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Geographie:
Die Präfektur Heraklion mit einer Ausdehnung von 2.641 qkm und einer Bevölkerungszahl von 265.000 befindet sich zwischen den beiden grossen Berggebieten Zentralkretas. Seine Geomorphologie in Verbindung mit den günstigen klimatologischen Bedingungen begünstigt die landwirtschaftliche Bestellung des Landes mit dem Ergebnis höchster Erträge.

Aus diesem Grunde ist die Präfektur Heraklion nunmehr dicht besiedelt und hat das höchste Einkommen Kretas.

Ergebnis dieser Finanzkraft ist die unaufhaltsame Entwicklung der Stadt Heraklion (150.000 Einwohner), Hauptstadt der Präfektur und der Region von Kreta, in welcher der grösste Teil von Industrie, Gewerbe und Behörden versammelt ist.


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Hafen und Flughafen von Heraklion stellen die wichtigsten Tore der Insel dar in der Präfektur Heraklion befinden sich,dank der Existenz der grossen minoischen Zentren der Gegend, die grössten archäologischen Schätze Kretas, eine Tatsache, die zum bedeutenden Faktor in seiner touristischen Entwicklung wurde.






Die touristische Zone der Nordstrände der Präfektur Heraklion konzentriert den grössten Anteil an Betten von ganz Kreta in Hotels mit bestens organisierten Grundlagen und Service-leistungen, die höchsten Ansprüchen genügen. Im zentralen hügeligen und im südlichen flachen Teil der Präfektur gibt es die Landwirtschaft, hauptsächlich Olivenhaine und Weinberge, wo die berühmten reinen und gesunden Produkte der kretischen Mittelmeerküche heranreifen.




Geschichte
Eine Reise in die Präfektur Heraklion ist eigentlich eine Reise zum Ursprung Europas, denn es ist keineswegs eine Übertreibung zu behaupten, dass die Geschichte Heraklions auch die Geschichte Europas ist.

Hier nämlich enstand die erste europäische Kultur, die minoische, und seither ist die hiesige Geschichte unmittelbar mit allen grossen geschichtlichen Ereignissen verbunden, welche das europäische Festland kennzeichnen. Während all der Jahre vom Altertum bis heute hinterliessen die Völker, die hier waren, Zeichen ihrer Kulturen, die eine erstaunliche Gesamtheit menschlicher Gegenwart und Schaffenskraft bilden und all das in einem natürlichen Rahmen, dessen morphologische und klimatologische Charakteristika genau die ewige grosse Wahrheit bilden, die der heutige Reisende sucht.

Die gleiche Wahrheit wird von der Göttin Natur, der Mutter Erde, der Grossen Göttin, die die Minoer anbeteten, verkörpert. Die Minoer entwickelten in den Jahren 2.800 v. Chr. bis 1.400 v. Chr. die minoische Kultur. In dieser Periode werden die imposanten Paläste von Knossos, Festos, Malia, Archanes, die erstaunlichen Villen von Tylissos, Agia Triada und andere kleinere, jedoch sehr interessante Gebäude, verteilt in der gesamten Präfektur Heraklion, erbaut. Die Ausstrahlung dieser minoischen Zentren erreicht den gesamten Mittelmeerraum. Architektur, Malerei, Töpferei und Goldschmiedekunst erreichen höchste Perfektion. Die erhaltenen Wandmalereien bezeugen die Psyche eines friedliebenden, fröhlichen aber auch starken und unmittelbar dem Meer verbundenen Volkes.

Eine grosse Naturkatastrophe, die zeitlich mit dem Vulkanausbruch des Vulkans von Santorini zusammenfällt, stoppt die Blüte der minoischen Kultur. Nach 1.400 v. Chr. wird die Anwesenheit der Achaier und Dorer verstärkt spürbar und neue Städte wie L yktos und Rhizenia treten hervor. Es folgen die Blütejahre der klassischen griechischen Kultur und in der Erinnerung der Griechen bleiben die Hauptstädte, hauptsächlich Knossos, welches noch die Anziehungskraft der Erzeugerin bedeutender kultureller und institutioneller Werte innehat, sowie Lendas mit seinem bedeutendem Klerus und Asklepiostempel, haften.

