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Sehenswürdigkeiten
- gehören die "Kamara"
(der Triumphbogen des Galerius), die Rotunde
mit ihren Mosaiken und die byzantinischen
Kirchen: Agia Sophia, Panagia Ahiropiitos,
Ossios David, Agii Apostoli, Kloster Moni
Vlatadon, Agios Dimitrios, Profitis Ilias,
Agios Nikolaos, die die ganze Vielfalt
byzantinischer Architektur und Malerei
wiederspiegeln.
Wahrzeichen
der Stadt ist der "Weiße
Turm", Teil der alten Stadtbefestigung
(Stadtmauer mit Bastionen und Türmen
in der Oberstadt), der einen Zwillings-bruder
am Trigonion-Platz hat.
- Unbedingt einen Besuch abstatten sollte
man deni Archäologischen Museum
der Stadt.
- Sehenswert auch das Volkskundemuseum,
das Erinnerungen an die gute alte Zeit
(18.- 19. Jh.) bewahrt hat. Rechterhand
vom Archäologischen Museum das Gelände
der Internationalen Messe und etwas
weiter die Hochschule mit dem verpflichtenden
Namen "Aristoteles-Universität".
Die Stadt:
Thessaloniki ist eine vitale, vor Leben
sprühende Stadt mit breiten Boulevards,
auf denen auch nachts Hochbetrieb herrscht,
mit gepflegten Parkanlagen, Plätzen
und Alleen. Die breite Uferpromenade
(Leoforos Nikis) ist die "Flaniermeile"
der Stadt, und in der Innenstadt locken
geschmackvoll aufgemachte Schaufenster mit
einem Angebot, das auch den anspruchsvollsten
Besucher zufrieden stellt.
Neben modernen Hochhäusern stößt
man immer wieder auf alte Häuschen
aus der Türkenzeit und klassizistische
Palais. Das Leben spielt sich hier wie überall
im Süden außerhalb der eigenen
vier Wände ab, und Gelegenheit dazu
bietet sich genug:
Tavernen mit makedonischen Spezialitäten,
Ouzeri, Cafes und Patisserien, die ihre
Tische und Stühle auf Gehsteige und
Plätze gerückt haben, Restaurants,
Eisdielen für eine Waffeltüte
zum Mitnehmen oder das legendäre "U-Boot"("Ypovrichio"),
Hotels, teure Lokale, Bars, Bouzouki-Kneipen
(von hier hat die Bouzoukimusik ihren Siegeszug
angetreten) und Weinstuben mit guter Musik.
Außerdem gibt es noch den Mondiano-Markt,
das historische Ladadiko-Quartier am Hafen,
das sich zum Vergnügungsviertel gemausert
hat, die "Mühle" (Mylos)
in Bechtsinar ("Prinzengarten")
für kulturelle Veranstaltungen und
Unterhaltung, Kinos, Theater (besonders
zu erwähnen das vollständig renovierte
Königliche Theater an der Uferpromenade,
Sitz des Staatstheaters Nord-Griechenland)
und der neue, imposante Bau der Musikhalle
Thessaloniki (Megaron Mousikis).
Und dann die Oberstadt. Ein größerer
Gegensatz lässt sich kaum denken. Dort
lärmen-der Trubel, hier beschauliche
Stille in verträumten Gassen, blühenden
Gärten und Innenhöfen. Wäsche
flattert im Wind, die Türen stehen
offen, Kinder spielen selbst-vergessen,
von irgendwoher wehen die Klänge eines
alten Rembetikaliedes und der Duft von Nachtviolen
herüber...
NÄHERE UMGEBUNG
Lohnende
Ausflugsziele in der näheren Umgebung
von Thessaloniki sind der Wald von Seich-Sou,
der Hortiatis-Berg, der Panorama-Hügel,
Oreokastro, Asvestohori und der Thermaische
Golf mit den Fischerdörfern und
Strandbädern: Aretsou, Perea, Nei
Epivates, Agia Triada, Nea Mihaniona, Epanomi,
Nea Krini. Langadas, ca. 20 km nördlich
der Stadt, ist bekannt geworden durch den
seltsamen Brauch des Feuertanzens (Anastenaria).
ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN
Galerius-Palast (300 n.Chr.): am
Navarinou-Platz.
Römische Agora und Theater:
am Dikastirion-Platz.
Römisches Bad:nördlich
der Agios-Dimitrios-Kirche.
Nymphaeum: einst ein eleganter, von
einer Säulenreihe eingefasster Rundbau.
Eine seiner Zistemen ist heute Kapelle der
Kirche Agios loannis Prodromos.
BAUDENKMÄLER und KIRCHEN
- Galeriusbogen (Kamara) (an der
Straßenkreuzung Egnatia-Gounari):
kurz vor 305 n.Chr. von Galerius zur Erinnerung
an seinen Sieg über die Perser (297
n.Chr.) erbaut.
Rotunde (Gounari-Straße):
der Rundbau aus dem Jahre 206 n.Chr.,
ursprünglich als Pantheon oder Mausoleum
für Galerius gedacht, wurde unter
Theodosius d.Gr. in eine Kirche umgewandelt.
Aus jener Zeit stammen auch die in ihrer
Art einzigartigen Mosaiken.
- Ahiropiitos-Kirche (Agias-Sophias-Straße):
große frühchristliche Kirche
(5. Jh.), mit sehr schönen, farblich
ausgewogenen Mosaiken.
- Ossios David (oder Kloster Latomou,
in der Oberstadt): frühchristliche
Kirche aus dem Ende des 5. Jh.s mit Wandmalereien.
- Stadtmauer: sie wurde von Theodosius
d.Gr. (379-395 n.Chr.) erbaut und umschloss
die ganze Stadt. Der Weiße Turm
(an der Uferpromenade): das Wahrzeichen
der Stadt. Er wurde im 15. Jh. als Bastion
der Stadtbefestigung errichtet und diente
später als Kerker für zum Tode
Verurteilte.
- Agios Dimitrios: in ihrer jetzigen
Gestalt ein Nachbau (1948) nach den Plänen
der fünfschiffigen Basilika, die
an derselben Stelle über einer römischen
Badeanlage errichtet worden war. Sehenswerte
Mosaiken.
- Die Krypta: der östlichste
Teil der Badeanlage, wo der Hlg. Demetrius
gefangen-gehalten, gefoltert und begraben
wurde.
- Agia Sophia (8. Jh.): Übergang
von der überkuppelten Basilika zur
Kreuzkuppel-kirche, mit wunderbaren Mosaiken.
- Panagia ton Halkeon: laut Stifterinschrift
1028 erbaute Kreuzkuppelkirche, mit schönen
Ziegelornamenten und großartigen
Mosaiken.
- Agia Ekaterini (13. Jh.): äußerlich
gut erhalten, mit Resten von Wandmalereien.
- Agii Apostoli (14. Jh.): reiche
Ziegelornamentik an den Außenwänden.Die
Mosaiken und Wandmalereien stammen aus
der Paläologenzeit.
- Vlatadon-Kloster (in der Oberstadt):
die Hauptkirche des Klosters (14. Jh.)
gehört zum Typ der Kreuzkuppelkirche.
Im Kloster ist das Ökumenische Institut
für Patristik-Studien untergebracht,
das bisher einzige seiner Art weltweit.
- Agios Nikolaos Orfanos (14. Jh.):
besonders ausdrucksstarker, reicher Fresken-schmuck.
- Profitis Dias: 1360 über
den Fundamenten eines byzantinischen Palastes
erbaut.
MUSEEN
Archäologisches Museum (M. Andronikou
6, Tel. 2310 831.037): Skulpturen aus archaischer,
klassischer und römischer Zeit.
Museum für Byzantinische
Kultur (Leof. Stratou 2, Tel. 2310 868.570):
Funde aus byzantinischer Zeit, aus Thessaloniki
und der weiteren Umgebung.
