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Methana


Geografie:
Die Halbinsel Methana, dem Golf von Epidaurus gegenüber, ist ein Beispiel für den gelungenen Wandel und außerdem seit langem bekannt für seine Heilquellen.

Saubere Strände und ein zum Segeln besonders geeignetes Meer ziehen sich von hier bis hinunter zum Golf von Ermioni, dessen malerischer Hafen gegenüber der Inselkette des Argosaronikos liegt, im Hintergrund die schlicht erscheinende, aber international bekannte Insel Hydra.



Kultur:
Der Besucher, den regen Bootsverkehr zwischen Festland und Insel nutzend, ist beeindruckt von dem Kontrast zwischen der kargen Felsenlandschaft auf der einen Seite und den Obtsgärten und Feldern auf der anderen.

Das Gebiet von Ermioni und dem benachbarten Trizinia, deren Täler von wenigen abgelegenen Straßen durchzogen ist, ist übersät von Überrester der Antike und des Mittelalters, ist erfüllt vom Hauch einer reichen Geschichte.



Die Meerenge von Poros trennt die zauberhafte Insel gleichen Namens von Galata, dem Hafenstädtchen mit den berühmten Zitronenhainen.

Von Ermioni bringt uns die Straße in südwestlicher Richtung zuerst zum Kap Agios Emilianos, dann nach Kosta (der südlichste Ort der Argolis) und schließlich nach Portoheli, im Sommer ein lebhafter Fremdenverkehrsort mit großen Hotelanlagen internationalen Rangs, sauberen Stränden, abgelegenen idyllischen Buchten mit türkisklarem Wasser und einem bunter Hafen, in dem Luxusjachten einträchtig neben traditionellen griechischer Fischerbooten liegen.


Ein gutes Straßennetz verbindet den Ort mit den archäologischen Stätten der Umgebung, und ein intensiver Schiffsverkehr, ob Schnell-boote oder Fähren, bringt den Gast in kürzester Zeit auf die nahe-gelegene kosmopolitische Insel Spetses.





Mistra


Geografie:
MYSTRAS (Mistra ): 5 km nordwestlich von Sparta liegt Mystras, ein bedeutendes und charakteristisches Beispiel einer byzantinischen Stadt des 14. und 15. Jahrhunderts und Hauptstadt der Morea.

Ihre Geschichte beginnt mit dem Bau eines Kastells auf dem Hügel Mysithra 1249 durch Guillaume de Ville-hardouin. Von dort entwickelten sich die Ober - und Unterstadt, die durch
das Monemvassia - und das Nauplia - Tor miteinander verbunden waren.




Oberstadt:
Sie wird vom Despoten - Palast beherrscht, eines der seltenen Beispiele byzantinischer Profanbauten, auf einem Plateau stehend und das Tal des Evrotas überblickend, vermutlich von Guillaume de Villehardouin erbaut.
Hinter dem Palast befindet sich das Nauplia - Tor, ein eindrucksvolles Beispiel der Architektur von Wehranlagen.

Nördlich vom Palast ist die Kirche der Agia Sophia, die Grabkapelle des Despoten Manuel Kantakouzinos.
Schöne Wandmalereien in den beiden Seitenkapellen.



Unterstadt:
Hier befinden sich die meisten Kirchen und Klöster.

Beginnen wir mit der Kathedrale des Agios Demetrios aus dem Jahre 1309. Reste von Wandmalereien und im Boden der Kirche das Basrelief eines doppelköpfigen Adlers sind sehenswert.

Gleich daneben ist das Museum von Mystras mit interessanten architektonischen Baufragmenten.


Sehenswürdigkeiten:

  • Die Evangelistria - Kirche oberhalb der Metropole (Kathedrale) vom Ende des 14. Jahrhunderts enthält einige schöne Skulpturendetails.

  • Die Kirche Agii Theodoroi aus dem 13. Jahrhundert ist die älteste von Mystras, leider sind die Wandmalereien weitgehend zerstört.

  • Das Kloster Vrontochion hat sehenswerte gemeißelte Ornamente und andere architektonische Kostbarkeiten und ausgezeichnete Wandmalereien. Die Kirche Aphentiko wurde 1311 erbaut und ist Teil des Klosters.

  • Das Pantanassa - Kloster besticht architektonisch mit seinen harmonischen Proportionen. Es datiert aus dem 15. Jahrhundert und ist das einzige noch bewohnte Kloster.

  • Das Kloster Peribleptos aus dem 14. Jahrhundert ist zauberhaft gelegen und mit den schönsten Fresken von Mystras geschmückt. Das Fränkische Kastell wurde von Guillaume de Villehardouin erbaut. Der Besuch lohnt sich nicht nur wegen der interessanten Architektur, sondern auch wegen der großartigen Aussicht in westlicher Richtung auf das Taygetos - Gebirge und östlich in die lakonische Ebene. Der Aufstieg ist etwas mühselig und dauert ca. 30 Minuten.


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