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Hafen
und Flughafen von Heraklion stellen
die wichtigsten Tore der Insel dar
in der Präfektur Heraklion befinden
sich,dank der Existenz der grossen
minoischen Zentren der Gegend, die
grössten archäologischen
Schätze Kretas, eine Tatsache,
die zum bedeutenden Faktor in seiner
touristischen Entwicklung wurde.
Die
touristische Zone der Nordstrände
der Präfektur Heraklion konzentriert
den grössten Anteil an Betten
von ganz Kreta in Hotels mit bestens
organisierten Grundlagen und Service-leistungen,
die höchsten Ansprüchen
genügen. Im zentralen hügeligen
und im südlichen flachen Teil
der Präfektur gibt es die Landwirtschaft,
hauptsächlich Olivenhaine und
Weinberge, wo die berühmten reinen
und gesunden Produkte der kretischen
Mittelmeerküche heranreifen.
Geschichte
Eine Reise in die Präfektur Heraklion
ist eigentlich eine Reise zum Ursprung
Europas, denn es ist keineswegs eine
Übertreibung zu behaupten, dass
die Geschichte Heraklions auch die
Geschichte Europas ist.
Hier nämlich enstand die erste
europäische Kultur, die minoische,
und seither ist die hiesige Geschichte
unmittelbar mit allen grossen geschichtlichen
Ereignissen verbunden, welche das
europäische Festland kennzeichnen.
Während all der Jahre vom Altertum
bis heute hinterliessen die Völker,
die hier waren, Zeichen ihrer Kulturen,
die eine erstaunliche Gesamtheit menschlicher
Gegenwart und Schaffenskraft bilden
und all das in einem natürlichen
Rahmen, dessen morphologische und
klimatologische Charakteristika genau
die ewige grosse Wahrheit bilden,
die der heutige Reisende sucht.
Die gleiche Wahrheit wird von der
Göttin Natur, der Mutter Erde,
der Grossen Göttin, die die Minoer
anbeteten, verkörpert. Die Minoer
entwickelten in den Jahren 2.800 v.
Chr. bis 1.400 v. Chr. die minoische
Kultur. In dieser Periode werden die
imposanten Paläste von Knossos,
Festos, Malia, Archanes, die erstaunlichen
Villen von Tylissos, Agia Triada und
andere kleinere, jedoch sehr interessante
Gebäude, verteilt in der gesamten
Präfektur Heraklion, erbaut.
Die Ausstrahlung dieser minoischen
Zentren erreicht den gesamten Mittelmeerraum.
Architektur, Malerei, Töpferei
und Goldschmiedekunst erreichen höchste
Perfektion. Die erhaltenen Wandmalereien
bezeugen die Psyche eines friedliebenden,
fröhlichen aber auch starken
und unmittelbar dem Meer verbundenen
Volkes.
Eine grosse Naturkatastrophe, die
zeitlich mit dem Vulkanausbruch des
Vulkans von Santorini zusammenfällt,
stoppt die Blüte der minoischen
Kultur. Nach 1.400 v. Chr. wird die
Anwesenheit der Achaier und Dorer
verstärkt spürbar und neue
Städte wie L yktos und Rhizenia
treten hervor. Es folgen die Blütejahre
der klassischen griechischen Kultur
und in der Erinnerung der Griechen
bleiben die Hauptstädte, hauptsächlich
Knossos, welches noch die Anziehungskraft
der Erzeugerin bedeutender kultureller
und institutioneller Werte innehat,
sowie Lendas mit seinem bedeutendem
Klerus und Asklepiostempel, haften.
Mit der Besetzung Kretas durch die
Römer treten andere Städte
in den Vordergrund, wie Chersonnisos
und Gortyna, welches eine grosse Blütezeit
erlebt und zur Hauptstadt
der römischen Provinz Kreta und
Kyrene wird. Gleichzeitig verbreitet
sich das Christentum schnell und während
der ersten byzantinischen Periode
wird Heraklion zum wichtigen christlichen
Zentrum (Der Apostel Paulus legt während
seiner Reise nach Rom in Kalous Limenes,
im Süden der Präfektur Heraklion,
an und verkündet die Lehre Christi).
Im Jahre 824 wird Kreta von den Sarazenen
erobert und Chandakas, das heutige
Heraklion, wird zur Hauptstadt und
gleichzeitig zum Stützpunkt für
ihre Raubzüge im Mittelmeer.