Mit der Besetzung Kretas durch die Römer treten andere Städte in den Vordergrund, wie Chersonnisos und Gortyna, welches eine grosse Blütezeit erlebt und zur Hauptstadt
der römischen Provinz Kreta und Kyrene wird. Gleichzeitig verbreitet sich das Christentum schnell und während der ersten byzantinischen Periode wird Heraklion zum wichtigen christlichen Zentrum (Der Apostel Paulus legt während seiner Reise nach Rom in Kalous Limenes, im Süden der Präfektur Heraklion, an und verkündet die Lehre Christi).

Im Jahre 824 wird Kreta von den Sarazenen erobert und Chandakas, das heutige Heraklion, wird zur Hauptstadt und gleichzeitig zum Stützpunkt für ihre Raubzüge im Mittelmeer.

Im Jahre 961 vertreibt sie der Kaiser Nikiphoros Phokas. In den folgenden Jahren wird Heraklion wieder zum starken christlichen Zentrum und erlebt wiederum eine grosse kulturelle Blütezeit. Mit der Besetzung Konstantinopels durch die Franken im Jahre 1204 geht Kreta bis 1669 in die Hände der Venezianer über. In dieser Periode wird die Insel von Aufständen gegen die Venezianer erschüttert, erlebt aber gleichzeitig eine aussergewöhnliche ökonomische und geistige Blütezeit. Riesige Befestigungs- und Verteidigungsanlagen werden gebaut, die Städte wieder aufgebaut und Denkmale erstaunlicher Schöheit erbaut. Heraklion wird zur strahlenden Hauptstadt des "Regno di Candia ", zum Mittelpunkt der kretischen Renaissance, die uns die aussergewöhnliche Malerei der Kretischen Schule schenkt. Dominikos Theotokopoulos wird in Heraklion geboren, lernt bei grossen Malern wie z.B.Michail Damaskinos und geht in den Westen, um sein Heimatland und die Malkunst unter dem Namen El Greco zu
preisen.

Musik und Theater blühen auf und hinterlassen uns wunderschöne Schöpfungen wie den Erotokritos und die Erofili, Werke, die uns eine, was geistigen und materiellen Reichtum anbelangt, aussergewöhnlich interessante Gesellschaft beschreiben.

All dies wird im Jahre 1669 unterbrochen, als Heraklion, letztes Bollwerk Kretas, nach 22jähriger Belagerung, der bis dahin längsten der Menschheit bekannten Belagerung, in die Hände der Türken fällt. Blutige Kämpfe und Aufstände gegen die Türken leiten schliesslich zur Autonomie Kretas von 1897 bis 1913, als es mit dem restlichen Griechenland vereinigt wird. In all diesen Jahren bis zum heutigen Tage hat Kreta, trotz der verschiedenen Kulturen und Eroberer, nie aufgehört, der einzigartigen Kraft seiner Natur zu gehorchen. Diese Natur, die zum Verbindungsglied aller Kulturen und der beherbergten Völker wird.



Archäologische Stätten

  • Amnissos. 7 km östlich von Heraklion In minoischer Zeit Hafen von Knossos und interessant vor allem wegen der sogen "Fresken-Villa von Amnissos" (auch "Tulpen-Villa").

  • Archanes (Arhanes). 15 km südlich von Heraklion. Bei Ausgrabungen wurden Reste einer gut erhaltenen, palastartigen Anlage freigelegt, vielleicht eines Sommerpalastes. Auf dem Hügel Fourni, 1 km nordwestlich von Archanes, hat man Kuppelgräber entdeckt, die in die Zeit zwischen 2.500 und 1.250 v. Chr. datiert werden.
    Bei der "Windhöhle" Anemospilia Archanon, am Fuss des Heiligen Berges Giouchta, wurde ein minoisches Heiligtum ausgegraben, das sowohl zu Archanes wie zu Knossos gehörte.

