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Sehenswürdigkeiten:
- Archäologische Stätten:
Skopelos hat eine Anzahl antiker Ruinen,
denn sie war eine kretische Kolonie. Der
erste König und Ansiedler war Staphylos.
Seine Grabstätte wurde 1927 freigelegt,
deren Gewölbe die Inschrift seines
Namens trägt. Waffen, eine goldene
Krone und goldene Grabbeigaben kamen unter
anderen Funden bei den Ausgrabungen zum
Vorschein (Museum von Volos).
- Die Kapelle Agios Athanassios aus dem
9.Jh. wurde auf den Ruinen eines antiken
Temples erbaut. Auch Überreste einer
venezianischen Festung sind noch vorhanden.
- Strände und Ausflüge:
Skopelos besitzt herrliche Strände,
seichte und sichere Gewässer, die
selbst für Kinder ideal zum Baden
sind. Für diejenigen, welche eine
kiesige Küste bevorzugen, sind Agios
Konstantinos, Sares, Kastri und Glisteri
ideal.
- Klöster und Kirchen:
Obwohl Skopelos nur eine kleine Insel
ist, besitzt sie doch etwa 360 Kirchen,
Kapellen und Klöster. Davon gibt
es allein in der Hauptstadt 123. An den
sanften Hügelhängen stehen 12
weiß getünchte Klosteranlagen
aus dem 17. und 18.Jh. Viele enthalten
herrliche Kunstwerke wie handgemeißelte
Retabel (Altaraufsatz), Fresken und Ikonen.
Ein klassisches Beispiel ist die Christus-Kirche,
deren Retabel kunstvolle Miniaturen von
Heiligen aufweist und einen mit Gold verzierten
Kronleuchter des Berges Athos beherbergt.
In der Kirche der Zoodochos Pigi befindet
sich eine wunderbringende Ikone, die von
St. Lukas, dem Evangelisten, gemalt ist.
Lokale Produkte:
Skopelos ist wegen ihrer ausgedehnten Pflaumenplantagen
bekannt. Ein Besuch derselben sowie der
Verpackungsanlagen ist sehr empfehlenswert.
Im Gebiet von Glossa sind Mandeln das Hauptprodukt.
Die Nonnen der verschiedenen Klöster
stellen verschiedenen gewebte Textilien
her, Röcke und Blusen sowie eine Vielfalt
anderen Kunsthandwerkes.
Feste:
25. Februar, Namenstag des Schutzpatrons
der Insel Agios Riginos (HI. Riginos). 6.
August, die Verklärung Christi. Karnevalveranstaetungen
mit "Trata" Festzug.
Einige Worte zur Geschichte
von Peparithos (Skopelos) Theseus,
der Sohn des Ägeus, des Königs
von Athen, wird - wie uns die Überlieferung
lehrt - zusammen mit 7 Jünglingen
und 7 Jungfrauen dem König
von Kreta, Minos, als Tribut geschickt,
um dem Minotaurus, der im unterirdischen
Labyrinth des Palastes lebte, zum
Fraß vorgeworfen zu werden.
Auf Kreta lernt er jedoch die Tochter
des Minos, Ariadne, kennen. Ariadne
verliebt sich in ihn und hilft ihm,
mit einem Fadenknäuel den Weg
aus dem Labyrinth zu finden und
gerettet zu werden.
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In der Tat findet Theseus mit Hilfe des
abgespulten Zwirnfadens den Ausgang, raubt
heimlich Ariadne und verschwindet mit ihr
aus Kreta. Auf der Insel Naxos verläßt
er Ariadne jedoch. Dort auf Naxos wird Ariadne,
allein und traurigüher das schlechte
Verhalten des Theseus, von Dionysos entdeckt,
der sich leidenschaftlich in sie verliebt
und sie auf der Insel Limnos unterbringt.
Auf Limnos gebart Ariadne Dionysos 4 Kinder
aus seinem Samen: Thyantas, Oinopionas,
Staphylos und Peparithos. Peparithos, der
Sohn der Ariadne und des Dionysos, gab der
Insel seinen Namen.
In
der Antike hieß Skopelos nämlich
Peparithos. Und es ist Staphylos, der Sohn
der Ariadne und des Dionysos, der als erster
aul der Insel wohnte und herrschte. Bis
heute überlebt der Name des Königs
am entzückenden, mit Olivenbäumen
und Fichten bewachsenen, grünen Strand,
der Staphylos -Strand genannt wird.
Der Staphylos-Strand geht in eine
Halbinsel über. Dort, am Übergang
zur Halbinsel, wurden das Grab des Staphylos
und sein Schwert entdeckt, das als größtes
der damaligen mykenischen und minoischen
Welt gilt. Sein Griff ist mit Gold verkleidet;
ein würdiges Schwert eines großen
Königs, der - wie es scheint - Staphylos,
der Enkel des großen Minoerkönigs
von Kreta war.
Skopelos
(Peparithos) nahm an allen Kriegen, die
Griechenland damals an der Seite der Athener
führte, teil. In der Regel war seine
Regierungsform demokratisch. Die Insel beteiligte
sich eben-falls an den panhellenischen Straßenwettkämpfen,
und der Kämpfer Agnon aus Peparithos
erreichte sogar um 569 v.Chr. einen Sieg.