Im Jahre 961 vertreibt sie der Kaiser
Nikiphoros Phokas. In den folgenden
Jahren wird Heraklion wieder zum starken
christlichen Zentrum und erlebt wiederum
eine grosse kulturelle Blütezeit.
Mit der Besetzung Konstantinopels
durch die Franken im Jahre 1204 geht
Kreta bis 1669 in die Hände der
Venezianer über. In dieser Periode
wird die Insel von Aufständen
gegen die Venezianer erschüttert,
erlebt aber gleichzeitig eine aussergewöhnliche
ökonomische und geistige Blütezeit.
Riesige Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
werden gebaut, die Städte wieder
aufgebaut und Denkmale erstaunlicher
Schöheit erbaut. Heraklion wird
zur strahlenden Hauptstadt des "Regno
di Candia ", zum Mittelpunkt
der kretischen Renaissance, die uns
die aussergewöhnliche Malerei
der Kretischen Schule schenkt. Dominikos
Theotokopoulos wird in Heraklion geboren,
lernt bei grossen Malern wie z.B.Michail
Damaskinos und geht in den Westen,
um sein Heimatland und die Malkunst
unter dem Namen El Greco zu
preisen.
Musik und Theater blühen auf
und hinterlassen uns wunderschöne
Schöpfungen wie den Erotokritos
und die Erofili, Werke, die uns eine,
was geistigen und materiellen Reichtum
anbelangt, aussergewöhnlich interessante
Gesellschaft beschreiben.
All dies wird im Jahre 1669 unterbrochen,
als Heraklion, letztes Bollwerk Kretas,
nach 22jähriger Belagerung, der
bis dahin längsten der Menschheit
bekannten Belagerung, in die Hände
der Türken fällt. Blutige
Kämpfe und Aufstände gegen
die Türken leiten schliesslich
zur Autonomie Kretas von 1897 bis
1913, als es mit dem restlichen Griechenland
vereinigt wird. In all diesen Jahren
bis zum heutigen Tage hat Kreta, trotz
der verschiedenen Kulturen und Eroberer,
nie aufgehört, der einzigartigen
Kraft seiner Natur zu gehorchen. Diese
Natur, die zum Verbindungsglied aller
Kulturen und der beherbergten Völker
wird.
Archäologische Stätten
- Amnissos. 7 km östlich
von Heraklion In minoischer Zeit
Hafen von Knossos und interessant
vor allem wegen der sogen "Fresken-Villa
von Amnissos" (auch "Tulpen-Villa").
- Archanes (Arhanes). 15
km südlich von Heraklion. Bei
Ausgrabungen wurden Reste einer
gut erhaltenen, palastartigen Anlage
freigelegt, vielleicht eines Sommerpalastes.
Auf dem Hügel Fourni, 1 km
nordwestlich von Archanes, hat man
Kuppelgräber entdeckt, die
in die Zeit zwischen 2.500 und 1.250
v. Chr. datiert werden.
Bei der "Windhöhle"
Anemospilia Archanon, am Fuss des
Heiligen Berges Giouchta, wurde
ein minoisches Heiligtum ausgegraben,
das sowohl zu Archanes wie zu Knossos
gehörte.
- Vathipetro. 19 km südlich
von Heraklion. Hier wurde ein grossangelegtes
minoisches Herrenhaus freigelegt,
wahrscheinlich Sitz eines Gutsherren,
mit Weinpresse, Oliven-presse, Webraum
und höchstwahrscheinlich auch
einer Töpferei.
- Gortyn (Gortis). 46 km
südlich von Heraklion. Gortyn
erlebte seine Blütezeit während
der römischen Herrschaft, als
es Hauptstadt der Provinz Kreta
und Kyrene wurde. Die Anfänge
der Stadt liegen aber bereits in
minoischer Zeit, wie die Ruinen
eines Landhauses aus dem 16. Jh.v.Chr.
bezeugen. Besichtigen kann man heute
das Prätorium (den Sitz desrömlschen
Provinzialstatthalters) und das
Nymphäon (Nymphenheiligtum),
beide aus dem 2. Jh.n.Chr. Ausserdem
den Tempel des Pythischen Apoll,
das Heiligtum der Ägyptischen
Götter Isis und Sarapis und
das Odeum, in dessen Wand sehr viel
ältere Steintafeln mit der
längsten erhaltenen griechischen
Inschrift eingelassen sind, die
das Privatrecht von Gortyn und die
Bußen für Übertretungen
festlegte - die ältesten erhaltenen
Gesetze des Abendlandes, die um
500 v.Chr. in dorischem Dialekt
abgefasst und von Platon in seinen
"Nomoi" (Gesetzen) so
bewundernd zitiert wurden.