  • Vathipetro. 19 km südlich von Heraklion. Hier wurde ein grossangelegtes minoisches Herrenhaus freigelegt, wahrscheinlich Sitz eines Gutsherren, mit Weinpresse, Oliven-presse, Webraum und höchstwahrscheinlich auch einer Töpferei.

  • Gortyn (Gortis). 46 km südlich von Heraklion. Gortyn erlebte seine Blütezeit während der römischen Herrschaft, als es Hauptstadt der Provinz Kreta und Kyrene wurde. Die Anfänge der Stadt liegen aber bereits in minoischer Zeit, wie die Ruinen eines Landhauses aus dem 16. Jh.v.Chr. bezeugen. Besichtigen kann man heute das Prätorium (den Sitz desrömlschen Provinzialstatthalters) und das Nymphäon (Nymphenheiligtum), beide aus dem 2. Jh.n.Chr. Ausserdem den Tempel des Pythischen Apoll, das Heiligtum der Ägyptischen Götter Isis und Sarapis und das Odeum, in dessen Wand sehr viel ältere Steintafeln mit der längsten erhaltenen griechischen Inschrift eingelassen sind, die das Privatrecht von Gortyn und die Bußen für Übertretungen festlegte - die ältesten erhaltenen Gesetze des Abendlandes, die um 500 v.Chr. in dorischem Dialekt abgefasst und von Platon in seinen "Nomoi" (Gesetzen) so bewundernd zitiert wurden.

    Knossos. Das Plateau von Knossos, 5 km östlich von Heraklion, war seit Beginn der Jungsteinzeit bewohnt. Der erste Palast der Minoer, dessen Baujahr auf 1900 v.Chr. anzusetzen ist, wird durch ein Erdbeben zweihundert Jahre später vollständing zerstört und auf seinen Trümmern ein zweiter Palast errichtet, noch grösser und luxuriöser. Aber auch dieser fällt bei einem Erdbeben in Schutt und Asche. Noch einmal. um 1700 v.Chr., entsteht über den Grundmauern eine prächtige Palastanlage, der jedoch später dasselbe Schicksal beschieden ist: durch eine Flutwelle, ausgelöst durch den gewaltigen Vulkanausbruch auf der Insel Thera (Santorin) 1450 v.Chr., wird nach einer Theorie der Palast schwer beschädigt und 50 Jahre später, in denen er trotzdem noch benutzt wer-den konnte, durch eine Feuersbrunst vollständig und endgültig zerstört.


    Die minoischen Paläste waren nicht nur Herrschersitz sondern auch Verwaltungs - und Religionszentrum der ganzen Region Zum Komplex der Hauptstadt des minoischen Königreiches gehörten ausser dem Palast des Minos die Wohnhäuser der Würdenträger und Priester, die rings um den Palast angeordnet waren (das Kleine Palais, die Karawanserai, das Haus mit den Fresken u.ai), die Häuser der einfachen Bevölkerung und die Grabstätten. Der Königliche Palast selbst, eine riesige, mehrgeschossige Anlage auf einem Areal von 22.000 qm, muss mit seinem unentwirrbar erscheinenden Ineinander und Nebeneinander von Räumen, die um den Zentralhof angeordent waren und ausser den königlichen Gemächern auch Kultstätten, Schatzkammern, Werkstätten und Vorratsräume umfassten, tatsächlich wie ein "Labyrinth" gewirkt haben.



  • Malia. 34 km östlich von Heraklion und 3 km vom gleichnamigen Ferienzentrum entfernt wurde ein minoischer Palast freigelegt, der chronologisch wie die Paläste von Knossos und Phästos einzuordnen ist um 1900 v. Chr. gegründet, um 1700 durch Erdbeben zerstört und um 1450 v.Chr. total zerstört Bei den Ausgrabungen fand man auch Reste der minoischen Stadt, die sich an der Peripherie des Palastes entwickelt hatte, sowie eine ausgedehnte Begräbnisstätte bei Chrissolakos. Die Palastanlage erstreckte sich auf einem Areal von ca. 9000 qm. Viele der eindrucksvollen Gegenstände, die man im Archäologischen Museum von Haraklion bewundert, stammen aus dem Grabungsfeld von Malia.

