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| Syros
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Geografie:
(Fläche 86 km², 83 sm von
Piräus, 62 sm von Rafina)
Verwaltungs-,
Handels- und kulturelles Zentrum der
Präfektur ist Siros im Herzen
der Kykladen, eine der am dichtesten
besiedelten Inseln dieses Archipels.
Während der Nordteil eher felsig
und bergig ist, überrascht das
Landesinnere mit seiner landschaftlichen
Vielfalt, dem Wechsel von Hügeln
und Ebenen, Äckern und Plantagen.
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Karte
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| Die
Küstenlinie ist gegliedert in kleinere
und größere Buchten,weit
vorspringende Kaps und in zwei große
Golfe: den von Ermoupoli im Osten und
den von Finikas im Westen. |
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Sehenswürdigkeiten:
- Wie prähistorische Gräber
belegen, war Siros schon in der Jungsteinzeit
besiedelt. Die Funde, die man bei Ausgrabungen
auf der prähistorischen Akropolis,
auf dem Kastri-Hügel und bei Chalandriani
gemacht hat, werden in die frühkykladische
Epoche datiert.
- Die "Königin der Kykladen"
Ermoupoli, Hauptstadt und Hafen von
Siros, ist gleichzeitig auch unumstrittene
Hauptstadt aller Kykladen. Im Halbrund
angelegt, mit klassizistischen Gebäu-den,
alten Patrizierhäusern, aber auch
schneeweißen Kykladenhäuschen,
die sich von den umliegenden Hügeln
bis hinunter zum Hafen hinziehen.
- Stadtzentrum ist die Platia Miaouli
mit ihren hübschen Cafes. Hier steht
auch das imposante, von Ernst Ziller erbaute
Rathaus, das Standbild des Admirals des
Freiheitskrieges Miaoulis und das der
Mailänder Scala nachempfundene Apollon-Theater.
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- Von den vielen imposanten
Kirchen verdienen besonders die Metamorfossi-
und Kimissi-Kirche sowie Agios Dimitrios
und Tris Ierarches Beachtung.
- Im Archäologischen
Museum sind Funde von der ganzen Insel
untergebracht, und die Stadtbibliothek
verfügt über eine reichhaltige
Sammlung seltener alter Ausgaben und Drucke.
- Eine der reizvollsten
Stellen der Stadt ist das Seemanns-Viertel
"Vaporia" mit seinen klassizistischen
Bürgerhäusern in den engen Gässchen.
- Die etwas höher
gelegene Altstadt Ano Siros bietet
mit ihrer Stadtmauer, den verwinkelten
Gassen und den Arkadengängen noch
das unverfälschte Bild einer mittelalterlichen
Stadt. In den Gassen, die sich mit unzähligen
Treppenstufen hangauf winden, fühlt
man sich unversehens in längst vergangene
Zeit zurück-versetzt.
- Der Hügel wird
gekrönt von der katholischen St.
Georgs-Kathedrale, an die sich das
Zentrum für Historische Studien anschließt.
Etwas weiter unterhalb liegen das Jesuiten-
und das Kapuzinerkloster, und im Stadtzentrum
schließlich das Rathaus, das Städtische
Archiv und ein Museum, das dem berühmten
Rembetika-Barden Markos Vamvakaris gewidmet
ist. Im Sommer finden in Ano Siros verschiedene
Folklore-Veranstaltungen statt.
- Interessante
Ausflugsziele sind im NO der Insel die
prähistorischen Ausgrabungen
bei Chalandriani und auf dem Kastri-Hügel
sowie an der unzugänglichen NW-Küste
bei Grammata - nur mit dem Kaiki zu erreichen
- die Felswände mit Inschriften aus
römischer und byzantinischer Zeit.
Von dort oben hat man einen wunderschönen
Blick.
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Die beliebtesten Badeorte
liegen im dichter besiedelten Süden
der Insel: Vari, Possidonia
(oder Dellagrazia) mit schönen klassizistischen
Villen und großen Blumengärten,
und schließlich die Bucht von Finikas
mit ihren Wildbächen, Gärten und
Palmen.
Verlockende Badestrände gibt
es aber auch bei Kimata, Agios Nikolaos
(bei Ermoupoli), Angathopes, Kini, Galissas
und Megas Gialos.
Siros ist touristisch gut erschlossen und
die Versorgungslage (Güter und Dienstleistungen)
im Vergleich zu abgelegeneren Inseln problemlos.
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