Knossos. Das Plateau von
Knossos, 5 km östlich von Heraklion,
war seit Beginn der Jungsteinzeit
bewohnt. Der erste Palast der Minoer,
dessen Baujahr auf 1900 v.Chr. anzusetzen
ist, wird durch ein Erdbeben zweihundert
Jahre später vollständing
zerstört und auf seinen Trümmern
ein zweiter Palast errichtet, noch
grösser und luxuriöser.
Aber auch dieser fällt bei
einem Erdbeben in Schutt und Asche.
Noch einmal. um 1700 v.Chr., entsteht
über den Grundmauern eine prächtige
Palastanlage, der jedoch später
dasselbe Schicksal beschieden ist:
durch eine Flutwelle, ausgelöst
durch den gewaltigen Vulkanausbruch
auf der Insel Thera (Santorin) 1450
v.Chr., wird nach einer Theorie
der Palast schwer beschädigt
und 50 Jahre später, in denen
er trotzdem noch benutzt wer-den
konnte, durch eine Feuersbrunst
vollständig und endgültig
zerstört.
Die minoischen Paläste waren
nicht nur Herrschersitz sondern
auch Verwaltungs - und Religionszentrum
der ganzen Region Zum Komplex der
Hauptstadt des minoischen Königreiches
gehörten ausser dem Palast
des Minos die Wohnhäuser der
Würdenträger und Priester,
die rings um den Palast angeordnet
waren (das Kleine Palais, die Karawanserai,
das Haus mit den Fresken u.ai),
die Häuser der einfachen Bevölkerung
und die Grabstätten. Der Königliche
Palast selbst, eine riesige, mehrgeschossige
Anlage auf einem Areal von 22.000
qm, muss mit seinem unentwirrbar
erscheinenden Ineinander und Nebeneinander
von Räumen, die um den Zentralhof
angeordent waren und ausser den
königlichen Gemächern
auch Kultstätten, Schatzkammern,
Werkstätten und Vorratsräume
umfassten, tatsächlich wie
ein "Labyrinth" gewirkt
haben.
- Malia. 34 km östlich von
Heraklion und 3 km vom gleichnamigen
Ferienzentrum entfernt wurde ein
minoischer Palast freigelegt, der
chronologisch wie die Paläste
von Knossos und Phästos einzuordnen
ist um 1900 v. Chr. gegründet,
um 1700 durch Erdbeben zerstört
und um 1450 v.Chr. total zerstört
Bei den Ausgrabungen fand man auch
Reste der minoischen Stadt, die
sich an der Peripherie des Palastes
entwickelt hatte, sowie eine ausgedehnte
Begräbnisstätte bei Chrissolakos.
Die Palastanlage erstreckte sich
auf einem Areal von ca. 9000 qm.
Viele der eindrucksvollen Gegenstände,
die man im Archäologischen
Museum von Haraklion bewundert,
stammen aus dem Grabungsfeld von
Malia.
- Tilissos. 14 km südwestlich
von Heraklion. Tilissos ist eine
der ältesten minoischen Siedlungen
in Zentralkreta. Die drei grossen
minoischen Herrenhäuser, die
man bis jetzt gefunden hat, sind
in gutem Zustand erhalten.
- Phästos (Festos).
63 km südwestlich von Heraklion
und 78 km südöstlich von
Rethymno. Der Palast von Phästos
war nach dem Palast von Knossos
das zweitwichtigste Kulturzentrum
des minoischen Kreta. Der Sage nach
von König Minos gegründet
und von seinem Bruder Radamanthys
regiert, stellte auch dieser Palast
den Kern einer Siedlung dar, deren
Anfänge bis in die Jungsteinzeit
zurückgehen. Die architektonische
Struktur der Anlage gleicht der
in Knossos insofern, als die verschiedenen
Trakte um einen gepflasterten Innenhof
an-geordnet sind. Im Gegensatz zu
Knossos war die Innendekoration,
was die Fresken betrifft, eher dürftig,
dafür entschädigte aber
die Auskleidung von Böden und
Wänden mit Platten aus schneeweissem
Alabaster. Der Palast von Phästos
er-streckt sich über eine Fläche
von ca. 9000 qm.