  • Tilissos. 14 km südwestlich von Heraklion. Tilissos ist eine der ältesten minoischen Siedlungen in Zentralkreta. Die drei grossen minoischen Herrenhäuser, die man bis jetzt gefunden hat, sind in gutem Zustand erhalten.

  • Phästos (Festos). 63 km südwestlich von Heraklion und 78 km südöstlich von Rethymno. Der Palast von Phästos war nach dem Palast von Knossos das zweitwichtigste Kulturzentrum des minoischen Kreta. Der Sage nach von König Minos gegründet und von seinem Bruder Radamanthys regiert, stellte auch dieser Palast den Kern einer Siedlung dar, deren Anfänge bis in die Jungsteinzeit zurückgehen. Die architektonische Struktur der Anlage gleicht der in Knossos insofern, als die verschiedenen Trakte um einen gepflasterten Innenhof an-geordnet sind. Im Gegensatz zu Knossos war die Innendekoration, was die Fresken betrifft, eher dürftig, dafür entschädigte aber die Auskleidung von Böden und Wänden mit Platten aus schneeweissem Alabaster. Der Palast von Phästos er-streckt sich über eine Fläche von ca. 9000 qm.

  • Agia Trias. 3 km westlich von Phästos. Dieser kleine minoische Palast, höchstwahr-scheinlich die Sommerresidenz des Herrschers von Phästos, bestand von ca. 1600 bis 1475 vi Chr. und war wahrhaft königlich augestattet. Die kostbaren Wandfresken und anderen Funde aus Agia Trias, wie die Larnax und die berühmte "Schnittervase", sind jetzt im Arch Museum von Heraklion ausgestellt.

  • Kommos. Der Hafen von Phästos in minoischer Zeit.
  • Lyktos. Funde aus einer grossen griechisch-römischen Stadt.
  • Lebena (Ledas). Asklepios-Heiligtum und minoische Kuppelgräber.
  • Kato Simi Viannou Heiligtum des Hermes und der Aphrodite aus griechisch-römischer Zeit.



Museen

DAS ARCHÄOLOGISCHE MUSEUM HERAKLION
Eines der bedeutendsten Museen der Welt befindet sich in der Stadt Heraklion. Im Archäologischen Museum der Stadt befinden sich die bedeutendsten Funde der minoischen Kultur und anderer alten Kulturen Kretas. Einzigartige Ausstellungsstücke aus den Ausgrabungen bei Knossos, Festos, Agia Triada und Malia und der anderen wichtigen minoischen Zentren bieten dem Besucher eine einmalige Erfahrung.


DAS HISTORISCHE MUSEUM KRETAS
Das vollständigste historische Museum Kretas befindet sich ebenfalls in Heraklion und deckt mit seinen Ausstellungsstücken die Periode von den ersten byzantinischen Jahren bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ab. Die altchristlichen, byzantinischen und venezianischen Fundstücke werden mit Informationen aus der türkischen Besetzungszeit der Insel und der neueren Volkskultur ergänzt. Eines der bedeutendsten Ausstellungsstücke im Historischen Museum ist das Modell der Stadt Heraklion zur Zeit der Venezianischen Besetzung, welches sich in einem speziell ausgestatteten Raum befindet. Ebenfalls in einem speziellen Raum wird ein bedeutendes frühes Werk von Dominikos Theotokopoulos (El Greco), der "Berg Sinai', ausgestellt.

DAS KRETISCHE VOLKSKUNDEMUSEUM
Eines der bedeutendsten ethnologischen Museen Griechenlands und das wichtigste Kretas befindet sich im Dorf Vori in der Nähe von Festos. Im kretischen Volkskundemuseum sind in besonders beeindruckenden Einheiten Gegenstände ausgestellt, die die besten
künstlerischen Ausdrucksformen der kretischen Volkskultur vom 10. Jahrhundert bis in unsere Tage vertreten.


