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Kefalari


Geografie:
Kefalari am Fuße des Chaon-Gebirges, in der Nähe der Quellen der beiden Flüsse Tyrbe und Pan oder das Küstenstädtchen Nea Klos sind nur zwei von vielen Dörfern der Umgebung, die nicht nur wegen ihren byzantinischen Kirchen einen Besuch lohnen, sondern auch wegen ihrer guten Küche und der frischen Fische.


Sehenswürdigkeiten:

  • Südöstlich von Argos führt uns die Straße zum "mauerumgürteten Tiryns" (8 km). Eindrucksvoll erhalten sind die mächtigen kyklopischen Mauern (bis zu 10 m Dicke) des legendären Königs Eyrystheas (der dem Helden Herakles die 12 Aufgaben auferlegte) und die Überreste des Palastes der mykenischen Akropolis, die in dem klaren Licht der griechischen Sonne den Liebhabern der Fotografie einzigartige Aufnahmen ermöglicht.

  • Die frühhelladische Festungsanlage von Tiryns erhebt sich über drei kolossalen konzentrischen Ringen von Fels-blöcken, unterbrochen von einem ausgedehnten System von Galerien und Kammern. Sie erregt immer wieder das Interesse von Bauforschern und Archäologen. Tiryns gehört zusammen mit der Akropolis von Mykene, Athen, zu den schönsten und bekanntesten Beispielen antiker Befestigungsarchitektur. Die Anlage entstand über drei Zeitperioden, sie hatte ihre Blütezeit während des 13. Jh.v.Chr., aus welcher wunderbare Wandmalereien mit Abbildungen von Söldnern und lebensgroßen Frauen erhalten sind.

  • Nächste wichtige Station ist Nauplia (Nafplio) in der Tiefe des Argolischen Golfs und 71 km vom Isthmus von Korinth entfernt. Es ist die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands (1823 - 1834), reizvoll gelegen mit vielen alten malerischen Häusern. Der sagenhafte Gründer der Stadt ist Nauplios, der Sohn des Poseidon und der Amymone, der Tochter des Danaos.

  • In mitten üppiger Natur mit Obstbäumen, die bis ansMeeresufer reichen ist die Stadt erfüllt von historischen Erinnerungen und Baudenkmälern, z.B. die Kirche des HI. Georg, in der der erste Präsident Griechenlands Kapodistrias 1828 eingeschworen wurde, 1833 war sie die Anlegestelle König Ottos, die Gebäude, wo das erste griechische Parlament tagte und in der Altstadt das Gymnasium, ebenfalls das erste, das im befreiten Griechenland gegründet wurde.

  • Thema vieler Volkslieder ist die venezianische Festung Palamidi mit der kleinen Kirche des HI. Andreas. Sie war fast unzugänglich und konnte nur über 900 schwindelerregende Stufen erreicht werden. Inzwischen führt eine moderne Asphaltstraße hinauf.

  • Daneben befindet sich die Felsenburg Akronafplia, von der sie einen schönen Blick auf das historische Inselchen Bourtzi haben (falls Sie es nicht mit dem Boot besuchen möchten): Es ist ein auf einem Felsen erbautes mittelalterliches Kastell am Eingang zum Hafen von Nauplia. Die Venezianer hatten es mit einer Kette mit dem gegenüberliegenden Ufer verbunden, wo sich die 5 riesigen Kanonen befanden, die die Stadt beschützten, bekannt als "Die Fünf Brüder". Die lebendige zwanglose Atmosphäre hat besonders das künstlerische Leben der Stadt geprägt.

  • Alte Kirchen wie die Genesio tis Theotokou mit einer holzgeschnitzten Chorschranke, neoklassische Gebäude und traditionelle Häuser in engen Gassen.

  • Das Archäologische Museum von Nauplia (Tel.: 0752/27502) enthält mykenische und klassische Tongefäße und Wandmalereien aus Tiryns, deren Motivesich der griechischen Tradition folgend auf Webwaren, Stickereien, Töpferkunst und Schmuckstücken wiederholen, wie sie im Volkskunstmuseum der Stadt (Tel.: 0752/28379) bewundern können.

  • Den Platz der Vorstadt Pronoia ziert ein aus Stein gehauener Löwe, von dort geht ein Weg zu der antiken Quelle "Kanathos", in der angeblich die Göttin Hera alljährlich ihre Jungfräulichkeit wieder-bekam, und dem malerischen Kloster Agia Moni. Vorbei an vene-zianischen Gebäuderesten, prähistorischen Steinen und vielen Hotels erreichen wir die Küste mit herrlichen


Stränden auf der Strecke von Karathona nach dem homerischen Assini und dem touristisch erschlossenen Tolo.

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