- Agia Trias. 3 km westlich
von Phästos. Dieser kleine
minoische Palast, höchstwahr-scheinlich
die Sommerresidenz des Herrschers
von Phästos, bestand von ca.
1600 bis 1475 vi Chr. und war wahrhaft
königlich augestattet. Die
kostbaren Wandfresken und anderen
Funde aus Agia Trias, wie die Larnax
und die berühmte "Schnittervase",
sind jetzt im Arch Museum von Heraklion
ausgestellt.
- Kommos. Der Hafen von Phästos
in minoischer Zeit.
- Lyktos. Funde aus einer
grossen griechisch-römischen
Stadt.
- Lebena (Ledas). Asklepios-Heiligtum
und minoische Kuppelgräber.
- Kato Simi Viannou Heiligtum
des Hermes und der Aphrodite aus
griechisch-römischer Zeit.
Museen
DAS
ARCHÄOLOGISCHE MUSEUM HERAKLION
Eines der bedeutendsten Museen der
Welt befindet sich in der Stadt Heraklion.
Im Archäologischen Museum der
Stadt befinden sich die bedeutendsten
Funde der minoischen Kultur und anderer
alten Kulturen Kretas. Einzigartige
Ausstellungsstücke aus den Ausgrabungen
bei Knossos, Festos, Agia Triada und
Malia und der anderen wichtigen minoischen
Zentren bieten dem Besucher eine einmalige
Erfahrung.
DAS HISTORISCHE MUSEUM KRETAS
Das vollständigste historische
Museum Kretas befindet sich ebenfalls
in Heraklion und deckt mit seinen
Ausstellungsstücken die Periode
von den ersten byzantinischen Jahren
bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts
ab. Die altchristlichen, byzantinischen
und venezianischen Fundstücke
werden mit Informationen aus der türkischen
Besetzungszeit der Insel und der neueren
Volkskultur ergänzt. Eines der
bedeutendsten Ausstellungsstücke
im Historischen Museum ist das Modell
der Stadt Heraklion zur Zeit der Venezianischen
Besetzung, welches sich in einem speziell
ausgestatteten Raum befindet. Ebenfalls
in einem speziellen Raum wird ein
bedeutendes frühes Werk von Dominikos
Theotokopoulos (El Greco), der "Berg
Sinai', ausgestellt.
DAS KRETISCHE VOLKSKUNDEMUSEUM
Eines der bedeutendsten ethnologischen
Museen Griechenlands und das wichtigste
Kretas befindet sich im Dorf Vori
in der Nähe von Festos. Im kretischen
Volkskundemuseum sind in besonders
beeindruckenden Einheiten Gegenstände
ausgestellt, die die besten
künstlerischen Ausdrucksformen
der kretischen Volkskultur vom 10.
Jahrhundert bis in unsere Tage vertreten.
WEITERE MUSEEN UND SAMMLUNGEN
Neben den grossen Museen befinden
sich in der Präfektur Heraklion
genügend andere Museen und Sammlungen
(kleinere, aber in zier Qualität
der Ausstellungsstücke bedeutend).
Die wichtigsten sind:
Das Museum für Kirchenkunst
befindet sich in der Kirche St. Katherina
in Heraklion und beherbergt einzigartige
Beispiele von Malkunst der Kretischen
Schule und aussergewöhnliche
Gegenstände der Kirchenkunst.
Die Pinakothek der Stadt Heraklion
befindet sich in der Basilika St.