WEITERE MUSEEN UND SAMMLUNGEN
Neben den grossen Museen befinden sich in der Präfektur Heraklion genügend andere Museen und Sammlungen (kleinere, aber in zier Qualität der Ausstellungsstücke bedeutend). Die wichtigsten sind:

Das Museum für Kirchenkunst
befindet sich in der Kirche St. Katherina in Heraklion und beherbergt einzigartige Beispiele von Malkunst der Kretischen Schule und aussergewöhnliche Gegenstände der Kirchenkunst.

Die Pinakothek der Stadt Heraklion
befindet sich in der Basilika St. Markus und beherbergt Werke moderner, hauptsächlich kretischer Maler

Das Museum der Schlacht um Kreta in welchem wichtige Dokumente der einzigartigen Schlacht um Kreta (1941) ausgestellt sind

Das Museum Kazantzakis befindet sich im Dorf Varvari, wo Kazantzakis herstammte und beherbergt wertvolle Dokumente aus dem Leben des grossen kretischen Gelehrten und Schriftstellers Nikos Kazantzakis

Das Archäologische Museum von Archanes beherbergt in einem aussergewöhnlich gestalteten Raum bedeutende minoische Funde aus den Ausgrabungen der Gegend um Archanes und den Jouchtas

Das Museum Lychnostatis befindet sich in Limin Chersonnisos und ist ein wichtiger Ort der Bewahrung des traditionellen Lebens und der Volkskultur Kretas

Das Landwirtschaftliche Museum Piskopiano beherbergt in einem besonders interessanten Raum die landwirtschaftliche Kultur Kretas Das Volkskundliche Museum von Viannos Eine interessante Sammlung, die wichtiges Material aus dem Leben des traditionellen kretischen Dorfes versammelt

Das Museum von Gortyna
Eine reiche Sammlung von Skulpturen, die in einem speziell gestalteten Raum im antiken Gortyna ausgestellt sind. In vielen Dörfern sind kleine thematische, volkskundliche oder historische Sammlungen in Zusammenhang mit der örtlichen Tradtition und der Kultur:. in Betriel In den zahlreichen Klöstern der °'PP*fe irgibtesherausragende Kostkeiten, Zeugen einer bedeutenden kösteilichen Tradition auf Kreta.

Die Stadt Heraklion
Die grösste städtische Häuseransammlung Kretas, die Hauptstadt des Regierungskreises Kretas aber auch das bedeutendste ökonomische Zentrum der Insel war während der minoischen Zeit Hafenstadt von Knossos. Seit damals lernte es viele und verschiedene Völker und Kulturen kennen. Es erlebte Momente grossen Ruhms aber auch Verfalls, je nachdem, was seine verschiedenen Eroberer von Zeit zu Zeit mit sich brachten.

Heute lebt die Stadt inmitten einer vielfältig bebauten Umwelt (mit einer seltsamen Koexistenz von Schönem und Hässlichem, Altem und Neuem) in einem modernen Rhythmus und verspricht dem Besucher intensive Erlebnisse. In der von den alten venezianischen Verteidigungswällen umgebenen Altstadt ist die Geschichte, mitten in einem phänomenalen Chaos, ständig präsent. Architektonische Erinnerungen verschiedener Kulturen machen Heraklion, trotz dieses ausserordentlichen Chaos, zu einer sehr interessanten Stadt.

Aber auch die Gegenwart bietet sich für einfache tägliche Vergnügungen an den Orten an, wo die zeitgenössische Kultur der Insel seinen Ausdruck findet. Auf den Strassen, den Plätzen der Stadt, auf dem Markt und im venezianischen Hafen, in den Museen und Kirchen, in den Geschäften und den Tavernen wird der Besucher entdecken, dass Heraklion eine lebhafte Stadt ist, die viel zu geben hat.

Das intensive Nachtleben der Stadt verbindet sich mit höchst kulturellen Veranstaltungen während des ganzen Jahres, welche im Sommer ihren Höhepunkt im international bekannten "Sommerfestival Heraklion" finden, wo ausgewählte Schöpfungen aus Musik, Theater und Tanz präsentiert werden.