Volks- und Völkerkundemuseum
(Vass. Olgas 68, Tel. 2310 812.343): Umfangreiches
Material der letzten 250 Jahre aus ganz
Griechenland.
Museum des Makedonischen Freiheitskampfes
(Proxenou Koromila 23, Tel. 2310 223.073):
Exponate aus den Jahren 1878 - 1912.
- Museum im Weißen Turm (Tel.
2310 267.832): Geschichte und Kunst Thessalo-nikis
in byzantinischer Zeit (von 300 n.Chr.
bis 1430).
- Städtische Pinakothek (Vass.
Olgas 162, Tel. 2310 425.531): Bedeutende
Gemäldesammlung griechischer Maler,
vor allem aus Thessaloniki gebürtiger.
- Pinakothek der Gesellschaft für
Makedonische Studien (Nik. Germanou 1,
Tel. 2310 238.601).
- Museum in der Krypta der Agios-Dimitrios-Kathedrale
(Tel. 2310 270.591).
- Kulturzentrum Nord-Griechenlands
(in der Nationalbank Griechenlands, Vass.
Olgas 108, Tel. 2310 295.170).
- Staatliches Museum für Moderne
Kunst (Kolokotroni 21, Kloster Moni
Lazariston-Stavroupoli, Tel. 2310 589.140-2).
- Makedonisches Museum für Moderne
Kunst (auf dem Messegelände,
Tel. 2310 240.002 & 2310 281. 567):
Werke berühmter griechischer und
ausländischer Künstler, Teile
der Sammlung Alexandros Lolas.
- Filmmuseum (im Hafen - Lagerhalle
A, Tel. 2310 508. 398): seltenes Archiv-material
zur Geschichte des griechischen Films.
- Fotografie-Museum (im Hafen -
Lagerhalle A, Tel. 2310 593.275).
- Wissenschaftszentrum und Technologie-Museum
Thessaloniki (in der Industriezone Thessalonikis,
2. Strasse, Gebäude 47, Tel. 2310
799.773).
- Telloglio-Stiftung (Ag. Dimitriou
159 A, Tel. 2310 991.610): Exponate zur
Geschichte und Entwicklung von Technologie
und Naturwissenschaften.
- Museum Jüdischer Präsenz
(Ag. M ina 13, Tel. 2310 250.407).
Zu erwähnen sind noch die Gesellschaft
für Makedonische Studien, die Stiftung
Studien zur Aimos-Halbinsel, die Universitätsinstitute
sowie die Internationale Messe Thessaloniki
(D.E.TH.).
HEILQUELLEN
Lang adas, Sedes (Thennalquellen), Souroti.
NÜTZLICHE INFORMATIONEN
Anfahrt:
Mit dem Bus:
Überlandbusse (KTEL) nach Athen und
den größeren Städten Griechenlands.
Mit dem Flugzeug:
Flugverbindung besteht nach Athen, toannina,
Hania, Iraklio, Lesbos, Limnos und Rhodos
(im Sommer):
Thessaloniki wird außerdem auch von
den großen ausländischen Luftfahrtgesell-schaften
angeflogen.
Mit der Bahn:
Bahnverbindung besteht nach Athen und den
größeren Städten Makedoniens
und Thrakiens. Über das ehemalige Jugoslawien
ist Thessaloniki mit Mittel- und West-Europa
verbunden, über Bulgarien mit Ost-Europa
und über die Türkei mit dem Nahen
Osten.
Mit dem Schiff:
Fährverkehr besteht das ganze Jahr
über zu den Inseln Limnos, Lesbos und
Chios, und nur im Sommer nach Kreta und
den Kykladen.
Campingplätze in Thessaloniki und
Umgebung:
Akti Thermaikou, Agia Triada (Tel. 23920
51.360-23920 51 .352-23920 51.265).
Asprovalta (Tel. 23970 22.046-23970 22.133-23970
22.660).
Epanomi (Tel. 23920 41.378-9).
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