| Kykladen
Geographie:
Die in den blauen Fluten der Ägäis
gelegene Inselgruppe der Kykladen
umfasst 56 kleinere
und grössere Inseln, zu denen
so bekannte, bei Kreuzfahrtreisenden
wie internationalem Jet-Set gleichermassen
beliebte wie Mykonos gehören,
aber auch einige noch fast unbe-rührte,
anderen die Touristenströme meist
vorübergehen.
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Gewachsen aus grauem Stein, Licht und
Meeresgischt reihen sie sich aneinander,
von der Ostküste der Peloponnes
bis südöstlich vor Attika,
von Samos und-Ikaria im Osten bis an
das Kretische Meer im
Süden. Der Namedieser Inselgruppe
leitet sich vom-griech. "kyklos"
= Kreis her, weil man in der Antike
annahm, sie scharten sich kreisförmig
um die heilige Insel Delos. Schon in
ältester Zeit, als es noch ungleich
schwieriger war die Inseln anzulaufen,
übten sie eine grosse Anziehungskraft
auf die Bewohner des umliegenden Festlands
aus, und hier auch entstand eine der
bedeutendsten. |
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Mittelmeerkulturen:
Die
Kykladische (3000-1000 v. Chr.). Nach Ansicht
der Geologen ist die heutige Gestalt der
Kykladen auf die bewegte Vergangenheit dieser
Region zurückzuführen - Erdbeben,
Vulkanausbrüche, tektonische Verschiebungen
- in Folge derer ganze Festlandsteile im
Meer versanken. Darunter, wie viele annehmen,
auch das sagenumwobene Atlantis.
Wie "steinerne
Rosse mit wehender Mähne" (Elytis)
tauchen sie mit ihren weissen Kubushäuschen
in blendend helles Licht gehüllt aus
dem Meer auf, übersät von weiss-getünchten
Kapellen und den typischen runden Windmühlen.
Aber trotz der vielen Gemeinsamkeiten -
Strand und Meer, Landschaft und Architektur
- hat jede Insel ihr ganz unverwechselbares
Kolorit, wie wir bei unserer Entdeckungsreise
bald feststellen werden.
Auf den Kykladen herrscht Mittelmeerklima,
wobei die heissen, trockenen Sommer durch
die zuweilen heftigen NO-Winde (Meltemi)
durchweg frischer sind als auf dem Festland
(Jahresmittel 18 °-19 ).
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VERKEHRSVERBINDUNGEN
Fährverkehr
(im Sommer regelmäßig, im
Winter seltener) besteht nach den Kykladen
bzw. zwischen den Kykladen und den Inseln
der Dodekanes, der NO-Ägäis
und Kreta.
Auskunft: im jeweiligen Hafenamt. Schnellboote
"Flying Dolphins" verbinden
Piräus mit Kea und Kithnos. Abfahrt:
Marina Zeas Piräus.
Schnellboote "Flying Dolphins"
verbinden Rafina mit den Inseln: Andros,
Tinos, Mykonos, Paros, Naxos, Ios, Santorin,
Kleine Ost-Kykladen und Amorgos.
CAMPINGPLÄTZE
Campingplätze gibt es auf folgenden
Inseln: Andros, Tinos, Siros, Mykonos,
Paros, Antiparos, Naxos, Folegandros,
Santorin, Ios, Amorgos, Kea, Milos,
Serifos und Sifnos.

GELDWECHSEL
Bankfilialen bzw. Wechselstuben gibt
es auf folgenden Inseln: Kea (Wechselstube),
Andros, Tinos, Mykonos, Siros, Paros,
Naxos, Amorgos, Santorin, Sikinos
und Milos. Auf den übrigen Inseln
kann man sein Geld auf dem Postamt
(ELTA) eintauschen.
JACHTHÄFEN
a) Ein-und Auslaufhäfen
Auf Mykonos, Santorin und Siros gibt
es Zollstationen, Passkontrolle und
Gesundheitsamt.
b) Versorgungshäfen Wasser-und
Treibstoffnachschub findet man auf
Kea, Kithnos, Serifos, Sifnos, Milos,
Andros, Tinos, Mykonos, Siros, Paros,
Naxos und Santorin.
VOLKSFESTE UND LOKALE VERANSTALTUNGEN
Auf
den Kykladen mit ihren Hunderten von
Kirchen und Kapellen werden
Kirchweihen immer mit besonderer Hingabe
gefeiert und bieten dem Besucher
ein buntes Bild uralter, lebendig gebliebener
Bräuche. Höhepunkt ist jedes
Jahr am 15. August das Fest zu Mariä
Himmelfahrt, nicht nur auf der Wallfahrtsinsel
Tinos, hat doch jede Insel - wenn nicht
jedes Dorf - seine Panagia-Kirche.
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