Eine Stadt, die sich anbietet für alle, die das gemischte Bild versteckter Magie, Lebens und Lebendigkeit suchen.


Umgebung

  • Kokkini Chani (13 km von Heraklion entfernt). Ein schöner Küstenort mit vielen Hotels, Restaurants und Vergnügungszentren. Am Strand sind im Wasser Überreste von antiken Stätten zu sehen. Archäologen schätzen, dass dies der Ort war, an dem die Minoer ihre Schiffe bauten.

  • Gouves (20 km von Heraklion entfernt). Dies ist ein durch die Nationalstraße in zwei Teile geteilter Ort. Das untere und das obere Gouves. Der untere Teil liegt am Meer, verfügt über traumhafte Strände, einem touristischen Zentrum während der obere Teil des Ortes im Hinterland liegt, idyllisch zwischen Olivenbäumen und Weinbergen

  • Rogdia (12 km von Heraklion entfernt). Ein ebenfalls wunderhübsches Dorf, :.ass auf einer Anhöhe mit wunderbarer Sicht gebaut ist.

  • Krousonas (22 km von Heraklion entfernt). Ein malerisches Kleinstädtchen x+a 460 m über dem Meeresspiegel gebaut, in dem Sie eines der ältesten Kafenia r. s finden werden, das Kafetzaki. Ganz in der Nähe befindet sich auch das .Aster Agia Irini.

  • Agios Myronas (19 km von Heraklion entfernt). Das Dorf verdankt seinen Namen dem gleichnamigen Heiligen, der hier geboren und zum Bischof von Knossos ordiniert wurde und unter der Vertreibung des römischen Herrschers Decius litt.

  • Agia Pelagia (24 km von Heraklion entfernt). Bekannt für die Sandstrände und das ruhige Meer ist diese Stadt eines der wichtigsten Touristenziele des Verwaltungsbezirks.


Hersonisos liegt in 27km (30 Minuten) von Heraklion entfernt.

In Chersonissos hat sich eines der bedeutendsten Reiseziele auf Kreta entwickelt.
Die modernste und am besten organisierte Touristengegend der Region Chersonissos ist insbesondere bei jungen Urlaubern beliebt, die in unzähligen Bars und Diskotheken Spaß haben können. Chersonissos bietet mit zahlreichen Clubanlagen aber auch für Familien und Kinder ideale Verhältnisse zur Erholung am Strand.

Wer nicht nur am Strand liegen möchte, kann ab Chersonissos auch zahlreiche Ausflüge ins Innere von Kreta unternehmen. Mietwagen und organisierte Ausflüge werden über all angeboten.

Der Ort ist das ganze Jahr über viel besucht, und die meisten Geschäfte sind auch im Winter geöffnet, im Gegensatz zu anderen Gegenden Kretas, wo viele Hotels und Restaurants nur in der Touristensaison (April - Oktober) offen sind. Die meisten Hotels werden von Reisebüros gebucht, daher ist es recht schwer und manchmal unmöglich, vor Ort ein Zimmer zu finden. Von Iraklion und Agios Nikolaos ist Hersonisos leicht zu erreichen, da ständig Linienbusse verkehren.

  • Fodele (29 km von Heraklion entfernt). Das Dörfchen befindet sich in einem sehr bewaldeten Tal mit Platanen, Orangen-, Zitronen-und Mandarinenbäumen und ist der Geburtsort von Dominikos Theotokopoulos (EI Greco), *1545. Probieren Sie im Schatten urhohen Platanen des Dorfes eine Portion Lammfleisch und zum Nachtisch Joghurt -mit Honig.

  • 'ylissos, am östlichen Ausläufer des Berges Psiloriti gelegen, war im klassischen _satter eine autonome und unabhängige Stadt. Ganz in der Nähe können Sie das -d5onelle kretische Dorf Arolithos besuchen.

