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Andros

Geografie:
(Fläche 373 km², 89 sm von Piräus, 36 sm von Rafina)

Andros, die nördlichste und nach Naxos zweitgrößte Insel der Kykladen, ist auch eine der fruchtbarsten und waldreichsten.

Steil abfallende bewaldete Bergketten, dazwischen Schluchten und tiefeingeschnittene Flussbetten, drei landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebenen mit Olivenhainen, Feigenbäumen, Orangen- und Zitronenplantagen, Rebhängen und immer wieder viel Wasser führende Wildbäche - dieses Landschafts-bild unterscheidet sich in vielem von dem der südlichen Kykladen.



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Wenn die Berge bis ans Meer reichen, entstehen dort zerklüftete Steilküsten, während die Ebenen in weite Sandbuchten münden.




Sehenswürdigkeiten:

  • Im Südosten liegt Andros (oder Hora), Hauptstadt und zweiter Hafen der Insel. Eine schöne Stadt mit prächtigen Patrizierhäusern alter Reederfamilien und schlichten weißen Kykladenhäusern gleich daneben, ansteigenden gewundenen Gässchen und Arkadengängen, stattlichen Kirchen und zwei malerischen Plätzen.

  • Besondere Beachtung verdient die byzantinische Palatiani-Kirche auf dem Gelände der heute verfallenen Burg.

  • Im Archäologischen Museum sind Funde aus geometrischer, klassischer, hellenistischer, römischer und byzantinischer Zeit ausgestellt, im Museum für Moderne Kunst Werke des Bildhauers Michalis Tombros und im Schifffahrtsmuseum eine umfangreiche Sammlung von Schiffsmodellen sowie Fotografien und nautisches Gerät.

  • Das ganze Jahr hindurch finden in dieser schon immer weltoffenen Seefahrerstadt interessante kulturelle Veranstaltungen statt, die weithin Beachtung finden.

Land und Leute:
Der Haupthafen der Insel ist Gavrion an der Westküste, von wo aus man auf einem guten Straßennetz zu den übrigen Sehenswürdigkeiten der Insel fahren kann: zum nahegelegenen Agios-Petros-Turm, zur Taxiarchenkirche in Messaria, dem Zoodohou-Pigis-Kloster bei Batsi, zum Mönchskloster Agios Nikolaos bei Apikia - hier entspringt die bekannte Mineralquelle "Sariza" -, zum Panahrantou-Kloster bei Falika oder zur Burg 'Apano Kastro"auch 'Tis Grias to Kastro' = Die Burg der Greisin nördlich vom Dorf Kohilos.

Besonders zu erwähnen sind noch die Reste der antiken Stadt Andros bei Paleopolis und der Tempel bei Zagora, südlich von Paleopolis, einer der bedeutendsten aus geometrischer Zeit auf griechischem Boden.


Zum Baden kann man u.a. nach Nimborio, Paraporti, in die Korthiou - Bucht, nach Batsi, Gavrio oder Vitali fahren. Touristisch ist Andros weit-gehend erschlossen und dem ständig wachsenden Strom von Besuchern voll gewachsen, die die Insel wegen der reizvollen Landschaft, der schönen Dörfer und Sehenswürdigkeiten, der herrlichen Badestrände oder auch der Heilquellen schätzen.  

Anfahrt:
mit der Fähre von Rafina


Spezialitäten
Amigdalota (Mandelgebäck), Kaltsounia (gefüllte Pfannkuchen), eingemachtes Obst.

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