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Das Stadtgebiet erstreckt sich vom Hafen
bis hinauf zur Burg und gliedert sich in
die ab 1856 neu angelegte Unterstadt (Kato
Poli) mit ihren Gärten und großen
Plätzen, und die Oberstadt (Epano Poli)
unterhalb der Burg, in der noch eine Reihe
klassizistischer Bauten stehen. Aus antiker
Zeit ist außer dem römischen
Theater (Odeon) nichts erhalten. Besonders
auffallend im Stadtbild der Unterstadt sind
das Stadttheater und die eindrucksvolle
Kirche des Apostels Andreas, des Schutzheiligen
der Stadt.
Links von ihr befindet sich eine ältere
Kirche, die über einer von den Türken
zerstörten byzantinischen Wehrkirche
errichtet wurde. Von hier kann man die Trion-Navarhon-Straße
zum "Psila Alonia" hinaufgehen,
einem schönen weitläufigen Platz
mit schlanken Palmen und einer Sonnenuhr,
der wegen seines Panoramablicks auch der
"Balkon von Patra" genannt wird.
Immer noch beherrscht wird die Stadt von
der über ihr aufragenden mächtigen
Ruine der Burg mit ihren Wehrturm und der
Bastion, in der sich die Verteidiger verschanzen
konnten. Das Gelände ist jetzt in einen
Park umgewandelt worden, von dem aus man
einen weiten Blick über die Stadt bis
hinaus aufs Meer hat.
Die große Attraktion von Patra ist
ohne Zweifel der Karneval, besonders die
mit viel Witz und Humor gestalteten farbenprächtigen
Umzüge, bei denen die Straßen
jedes Jahr von Tausenden von Schaulustigen
gesäumt sind. Aber auch sonst ist Patra
eine äußerst lebendige Stadt
von fast italienischem Kolorit, mit Straßencafes,
Tavernen und traditionellen Kaffeehäusern,
mit vielen Geschäften und regem Treiben
auf Straßen und Plätzen, in das
sich jedes Mal bei Ankunft und Abfahrt der
Fähren die bunte Schar der Touristen
aus aller Herren Länder mischt.
Die Küstenregion
Die Küste entlang dem Korinthischen
Golf ist eine anmutige Komposition aus buchtenreichen
Sandstränden, malerischen Dörfern
und schattigem Grün der Bäume.
Gewiss, das Herz Achaias schlägt im
Gebirge, aber etwas von seiner Seele finden
wir hier unten am Meer.
Von Korinth kommend sollte man die Straße
nehmen, die am Meer entlang durch all die
idyllischen Golfdörfer führt,
die uns bis nach Patra begleiten werden.
Da ist zunächst Akrata, das
antike Aigai landschaftlich wunderschön
gelegen, mit weitem Badestrand am sauberen
Meer. Wer Zeit hat, sollte sich das nahegelegene
Kloster Agia Triada (1715) mit seinen
gut erhaltenen Wandmalereien ansehen. Üppig
grüne Dörfer ziehen an uns vorbei
- Platanos, Trapeza und Diakofto, von wo
eine Zahnradbahn nach Kalavrita und den
Klöstern Agia Lavra und Mega Spileo
hinauffährt.
Die bunte Kette der Dörfer reißt
nicht ab - man kann kaum sagen, wo das eine
aufhört und das nächste anfängt.
Egion, im Altertum Sitz des Achaiischen
Bundes, lohnt einen Zwischenaufenthalt,
vor allem die Altstad unten am Meer, wo
einem noch die uralte Platane gezeig wird,
von der Pausanias in seinen Reisebeschreibunge
berichtet.
