegeln sich in seinem klaren Wasser und verträumte Dörfer erwarten ihre Gäste. Obwohl der See erst vor mehreren Jahrzehnten, durch den Bau des Staudamms von Megdova, angelegt wurde, passt er doch einmalig in diese Märchenlandschaft.

Als um das Jahr 1928 Nikolaos Plastiras vom Bau eines Staudamms am Fluss Megdova oder Tavropos. einem Nebenfluß des Acheloos, träumte, konnte niemand sich das Ergebnis vorstellen, zu dem diese menschliche Intervention einmal führen sollte. 1961 sollte die Idee zur Realität werden. und die auf einer Höhe von fast 1.000 Metern gelegene Hochebene von Nevropoli wurde zu einem künstlichen See, der nach dem Namen seines ursprünglichen Visionärs benannt wurde. Der Eingriff des Menschen ist praktisch unsichtbar, da sich das Land, das Wasser und der Himmel harmonisch verbinden und eine Landschaft von unvergleichlicher Schönheit und zauberhaften Erfahrungen schaffen, wo sich die Natur dem Besucher von ihrer großzügigen Seite zeigt.


Staudamm Wasserkraftwerk
Bei den Staudamm handelt es sich uni eine bogenförmige Konstruktion mit einer Höhe von 83 und einer Länge von 200 Metern. Hier erlebt man den krassen Gegensatz zwischen dem abschüssigen Bachverlauf und der schwindelerregenden Höhe einerseits und der Stille der glatten Wasseroberfläche und des Ortes andererseits. Der Besucher kann den Staudamm der Länge nach überqueren, auf seiner felsigen Seite hinabsteigen oder die Hänge hinauf.



Der Staudamm stellt ein Werk von vitaler Bedeutung für die Region dar, da er das Wasserproblem von Karditsa, Dutzender Dörfer und Siedlungen der Präfektur löste und gleichzeitig die Bewässerung eines großen Teils der Thessalischen Ebene sichert. Die Wässer des Stausees werden mittels einer großen Leitung zur Ebene geleitet, die auch aus großer Entfernung sichtbar ist, und treiben gleichzeitig ein Wasserkraftwerk der griechischen
Elektrizitätswerke an, das über eine wöchentliche Stromerzeugung von 40 MWH verfügt.


Die "Schlafende" des Agrafa - Gebirges
Die Gipfelketten des Agrafa-Gebirges bilden die Form einer schlafenden Frau, bekannt unter dem Namen "Koimomeni ton Agrafon", was übersetzt Die "Schlafende von Agralä" heißt, ein einzigartiges Naturdenkmal.



Tannenwälder
Die Tannenwälder der Region sind für ganz Griechenland von einzigartiger Schönheit. Sie erstrecken sich vom Westufer des Plastiras Sees bis in die Region
an Fournas - Zacharaki. Die Ausflüge in diese Wälder stellen ein einzigartiges Erlebnis dar.








Dörfer
Ale Dörfer am See sind von Interesse, und jedes einzelne ist einen Besuch wert.
Besonders erwähnenswert ist jedoch das Dorf Neochori, von wo aus Sie einen beeindruckenden Blick auf den See und das inmitten der Tannenwälder errichtete Neraida haben. Eine Erwähnung verdient auch die traditionelle Siedlung Agios Georgios. In Halbrund errichtet, bewahrt dieses Dorf seine traditionell Architektur mit den schlichten Häusern ohne irgendwelche Verziehrungen.

 

Klöster
De zahlreichen und bedeutenden Klöster der Region haben wie eine Art Wächter Kleinmode von unschätz-barem Wert, lebendige Erinnerungen einer vergangenen Zeit, aufbewahrt.

Auf einer Höhe von 1.400 Metern befindet sich, westlich von Karditsa und eng an einen Felsen geschmiegt ein einzigartiges Denkmal, das Kloster 1. M. Panagias Pelekitis, dessen Gründung ins 16. Jahrhundert datiert wird. Die hölzerne Ikonenwand (Templon), die Wandmalereien, die Evangelien, Handschriften, Platten und Kelche sowie einmalige Sakralgegenstände lassen den Ort zu einem wahren Museum des religiösen Erbes werden.

