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Sifnos

Geografie:

(Fläche 83 km², 78 sm von Piräus)

Graue Monotonie der Felsen, hin und wieder unterbrochen durch weiß hingetupfte Bergkapellen - das ist der erste Eindruck, den man von Sifnos gewinnt, wenn man mit der Fähre in den Hafen einläuft. Und kaum einer vermutet, welch landschaftliche Schönheit und wie malerische Dörfer
sich hinter dieser schroffen Fassade verbergen.

Ergiebige Gold- und Silberminen sowie der Abbau des wert-vollen "Siphnos-Steins" machten die Insel in der Antike zu einer der reichsten Staaten, wie noch das berühmte Schatzhaus der Siphnier in Delphi bezeugt, das Apoll geweiht war.


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Land und Leute:
Vom Hafen Kamares, einer modernen Siedlung mit vielen Töpferwerkstätten, führt eine schöne Straße zum Hauptort Apollonia, der sich mit seinen hübschen weißen Würfelhäusern über drei Hügel erstreckt.

Besonders sehenswert sind die Kirchen Panagia Ouranofora und Agios Sozon. Von weitem wirkt Apollonia, wie übrigens auch die nahegelegenen Dörfer Artemonas, Exambelo und Kato Petali, wie organisch gewachsene Gebilde aus weißen Würfeln, Hauswänden, Mäuerchen, Innenhöfen und Gässchen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.

Eine Ausnahme macht hier die alte Inselhauptstadt Kastro, die sich ihren mittelalterliche Festungscharakter bis heute erhalten hat.

Sehenswürdigkeiten:

  • Das Museum von Kastro besitzt eine interessante Sammlung archaischer und hellenistischer Skulpturen sowie geometrischer und byzantinischer Keramik.

  • Wahrzeichen sind auch hier wie auf so vielen Kykladeninseln die malerischen Windmühlen, die sich noch immer nach den Weisen des ägäischen Äolos träumerisch drehen, und die 365 Kirchen und Kapellen, die wie weiße Pilze aus dem grauen Gestein gewachsen scheinen.

     


  • Zu den sehenswerten Klöstern von Sifnos gehören Agios Symeon, Ai Lia und das der Inselschutzheiligen geweihte Marienkloster Panagia Chrissopigi. Den hier besonders ausgeprägten Lokalkolorit wird man wohl am intensivsten auf den vielen Volksfesten spüren, die meist im Sommer auf den Bergen wie in den Tälern am Meer gefeiert werden.



Spezialitäten:
Webstoffe und sehr schöne Töpferware, Xinomizithra (Schichtkäse), Wein und Konfekt.

Es gibt natürlich auch sehr schöne, saubere Badestrände: Kamares, Fares, Platis Gialos und andere, weniger bekannte, wie Hersonissos, Vroulidia und Fikiada Fassolou.  

Auf den Fremdenverkehr hat sich Sifnos mittlerweile gut eingestellt, so dass der Reisende, der unverfälschtes Inselleben und unberührte Natur sucht, auf den gewohnten Komfort nicht zu verzichten braucht.

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