Sehenswert ist die Faneromeni-Kirche
in de Oberstadt, die nach Plänen Ernst
Zillers erbaut wurde, un etwas außerhalb
der Stadt die in den Felsen hineingebaut
Kapelle Panagia Tripiti. Longos, Lambiri,
Psathopirgos jedes Dorf hat seinen eigenen
Reiz, seinen Kiesstrand ode Sandstrand,
seine Taverne und ein kleines Kafenion irgendw
am Strand, wo man sich von der Fahrt ausruhen
kann.
An
der engsten Stelle des Golfs kurz vor Patra
liegt der Fährhafe Rio, über
den die Hauptlast des Verkehrs zwische Peloponnes
und Mittelgriechenland abgewickelt wird.
Rio war wie Andirio gegenüber auf der
Festlands-seite, durch eine heute verfallene
- Burg gesichert, die nach den im Mittelalte
üblichen Bezeichnungen für Peloponnes
bzw. Festland hie "Kastell von Moria"
und drüben "Kastell von Roumeli"
wir lassen nun Rio und Patra hinter uns
und nehmen die alt Landstraße nach
Pirgos, die dicht am Meer entlang
an kilometerlangen Sandstränden (Araxos)
und hübschen, im Grün der Bäume
und Gärten versteckten Dörfern
vorbei nach Kalogria führt.
Hier, am weißen Sandstrand am blauen
Meer ist unsere kleine Erkundungsfahrt durch
die Küstenlandschaft von Elis zuende.
Das Bergland
Die
Dörfer des Hochlandes liegen meist
am Rande kleiner Plateaus oder an den dichtbewachsenen
Steilhängen der drei großen Gebirgsmassive
- Panahaiko, Erimanthos (Olonos) und Aroania
(Helmos).
Ausflug ins Aroania-Gebirge (Patra-Kalavrita)
Die Fahrt ins Aroania-Gebirge hinauf nach
Kalavrita (750 m) ist nicht nur wegen
der landschaftlichen Schönheit sondern
auch wegen der beiden sehenswerten Klöster
in der Nähe des Dorfes sehr zu empfehlen.
Man kommt entweder mit dem Wagen dorthin
(von Patra oder vom Golfdorf Trapeza) oder
mit der Zahnradbahn von Diakofto.
Kalavrita,
Gedenkstätte für die Opfer der
Deutschen Besatzung. Kalalvryta Gedenkstätte
, für das Massaker am 13. Dez. 1943.
Am Jahrestag 2004 führte die Europäische
Jugend gegen Gewalt und Rassismus ein Jugendseminar
in Kalavrita durch, welches auch durch das
Bildungsministerium Nordrhein-Westfalen
und das Auswärtige Amt unterstützt
wurde.
Die
Straße von Patra aus führt zunächst
durch Ölbaumhaine und Weinberge und
steigt dann durch grünes Hügelland
hinauf ins Gebirge. Kühle Bergluft
und das Rauschen der Platanen und Nussbäume
an den Hängen zu beiden Seiten der
Straße begleiten uns, und Dörfer,
in denen Byzanz und das fränkische
Mittelalter noch weiterleben, sind willkommene
Rastplätze - wie zum Beispiel Halandritsa:
aus Naturstein geschichtete Häuser
mit Innenhöfen, enge Gassen, Kirchen
mit Glockentürmen, die fränkischen
Einfluss verraten, und Ruinen einer Ritterburg
aus der Zeit, als Halandritsa Sitz einer
fränkischen Baronie war.
Katarahtis,
Kalanistra, Kalamos und am dichtbewachsenen
Hang, umgeben von Nussbäumen, Mihas
- Dörfer, die etwas spüren lassen
vom Herzschlag der achaiischen Bergwelt.
An Kato Vlassia und Ano Vlassia vorbei,
deren Annalen auf das Jahr 1660 zurückgehen,
kommen wir nach Flamboura, von wo
man auf einem Stichweg zum Felsenkloster
Makelaria wandern kann, im Jahre 532 von
Belisar, Feldherr des Kaisers Justinian
I. gegründet und im 18. Jh. wiederaufgebaut.
Bemerkenswert
ist die byzantinische Marienikone,
deren Blick einem durch die ganze Kirche
folgt. Bis Kalavrita gehen nun von der Hauptsraße
eine Unzahl kleiner Seitenstraßen
ab, die in den Wald, in eine Schlucht oder
zu einem byzantinischen Kloster führen.
