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Kea

Geografie:

(Fläche: 121 km2, 17 sm von Lavrion/ Attika bzw. 42 sm von Piräus)

Eine hübsche Insel ganz nah bei Attika. In die Bergmassive sind hier wie auf den meisten Kykladeninseln kleine Täler eingebettet, in denen Wein und Obstbäume angebaut werden und die sich zum Meer hin zu malerischen Buchten weiten.
Die Agios-Nikolaos-Bucht, in der auch der Fährhafen von Kea, Korissia liegt, gehört zu den sichersten Naturhäfen des Mittelmeers


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Geschichte:
Im Altertum war Korissia (oder Livadi), das über der gleich-namigen antiken Stadt erbaut ist, neben Ioulis, Karthaia und Poiiessa einer der vier selbständigen Stadtstaaten der Insel. Auch Hora (6 km von Korissia), die Inselhauptstadt hoch oben am Berghang, ist Nachfolgerin einer antiken Stadt (Ioulis, wie sie heute amtlich wieder heißt). Hier ist noch der ganze Charme eines typischen Kykladenstädtchens zu spüren - zweistöckige, ziegelgedeckte Häuschen, die sich den Hang hinaufziehen, steile, gewundene Treppen-gässchen, z.T. übermauert, und schöne Kirchen mit kunstvoll verzierten Chorwänden.



Sehenswürdigkeiten:

  • Von der 45 höchstgelegenen,,,Kastro" genannten Stelle, wo einst die Akropolis stand, hat man einen weiten Blick bis hin zu den Attika vorgelagerten Inseln.

  • Etwas außerhalb des Ortes kann man den sogen. "Löwen von Kea" besichtigen, ein im 6. Jh. v.Chr. aus dem Schieferfels herausgemeißeltes Relief.

  • Grabungsfunde von der Insel, darunter interessante Stücke aus der kykladischen Epoche, sind im Museum von Hora ausgestellt. Über die ganze Insel verstreut sieht man immer wieder kleine Kapellen, Windmühlen und Klöster, von denen das Kloster der Schutzheiligen Panagia Kastriani das wohl eindrucksvollste ist.

  • Wer ein ruhiges Plätzchen nahe Athen sucht wird hier auf Tzia stille, saubere Badestrände wie bei Pisses, Korissia, Koundouros oder in der Bucht von Otzias und Poles finden und frischen Fisch in malerischen kleinen Fischertavernen genießen können.

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