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Paros

Geografie:
(Fläche 209 km², 95 sm von Piräus, 82 sm von Raina)

Die nach Naxos und Andros drittgrößte Insel hat sich in den letzten Jahren zu einem Fremdenverkehrs-zentrum erster Ordnung entwickelt.

Sanftgeschwungene Höhenzüge, die in sich den berühmten durchsichtig-weißen parischen Marmor bergen, findet man im mittleren und südöstlichen Teil der ansonsten ebenen, von endlosen Rebfeldern durchzogenen Insel.

An der reich gegliederten Küste gibt es zwei größere, windge-schützte Buchten: die von Paros im Westen und die von Naoussa im Norden.


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Geschichte:
Schon seit frühester Zeit besiedelt, hat sich Paros bald zu einem der Zentren der kykladischen Kultur entwickelt.

Funde von der ganzen Insel, vor allem Skulpturen, sind jetzt im Nationalmuseum Athen ausgestellt. Seit der Antike an derselben Stelle liegt Paros (meist Parikia genannt), Hauptstadt und Haupthafen.

Weiß getünchte Häuschen im Schutz der Franken-burg, Gärten, die nach Basilikum, Jasmin und Geißblatt duften, verträumte Pflastergassen.


Sehenswürdigkeiten:

  • Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Ekatontapiliani- oder Katapoliani-Kirche, eine der bedeutendsten byzantinischen Kirchen Griechenlands, um die sich viele Legenden ranken. Sie ist Mariä Himmelfahrt geweiht, und ihre Kirchweih wird am 15. August mit einem großen Volksfest mit Feuerwerk an der Küste gefeiert.

  • In den Sommermonaten kann man übrigens überall auf der Insel Volksfeste miterleben, wie z.B. das vielbesuchte Wein- und Fischfest.

  • Als malerischstes Inseldorf gilt Naoussa mit seinen weißen Häuschen in den engen, mit Steinplatten ausgelegten Gassen, den übermauerten Gängen und
    den vielen Kirchen.

     


  • Zauberhaft sind die Strände um Naoussa, wie Kolimbithres im Westen mit den seltsam geformten riesigen Felsbrocken, die wie in den Sand gerammte Statuen aussehen.

  • Lohnende Ausflugsziele sind auch die vielen malerischen Kapellen und Klöster (Zoodochou Pigis, Longovardas, Christou tou Dassous u.a.) und stattliche Bauerndörfer wie Marpissa mit seiner venezianischen Burg und den schönen Kirchen.

  • An Badestränden schließlich gibt es eine reiche Auswahl: Livadia, Krios, Agios Fokas (bei Parikia), Mikro Piperi und Megalo Piperi, Limnes Kolimbithres (bei Naoussa), Agii Anargiri, Langen, Aliki, Santa Maria (interessante Volkskunst-sammlung mit Modellen von Schiffen, Webstühlen u.a.), Ambelas, Pisso Livadi, Drios (Ostküste).


Paros, touristisch voll erschlossen, empfiehlt sich sowohl für Urlauber, die viel Betrieb und Unterhaltung möchten als auch für solche, die eher Stille suchen.

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