Man sollte sich Zeit lassen für diese
Strecke, denn ihr Reiz liegt gerade darin,
auf eigene Faust die Landschaft zu entdecken
und in den vielen Dörfchen, in denen
die Zeit stehengeblieben zu sein scheint,
mit den Menschen selbst ins Gespräch
zu kommen. Nur so lässt sich das Bergland
von Achaia einige seiner Geheimnisse entlocken.
Mega Spileo - Kalavrita - Agia Lavra
Mit der Zahnradbahn von Diakofto aus nach
Kalavrita hinaufzufahren ist schon für
sich ein Erlebnis. Kurz nachdem die Bahn,
die liebliche Küstenlandschaft hinter
sich lassend, in die tiefe Schlucht eingefahren
ist, die sich der Vouraikos auf seinem Weg
zum Meer gegraben hat, beginnen die Zahnräder
zu greifen.
Der Aufstieg in die schwindelerregenden
Höhen des Helmos (Aroania) lässt
erahnen, welch gewaltige Kräfte hier
durch die Jahrtausende gewirkt haben - gigantische
Felsbrocken ziehen an uns vorüber,
zerklüftete Steilhänge, in den
nackten Fels eingekrallte Baumwurzeln.
Die erste Haltestelle, die man zu einer
Kaffeepause nutzen kann, ist "Treklia"
und die zweite Zahlorou, ein schönes
altes Dorf in herrlicher Umgebung. Von hier
führt ein Fußpfad zu einem der
berühmtesten Klöster Griechenlands,
dem Mega Spileo (auch mit dem Auto
von Trapeza aus zu erreichen). Die Aussicht
von dem etwa 1000 m hoch gelegenen Vorplatz
ist wahrhaft überwältigend und
der Anblick des hinter uns in acht Stockwerken
aufragenden Hauptgebäudes nicht weniger
eindrucksvoll. Das Kloster wurde 362 von
Mönchen in die Große Höhle
(Mega Spileo), eine Felseinhöhlung
in der Steilwand des Helmos, hineingebaut,
brannte mehrfach ab und wurde immer wieder
aufgebaut.
In der aus dem 17. Jh. stammenden Klosterkirche
sind sehr schöne Wandmalereien, Bodenmosaiken,
ein meisterhaft gearbeitetes bronzenes Tor
mit Reliefdarstellungen und eine aus Wachs
und Mastix gefertigte Reliefikone der Panagia
Dexiokratoussa (Muttergottes, das Kind im
rechten Arm haltend) zu sehen, die der Überlieferung
nach ein Werk des Evangelisten Lukas ist.
Reliquien und andere Kostbarkeiten, die
vor der Zerstörung gerettet werden
konnten, wie eine jahrhundertealte Ikonostase,
holzgeschnitzte Kruzifixe, Handschriften
und Evangelienbücher sind im Museum
aufbewahrt. Die schwarzgekleideten, asketischen
Gestalten der Mönche erinnern uns daran,
dass diese Klosterfestung einst orthodoxe
Bastion des fernen Byzanz war - und vielleicht
immer noch ist.
Endstation der Zahnradbahn ist Kalavrita;
hier, in 750 m Höhe an der Nordflanke
des Helmos lag in der Antike die Stadt Kynaitha,
Heimat des wildesten Hirtenstamms Arkadiens.
Im Mittelalter war Kalavrita Sitz einer
fränkischen Baronie, wovon heute noch
die Kirchen und die verfallene Burg über
den Fundamenten einer antiken Akropolis
zeugen.