Markus und beherbergt Werke moderner,
hauptsächlich kretischer Maler
Das Museum der Schlacht um Kreta in
welchem wichtige Dokumente der einzigartigen
Schlacht um Kreta (1941) ausgestellt
sind
Das Museum Kazantzakis befindet sich
im Dorf Varvari, wo Kazantzakis herstammte
und beherbergt wertvolle Dokumente
aus dem Leben des grossen kretischen
Gelehrten und Schriftstellers Nikos
Kazantzakis
Das Archäologische Museum von
Archanes beherbergt in einem aussergewöhnlich
gestalteten Raum bedeutende minoische
Funde aus den Ausgrabungen der Gegend
um Archanes und den Jouchtas
Das Museum Lychnostatis befindet sich
in Limin Chersonnisos und ist ein
wichtiger Ort der Bewahrung des traditionellen
Lebens und der Volkskultur Kretas
Das Landwirtschaftliche Museum Piskopiano
beherbergt in einem besonders interessanten
Raum die landwirtschaftliche Kultur
Kretas Das Volkskundliche Museum von
Viannos Eine interessante Sammlung,
die wichtiges Material aus dem Leben
des traditionellen kretischen Dorfes
versammelt
Das Museum von Gortyna
Eine reiche Sammlung von Skulpturen,
die in einem speziell gestalteten
Raum im antiken Gortyna ausgestellt
sind. In vielen Dörfern sind
kleine thematische, volkskundliche
oder historische Sammlungen in Zusammenhang
mit der örtlichen Tradtition
und der Kultur:. in Betriel In den
zahlreichen Klöstern der °'PP*fe
irgibtesherausragende Kostkeiten,
Zeugen einer bedeutenden kösteilichen
Tradition auf Kreta.
Die Stadt Heraklion
Die
grösste städtische Häuseransammlung
Kretas, die Hauptstadt des Regierungskreises
Kretas aber auch das bedeutendste
ökonomische Zentrum der Insel
war während der minoischen Zeit
Hafenstadt von Knossos. Seit damals
lernte es viele und verschiedene Völker
und Kulturen kennen. Es erlebte Momente
grossen Ruhms aber auch Verfalls,
je nachdem, was seine verschiedenen
Eroberer von Zeit zu Zeit mit sich
brachten.
Heute lebt die Stadt inmitten einer
vielfältig bebauten Umwelt (mit
einer seltsamen Koexistenz von Schönem
und Hässlichem, Altem und Neuem)
in einem modernen Rhythmus und verspricht
dem Besucher intensive Erlebnisse.
In der von den alten venezianischen
Verteidigungswällen umgebenen
Altstadt ist die Geschichte, mitten
in einem phänomenalen Chaos,
ständig präsent. Architektonische
Erinnerungen verschiedener Kulturen
machen Heraklion, trotz dieses ausserordentlichen
Chaos, zu einer sehr interessanten
Stadt.
Aber
auch die Gegenwart bietet sich für
einfache tägliche Vergnügungen
an den Orten an, wo die zeitgenössische
Kultur der Insel seinen Ausdruck findet.
Auf den Strassen, den Plätzen
der Stadt, auf dem Markt und im venezianischen
Hafen, in den Museen und Kirchen,
in den Geschäften und den Tavernen
wird der Besucher entdecken, dass
Heraklion eine lebhafte Stadt ist,
die viel zu geben hat.
Das intensive Nachtleben der Stadt
verbindet sich mit höchst kulturellen
Veranstaltungen während des ganzen
Jahres, welche im Sommer ihren Höhepunkt
im international bekannten "Sommerfestival
Heraklion" finden, wo ausgewählte
Schöpfungen aus Musik, Theater
und Tanz präsentiert werden.
Eine Stadt, die sich anbietet für
alle, die das gemischte Bild versteckter
Magie, Lebens und Lebendigkeit suchen.
Umgebung
- Kokkini Chani (13
km von Heraklion entfernt). Ein
schöner Küstenort mit
vielen Hotels, Restaurants und Vergnügungszentren.
Am Strand sind im Wasser Überreste
von antiken Stätten zu sehen.
Archäologen schätzen,
dass dies der Ort war, an dem die
Minoer ihre Schiffe bauten.
- Gouves (20 km von Heraklion
entfernt). Dies ist ein durch die
Nationalstraße in zwei Teile
geteilter Ort. Das untere und das
obere Gouves. Der untere Teil liegt
am Meer, verfügt über
traumhafte Strände, einem touristischen
Zentrum während der obere Teil
des Ortes im Hinterland liegt, idyllisch
zwischen Olivenbäumen und Weinbergen
- Rogdia (12 km von Heraklion
entfernt). Ein ebenfalls wunderhübsches
Dorf, :.ass auf einer Anhöhe
mit wunderbarer Sicht gebaut ist.