Deshalb nannten seine Landsleute den Ankerplatz,
an dem er landete, Agnona. Bei uns kam der
Name Agnona als Agnontas an.
Die Peparither weihten sogar Delphi eine
riesige Kupferstatue des ApolIon, da sie
in einer Schlacht die Karer besiegt hatten.
Auf dem antiken Peparithos gab es auch andere
Städte, von denen einige, wie z.B.
Panormos, Selinous und Knossos, bis heute
überlebten.
Heute findet man auf dem bewaldeten Hügel
am wunderschönen Strand von Pariörmos
noch die Mauern der gleichnamigen Stadt.
Knossa entspricht dem heutigen Glossa, Selinous
dem heutigen Loutraki, wo bis heute eine
archaische Mauer überlebte. Jeder Armakas
war also vielleicht eine Siedlung.
Armakas nennen wir auf Skopelos einen Steinhaufen.
Und solche Steinhaufen, die auf die archäologische
Ausgrabungshacke warten, die ihr Geheimnis
lüften soll, gibt es überall.
Skopelos - das antike Peparithos - erreichte
seine größte Blüte zu Beginn
des 8.Jh.v.Chr. In jener Epoche war die
Insel dicht besiedelt und sehr fruchtbar.
Ihre Schiffe durchquerten zum Transport
des bekannten Weines, des namhaften Peparithos
Weines, die ganze griechische Welt.
Bis vor wenigen Jahren erstreckten sich
ihre Weinberge über alle umliegenden
Hügel und Berge. Die Überlieferung
lehrt uns, daß die Häuser und
Klöster der Insel mit Wein gebaut wurden.
Während der gesamten Antike entwickelte
Peparithos eine bedeutende Handelstätigkeit.
Die Insel war eines der größten
Weinbauzentren der Ägäis. Erst
in zweiter Linie wurden Oliven und Getreide
angebaut. Auf Peparithos (Skopelos) wurde
der Gott Dion ysos, der in ihrer Kultur
und ihrer Tradition vorherrschte, verehrt.
Die Leute feierten mit Theateraufführungen,
Straßenwettkämpfen und Liedern.
Es wurden jedoch auch Helden, wie z.B. der
König Staphylos verehrt, der ihnen
die Weinher-stellung beigebracht hatte.
Doch
auch in jüngerer Zeit hat Skopelos
eine bemerkenswerte Kultur darzubieten.
Die Reize und ihre reiche Tradition, wie
auch ihre historischen und künstlerischen
Denkmäler, ihre Klosterburgen, die
wunderschönen Kirchen mit den goldenen
und ganz ziselierten Ikonostasen (Ikonen
wänden), Werke einheimischer Künstler.
Skopelos besaß auch einen Bischofssitz.
Dies zeugt vom Wohlstand und dem hohen geistigen
Niveau der Insel. Es gibt sogar auch die
(iherlielerung vom heiligen "Reginus
", dem Erzbischof und Beschützer
der Insel, der den Drachen irgendwo in der
Nähe des Staphylos-Strandes gejagt
und getötet hatte. Der Bergspalt, in
dem der Drache versunken sein soll, heißt
bis heute Drakontoschisma (Drachenspalt).
Seit je her beschäftigen sich die Inselbewohner
mit der Töpferei, Stickerei, Holzschnitzerei
und dem Schiffbau. Einst besaßen sie
eine große Schilfswerft, die um 1821
35 Schiffe zur Verfügung stellte. Und
da gibt es auch noch die Textilkunst mit
ihren wunderschönen. ganz bestickten,
auf dem Webstuhl hergestellten Decken und
anderen Werken.
Berühmt sind auch ihre Messer, auf
denen der Volkskünstler folkloristische
kleine Verse eingekerbt hat.
Und wenn Ihnen dies nicht genügt, dann
können Sie in unserer Chora - dem Hauptdorf
der Insel - finden, was Ihr Herz begehrt,
indem Sie austy hlen zwischen Restaurants,
Ouzcrien, Tavernen, Konditoreien und Cafeterien
jeder Art. Spezialitäten der Insel
sind die aufgerollten, gebackenen Pittes
(eine Art Blätterteiggebäck),
Rofos Stifado (Fisch in roter Zwiebelsauce)
und jede Art von frischem Fisch. Oder Sie
können auch Dionysos in einem der Lokale
mit griechischer Life-Musik oder - weshalb
auch nicht? - in den Bars und Discos der
Chora antreffen.
In den engen Gäßchen der Chora
können Sie alle auf der Insel hergestellten
Volkskunst-Artikel, Keramik, Stickereien,
gewebte Stoffe, Messer oder sogar auch Kleider,
Schmuck und was Sie sich sonst noch wünschen,
erstehen.
Und vergessen Sie nicht, Skopelos ist überall
für seine getrockneten Pflaumen berühmt.
Probieren Sie das "avgato", ein
"Löffelsüßes"
(Früchte in Sirup), das aus Pflaumen
hergestellt wird. Auch Oliven und Mandeln
werden auf der Insel geerntet. Daraus werden
die Amygdalota (eine Art Marzipan), die
bei Hochzeiten angeboten werden, und auch
das Löffelsüße mit Mandeln
hergestellt.
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