Die Straßen und Plätze sind gesäumt
von weitausladenden Platanen, unter denen
man sich fühlt wie in schattigen Arkadengängen.
Ungefähr eine Wegstunde vom Dorf ist
auf einem Felsvorsprung die venezianische
Burg "Kastro tis Oreas" (Burg
der Schönen) zu sehen; von ihren Zinnen
soll sich Ekaterini Paleologos 1453 in die
Tiefe gestürzt haben, um den anrückenden
Türken nicht in die Hände zu fallen.
Ungefähr 5 km weiter liegt das Kloster
Agia Lavra, eine der bedeutendsten
nationalen Gedenkstätten Griechenlands;
hier wurde 1821 das Zeichen zum Beginn des
Freiheitskampfes gegeben und die Versammelten
unter der uralten Platane im Vorhof der
alten Klosterkirche auf das Heilige Banner
und die Losung "Freiheit oder Tod"
eingeschworen. Das Kloster wurde 961 gegründet,
liegt in 961 m Höhe und beherbergte
einst 961 Mönche. Von diesem ersten
Kloster ist nur die Kirche erhalten, mit
einer holzgeschnitzten Chorwand, rauchgeschwärzten
Fresken und der Ikone der Heiligen Lavra,
wahrend das heutige Klostergebäude
aus dem Jahre 1689 stammt.
In der Schatzkammer werden außer dem
Banner des Freiheitskrieges ein sehr altes
Evangeliar aufbewahrt, ein Geschenk Katherinas
der Großen, goldene Kruzifixe, Reliquienschreine
und eine äußerst wertvolle Sammlung
aus Antike und frühchristlicher Zeit.
Auf einem Hügel gegenüber dem
Kloster, von dem man das ganze Vouraikos-Tal
überblicken kann, steht das Ehrenmal
der Helden des Freiheitskampfes.
Wintersportzentrum Helmos
Das Wintersportzentrum im Helmos-Gebirge
liegt 14 km von Kalavrita entfernt und verfügt
über zwei Pisten mit Lift und Versorgungsgebäuden.
Der erste Lift erreicht eine Höhe von
1800 m, der zweite fährt bis zum höchsten
Gipfel Neraidorahi (2.440 m).
Vom Aufenthaltsgebäude sieht man tief
unten wie einen großen See den Korinthischen
Golf liegen, und vom Gipfel selbst ist fast
die ganze Peloponnes in ihren Umrissen zu
erkennen. Vom Neraidorahi-Gipfel kann man
ins Tal des Styx hinuntersteigen, der heute
"Mavroneri" (Schwarzwasser) heißt,
weil er in der sonnenlosen Tiefe der Schlucht
von oben schwarz erscheint - eine Farbe,
die zu diesem düsteren Fluss der Unterwelt
passt.
Auf die eiskalten "Wasser der Styx",
der Tochter der Nacht und der Finsternis,
wagten selbst Götter nicht, einen Meineid
zu schwören.
Die Höhle der Seen (Kastria)
- Etwa eine halbe Autostunde von Kalavrita,
beim Dorf Kastria, liegt die "Höhle
der Seen". Ein schmaler Zugang führt
zunächst in eine Grotte und dann
in eine riesige Tropfsteinhöhle von
2 km Länge mit 15 kleinen Seen, die
durch natürliche Dämme voneinander
getrennt sind. In diesen Seen spiegeln
sich fantastisch geformte, in allen Farben
schillernde Stalaktiten und Stalagmiten,
gigantische Säulen und "Eiszapfen",
erstarrte "Katarakte" - ein
Bild von unwirklicher Schönheit.
Die Straßen, die die Dörfer
des Berglandes miteinander verbinden,
schlängeln sich durch dichte Wälder,
vorbei an rauschenden Bächen und
tiefen Schluchten. Ab und zu ein Ikonenhäuschen
am Wegesrand, eine Schafherde, die blökend
und unter melodischem Gebimmel der Glöckchen
ihres Weges zieht, umkreist vom eifrig
bellenden Hirtenhund; der freundliche
Gruß des Hirten begleitet uns bis
ins nächste Dorf.