- Krousonas (22 km von Heraklion
entfernt). Ein malerisches Kleinstädtchen
x+a 460 m über dem Meeresspiegel
gebaut, in dem Sie eines der ältesten
Kafenia r. s finden werden, das
Kafetzaki. Ganz in der Nähe
befindet sich auch das .Aster Agia
Irini.
- Agios Myronas (19 km von
Heraklion entfernt). Das Dorf verdankt
seinen Namen dem gleichnamigen Heiligen,
der hier geboren und zum Bischof
von Knossos ordiniert wurde und
unter der Vertreibung des römischen
Herrschers Decius litt.
- Agia Pelagia (24 km von
Heraklion entfernt). Bekannt für
die Sandstrände und das ruhige
Meer ist diese Stadt eines der wichtigsten
Touristenziele des Verwaltungsbezirks.
Hersonisos liegt in 27km (30
Minuten) von Heraklion entfernt.
In Chersonissos hat sich eines der
bedeutendsten Reiseziele auf Kreta
entwickelt.
Die modernste und am besten organisierte
Touristengegend der Region Chersonissos
ist insbesondere bei jungen Urlaubern
beliebt, die in unzähligen Bars
und Diskotheken Spaß haben können.
Chersonissos bietet mit zahlreichen
Clubanlagen aber auch für Familien
und Kinder ideale Verhältnisse
zur Erholung am Strand.
Wer nicht nur am Strand liegen möchte,
kann ab Chersonissos auch zahlreiche
Ausflüge ins Innere von Kreta
unternehmen. Mietwagen und organisierte
Ausflüge werden über all
angeboten.
Der Ort ist das ganze Jahr über
viel besucht, und die meisten Geschäfte
sind auch im Winter geöffnet,
im Gegensatz zu anderen Gegenden Kretas,
wo viele Hotels und Restaurants nur
in der Touristensaison (April - Oktober)
offen sind. Die meisten Hotels werden
von Reisebüros gebucht, daher
ist es recht schwer und manchmal unmöglich,
vor Ort ein Zimmer zu finden. Von
Iraklion und Agios Nikolaos ist Hersonisos
leicht zu erreichen, da ständig
Linienbusse verkehren.
- Fodele (29 km von Heraklion
entfernt). Das Dörfchen befindet
sich in einem sehr bewaldeten Tal
mit Platanen, Orangen-, Zitronen-und
Mandarinenbäumen und ist der
Geburtsort von Dominikos Theotokopoulos
(EI Greco), *1545. Probieren Sie
im Schatten urhohen Platanen des
Dorfes eine Portion Lammfleisch
und zum Nachtisch Joghurt -mit Honig.
- 'ylissos, am östlichen
Ausläufer des Berges Psiloriti
gelegen, war im klassischen _satter
eine autonome und unabhängige
Stadt. Ganz in der Nähe können
Sie das -d5onelle kretische Dorf
Arolithos besuchen.
- Asites (24 km von Heraklion
entfernt). Die Gemeinde ist zweigeteilt
in das obere und das untere Dorf.
Hier werden Sie viele altertümliche
Häuser in der traditionellen
Bauweise und Höfe voller Blumen
sehen.
- Venerato (20 km von Heraklion
entfernt). Auch hier hatten die
Venezianer seinerzeit ihre Villen
gebaut. Das historische Kloster
Paliani kann hier besucht werden.
- Agia Varvara (30 km von
Heraklion entfernt). Dieses Örtchen
ist bekannt für seine guten
Kirschen. In unmittelbarer Nähe
zum Ort befindet sich das Kloster
des Heiligen Georgios.
- Apanosifi wurde im Jahr
1600 erbaut und wurde zur Zeit der
Türkenherrschaft ein wichtiges
geistiges Zentrum der Gegend.
- Prinias, hier befinden
sich Überreste von Rizinia
auch genannt Apollonia, eine der
wichtigsten antiken Städte
Kretas.
- Zaros (45 km von Heraklion
entfernt). Eines der schönsten
größeren Dörfer
des Bezirks, das am östlichen
Fuße des Bergs Psiloritis
liegt und über reichlich Wasser
aus den Quellen Votomos und Mati
verfügt. Wenn Sie dieses Dorf
besuchen, werden Sie auf malerische
Tavernen stoßen, in denen
Sie selbst Forellen aus den Fischbecken
angeln können, die Sie dann
kurze Zeit später zum Essen
genießen können.