Auf einer Höhe von 800 Metern, 25 km östlich von Karditsa, überblickt das Kloster 1. M. Koronas die Thessalische Ebene. Das in der Architektur des Stils der Athosklöster aus dem 10. und 11. Jahrhundert errichtete Kloster wird von ausgezeichnet erhaltenen Wandmalereien geschmückt, in denen zahlreiche Elemente der kretischen Schule zu erkennen sind. Während der Zeit der Türkenherrschaft spielte es eine bedeutende geistige Rolle, was insbesondere in der Aktivität seines Abtes, des Heiligen Märtyrers Serafeim zum Ausdruck kam. Hier wird auch der Schädel des heiligen Serafeim aufbewahrt. In den Räumen des Klosters wurde auch eine "heimliche Schule" betrieben. Im Jahre 1943 versuchten die Deutschen, das Kloster in Brand zu stecken, da es während der Zeit des nationalen Widerstandes eine bedeutende Rolle gespielt hatte.
Das Kloster 1. M. Petras liegt in der Nähe der Gemeinde Katafigio und wurde nach einem großen, breiten Felsen benannt, der an der Nordostseite als Schutzmauer verwendet wurde und eine große Höhle bildet.

Die Gründung des Klosters wird in (las 16. Jahrhundert datiert, und während seiner Blütezeit befanden sich hier 20 Mönche und 120 Klosterzellen. Das Kloster führte eine beachtenswerte Bibliothek mit seltenen Handschriften und Pergamenten, die jedoch leider gestohlen und zerstört wurden. In der Klosterkirche ist außerdem die Ikone der Panagia Glukofiloussa erhalten. In den Räumen der Kirche war auch eine "heimliche Schule" in Betrieb.

Museen
Die Grundschule von Portitsa. deren Betrieb inzwischen eingestellt wurde, ist in ein Museum umgewandelt worden, in dem antike Funde, Ikonen und byzantinische Sakralgegenstande sowie Bücher, die mit der Geschichte des Ortes in Verbindung stehen, aufbewahrt werden.
im Zentrum für Geschichtsstudien "Nikolaus Plastiras" in Morfovouni kann der Besucher in der Bibliothek, dein speziellen Archiv für Handschriften und Dokumente, der Fotoausstellung sowie der Ausstellung persönlicher Gegenstände die bekannten und unbekannten Seiten des Lebens von Nikolaus Plastiras entdecken.

Lohnende Besuchsziele
Die alte Grundschule von Neochori, in der sich heute ein Zentrum für Umwelterziehung und ein botanischer (;arten mit verschienenen Arten der regionalen Flora befindet.
De alten Walkereien in Kerassia, wo die wollenen Tücher gewaschen werden, und die traditionelle Wassermühle. Die Fischzuchtbetriebe der Region, in denen Sie Forellen kaufen können.

Die Gegend zwischen den Dörfern Messenikola, ,Morfovouni und Moschato wurde als Zone bestimmter Herkunftsbezeichnung (QBA) charakterisiert. Die vorherrschende Traubensorte ist die "Mavro Messenikola". Heute stellen zahlreiche Produzenten ihren eigenen Wein
und Tsipouro-Schnaps her. Besuchen Sie die örtlichen Tsipouro-Brennereien und probieren Sie den ANero kleiner Produzenten. Probieren Sie den Qualitätswein besiinunter Anbaugebiete "Messenikola" der landwirt-schaftlichen Genossenschaft sowie die Weine der Winzer von Karanitros
und Ladias.


Walddorf
In dem imposanten Wald von Ivaroplessi in der Gemeinde Itamos, erstreckt sich auf einer Höhe von 950 Metern das Walddorf "Drvades" mit seinen zwanzig Holzhütten, die jederzeit Besuchern offen stehen, die einzigartige Tage inmitten der Natur verbringen wollen.

 


REGIONALE PRODUKTE
Auf keinen Fall sollten Sie es versäumen, den Wein oder 'Tsipouro aus regionaler Herstellung zu kosten und ein paar Flaschen mitzunehmen . Zu erwähnen sind auch der Honig von lokalen Imkern, Süssigkeiten von der Frauengenossenschaft des Plastiras - Sees oder das Gebäck aus den Läden der Region. Probieren Sie in den Tavernen der Region Forellen oder Fleisch aus regionalen Betrieben.


AKTIVITÄTEN
Mehr oder weniger begeisterte Naturfreunde können hier - auf eigene Faust oder im
Rahmen organisierter Ausflüge. einer Reihe an Aktivitäten, wie Bergsteigen, Fischen. Wandern, Schwimmen, Jagen, Reiten, Radfahren, Tretbootfahren, verschiedenen Flugsportarten oder
sogar Skifahren im kleinen Wintersportzentrum von Neraida Karamanoli nachgehen.

 

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