- Das eine taucht unvermittelt aus dem
dunklen Grün des Tannenwaldes auf
(Kertezi, 1050 m ü.d.M.),
das andere hat sich in Terrassen in den
Steilhang über dem gähnenden
Abgrund eingegraben (Aronia, 930 m).
- Nahe beim Dorf Pankrati steht noch der
legendäre "Rebstock des Pausanias",
ein über tausendjähriger Weinstock
mit meterlangen weitverzweigten Armen.
Hier steht man vor Zeugen der antiken
Vergangenheit (Klitoria, Likouria),
dort haben die Herren aus Byzanz und dem
fernen Frankenland ihre Spuren hinterlassen.
- Die Häuser sind meist aus Naturstein
geschichtet und mit Ziegeln gedeckt, und
mit einigem Glück findet man auch
Häuser mit Wehrturm oder Wohntürme.
Alle sind um den Dorfplatz gruppiert mit
dem Brunnen, aus dem kühles Quellwasser
sprudelt, mit dem Kafenion, der kleinen
Taverne, die einem die Spezialitäten
des Dorfes serviert - Kertezi z.B.
ist berühmt für seine Bohnensuppe
und den vorzüglichen Wein. Und jedes
Dorf hat etwas zu erzählen - von
einer byzantinischen Kirche, einer wunderbaren
Ikone, einer Burg oder einer alten Sage.
Es ist nicht schwer, mit den aufgeschlossenen,
warmherzigen Menschen des Berglandes ins
Gespräch zu kommen, und bald schon
hat man das Gefühl, einen wirklichen
Freund gefunden zu haben
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| Patras |
Land und Leute:
Patras, die drittgrößte
Stadt Griechenlands mit 142.000
Einwohnern wird von der venezianischen
Festung überragt, die an der
Stelle der antiken Stadt liegt,
wo einst der Apostel Andreas das
Christentum lehrte und später
gekreuzigt und begraben wurde.
Die Stadt ist das größte
Verkehrszentrum Westgriechenlands.
Große und kleine Schiffe treffen
laufend ein oderfahrenab, zu kurzen
oder langen Fahrten. Von Patras
fahren auch moderne, komfortable
Fährschiffe nach Italien und
den Ionischen Inseln.
Das heutige Patras ist ein hochentwickeltes
Industrie- und Handelszentrum mit
hervorragenden Hotels im Zentrum
der Stadt und in den Außenbezirken.
Schöne Küstenorte bieten
dem Besucher einen Ausgangspunkt
zu Ausflügen in das umliegende
Gebiet an.
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Sehenswürdigkeiten:
Die Vororte Mindilogli, Bozaitika
und Gerokomio mit dem Kloster "Moni
Panagias" auf einer Anhöhe
sind schöne Ausflugsziele von
Patras aus.
Ein interessanter Ausflug ist auch
der Besuch der Wein-industrie "Achaia
Clauss", wo man die alten Anlagen
und die riesigen Behälter sehen
kann. In der Stadt selbst kann man
das Archäologische Museum (Tel.
275.070) besuchen mit interessanten
Funden aus der neolithischen, mykenischen,
geometrischen, archaischen und römischen
Epoche.
Es gibt ebenfalls eine reiche Sammlung
von Gefäßen und Waffen.
Ein Besuch der Pinakothek, die im
Erdgeschoß der Stadtbibliothek
untergebracht ist, ist empfehlenswert.
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Rundreise:
Die Häuser um den König
Georgs des 1 ten Platz sind im neuklassischen
Stil erbaut, mit Tor-bogen, einem
charakteristischen Merkmal von Patras.