- Nyvritos ist eine der wenigen
Siedlungen, die noch immer die traditionelle
Architektur der Häuser beim
Hausbau anwenden.
- Kamares (56 km von Heraklion
entfernt). Ein traumhaftes Bergdörfchen,
in dem sich 1520 m über dem
Meeresspiegel die gleichnamige Höhle
befindet, die in der neolithischen
Epoche bewohnt war. Eine Gruppe
englischer Archäologen entdeckte
im Jahr 1913 wichtige minoische
Funde in der Höhle und vor
allen Dingen viele bunte Gefäße
aus der späteren minoischen
Epoche.
- Agia Deka ("Zehn Heilige")
(46 km von Heraklion entfernt) liegt
in der fruchtbaren Mesara-Ebene.
Der Name bezieht sich auf die zehn
Kreter, die die Vertreibung des
römischen Herrschers Decius
miterlebten.
- Lentas (74 km von Heraklion
entfernt). Ein Stranddorf, das im
Sommer Tausende von Touristen anzieht
und in dessen Nähe die Überreste
der antiken Stadt Levina liegen.
Hier lebten viele Heilige - besonders
Asklepios und die Ygeia Sotira wurden
hier verehrt.
- Kali Limenes (82 km von
Heraklion entfernt). Mit dem breiten
und langen Sandstrand, ist der Ort
ein beliebter Wohnort für Schildkröten,
die hier sowohl Sommer als auch
Winter verbringen.
- Mires (52 km von Heraklion
entfernt). Eines der wichtigsten
Handels- und Landwirtschaftszentren
der Region und gleichzeitig die
Hauptstadt der Provinz Kenouriou.
Wenn Sie an einem Samstag hier her
kommen, haben Sie Gelegenheit, den
berühmten Markt der Stadt zu
erleben.
- Timbaki (64 km von Heraklion
entfernt). Zusammen mit der Küstensiedlung
Kokkinos Pyrgos ist dieser Ort das
größte Zentrum in der
Region für den Anbau von Gemüse
in Gewächshäusern. Kokkinos
Pyrgos und die Siedlungen Kamilari
und Kalamaki haben sich in den letzten
Jahren, dank ihrer natürlichen
Schönheit, im Bereich Tourismus
stark entwickelt. Hier finden Sie
viele kleine Fischtavernen.
- Stalida (33 km von Heraklion
entfernt). Ein weiterer grüner
Touristenort mit schönen Stränden,
vielen Hotelkomplexen und einer
gut ausgebauten Infrastruktur. Hier
werden Sie viele Tavernen und Bars
für jeden Geschmack finden.
Matala ist ein Dorf an der
Südküste (66 km von Heraklion).
Nach dem griechischen Mythos war Matala
der Ort, an dem Zeus in Stiergestalt
mit der von ihm entführten phönizischen
Prinzessin Europa an Land ging. Er
verwandelte sich hier in einen Adler
und brachte Europa weiter nach Górtys.
In der Jungsteinzeit entstanden an
der Küste zahlreiche Wohnhöhlen,
die bis heute die berühmteste
Attraktion von Matala geblieben sind.
In der minoischen Epoche befand sich
an dieser Stelle vermutlich der Hafen
von Phaistos; in römischer Zeit
war Matala der Hafen von Górtys.
Die Sarazenen unter Abu Hafs Omar,
die 824 Kreta eroberten, gingen zuerst
in Matala an Land.
In den 60er-Jahren siedelten sich
in den neolithischen Wohnhöhlen
Hippies aus aller Welt an (darunter
viele junge Amerikaner, die ihre Teilnahme
am Vietnamkrieg verweigerten), die
dort eine große Kommune gründeten.
Zeitweise lebten hier auch Cat Stevens,
Bob Dylan und Joni Mitchell. Als eine
der Höhlen einstürzte und
dabei ein Mensch ums Leben kam, wurden
die Hippies aus Matala vertrieben.
Heute sind die Höhlen eingezäunt,
können aber tagsüber besichtigt
werden. Sehenswert ist auch der im
Süden gelegene Red Beach - ein
roter, feinkörniger Sandstrand.
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