Das Stadttheater ist ein eleganter
Bau, bei dem der italienische Einfluß
deutlich erkennbar ist. Das römische
Odeon in der Nähe der Festung
ist noch sehr gut erhalten und wird
von Zeit zu Zeit für Konzerte
und Theateraufführungen benutzt.
Etwas weiter befindet sich der Platz
"Psila Alonia" mit hohen
Palmen und schönem Ausblick nach
Westen.
Eines der eindrucksvollsten Faschingsfeste
in Griechenland ist der Karneval von
Patras.
DAS GEBIET ÖSTLICH VON PATRAS
RIO
(11 km nordöstlich von Patras).
Der Autostraße Patras - Korinth
folgend, gelangt man nach Rio, einem
schönen Ferienort. Die venezianische
Festung von Morias auf dem Kap und
die Burg von Roumeli in dem jenseits
der Enge befindlichen Andirio bewachten
in
alter Zeit die Einfahrt in den Golf
von Korinth.
Heute überqueren Fährschiffe
den schmalen Meeresstreifen in 20
Min. Wenige Kilometer östlich
von Rio führt eine Abzweigung
nach Psathopirgos, einem friedlichen
Fischerdorf, das sich im Halbkreis
um den Hafen erstreckt, mit wunderschönem
Strand und Pinienbäumen.
Das ganze Gebiet hat malerische, einsame
Küsten, manche felsig, andere
mit Kies- oder Sandstrand, die bis
nach Lambiri und Selianitika reichen.
ÄGION (Egio) (38 km östlich
von Patras) ist eine auf zwei verschiedenen
Ebenen erbaute Stadt. Im unteren Teil
ist die interessante alte Panagia
- Tripiti - Kirche, im Felsen erbaut.
Der Platz "Psila Alonia"
im oberen Stadtteil gleicht einem
großen Balkon, von dem man das
saphirblaue Meer übersieht. Die
Straße setzt sich nach Diakofto
fort, 13 km südlich von Ägion,
durch Orangenhaine, Weingärten
und silberblättrige Olivenhaine.
Von Diakofto führt eine Zahnradbahn
nach Kalavrita.
Die Fahrt ist sehr romantisch; der
kleine Zug klettert langsam längs
der engen Schlucht Vouraikos hinauf,
in deren Tiefe die Wässer eines
Sturzbachs schäumen. östlich,
ungefähr 1 Stunde von der Stadt
entfernt, sind auf einer felsigen
Höhe die Ruinen der mittelalterlichen
Burg "Kastro Orias" zu sehen.
Von Kalavrita aus kann man ebenfalls
die historischen Klöster Agia
Lavra und Mega Spileon besuchen.
SPORT
Schwimmen:
Agia Patron, Patras: G.Z.F. - organisiertes
Strandbad
SEGELN (Segelschule) Marineklub
Kalamata
TENNIS G.Z.F. Kyllene Campingplatz,
Patras Tennis Klub "Club 64"
FESTE
UND BEGEBENHEITEN
Wenn Sie es einrichten können,
versuchen Sie während der Karvenalszeit
in Patras zu sein, um den langen,
bunten Umzügen zuzusehen oder
auch daran teilzunehmen.
Am letzten Karnevalssonntag ist ein
Schokoladenkrieg in den Straßen
von Patras. Aus den Autofenstern werden
die bevölkerten Bürgersteige
und Balkons mit Schokolade bombadiert.
In Patras bei den Festspielen, die
im Juli - August stattfinden, werden
Musik, Theater, Tanz, künstlerische
Ausstellungen, Kurse für Elektronische
- Musik und Schauspiel - Unterrichte
angeboten.
Rosenmontag ist in Messini der alte
Brauch des "Aufhängens von
König Karneval".
Ostersonntag: werden in Trapeza in
der Nähe von Patras verschiedene
Veranstal-tungen organisiert.
Juli in Kalamata: traditionelle Volkstanz
- Aufführungen im Amphitheater
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