  • Asites (24 km von Heraklion entfernt). Die Gemeinde ist zweigeteilt in das obere und das untere Dorf. Hier werden Sie viele altertümliche Häuser in der traditionellen Bauweise und Höfe voller Blumen sehen.

  • Venerato (20 km von Heraklion entfernt). Auch hier hatten die Venezianer seinerzeit ihre Villen gebaut. Das historische Kloster Paliani kann hier besucht werden.

  • Agia Varvara (30 km von Heraklion entfernt). Dieses Örtchen ist bekannt für seine guten Kirschen. In unmittelbarer Nähe zum Ort befindet sich das Kloster des Heiligen Georgios.

  • Apanosifi wurde im Jahr 1600 erbaut und wurde zur Zeit der Türkenherrschaft ein wichtiges geistiges Zentrum der Gegend.

  • Prinias, hier befinden sich Überreste von Rizinia auch genannt Apollonia, eine der wichtigsten antiken Städte Kretas.

  • Zaros (45 km von Heraklion entfernt). Eines der schönsten größeren Dörfer des Bezirks, das am östlichen Fuße des Bergs Psiloritis liegt und über reichlich Wasser aus den Quellen Votomos und Mati verfügt. Wenn Sie dieses Dorf besuchen, werden Sie auf malerische Tavernen stoßen, in denen Sie selbst Forellen aus den Fischbecken angeln können, die Sie dann kurze Zeit später zum Essen genießen können.

  • Nyvritos ist eine der wenigen Siedlungen, die noch immer die traditionelle Architektur der Häuser beim Hausbau anwenden.

  • Kamares (56 km von Heraklion entfernt). Ein traumhaftes Bergdörfchen, in dem sich 1520 m über dem Meeresspiegel die gleichnamige Höhle befindet, die in der neolithischen Epoche bewohnt war. Eine Gruppe englischer Archäologen entdeckte im Jahr 1913 wichtige minoische Funde in der Höhle und vor allen Dingen viele bunte Gefäße aus der späteren minoischen Epoche.

  • Agia Deka ("Zehn Heilige") (46 km von Heraklion entfernt) liegt in der fruchtbaren Mesara-Ebene. Der Name bezieht sich auf die zehn Kreter, die die Vertreibung des römischen Herrschers Decius miterlebten.

  • Lentas (74 km von Heraklion entfernt). Ein Stranddorf, das im Sommer Tausende von Touristen anzieht und in dessen Nähe die Überreste der antiken Stadt Levina liegen. Hier lebten viele Heilige - besonders Asklepios und die Ygeia Sotira wurden hier verehrt.

  • Kali Limenes (82 km von Heraklion entfernt). Mit dem breiten und langen Sandstrand, ist der Ort ein beliebter Wohnort für Schildkröten, die hier sowohl Sommer als auch Winter verbringen.

  • Mires (52 km von Heraklion entfernt). Eines der wichtigsten Handels- und Landwirtschaftszentren der Region und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Kenouriou. Wenn Sie an einem Samstag hier her kommen, haben Sie Gelegenheit, den berühmten Markt der Stadt zu erleben.

  • Timbaki (64 km von Heraklion entfernt). Zusammen mit der Küstensiedlung Kokkinos Pyrgos ist dieser Ort das größte Zentrum in der Region für den Anbau von Gemüse in Gewächshäusern. Kokkinos Pyrgos und die Siedlungen Kamilari und Kalamaki haben sich in den letzten Jahren, dank ihrer natürlichen Schönheit, im Bereich Tourismus stark entwickelt. Hier finden Sie viele kleine Fischtavernen.

  • Stalida (33 km von Heraklion entfernt). Ein weiterer grüner Touristenort mit schönen Stränden, vielen Hotelkomplexen und einer gut ausgebauten Infrastruktur. Hier werden Sie viele Tavernen und Bars für jeden Geschmack finden.


Matala ist ein Dorf an der Südküste (66 km von Heraklion). Nach dem griechischen Mythos war Matala der Ort, an dem Zeus in Stiergestalt mit der von ihm entführten phönizischen Prinzessin Europa an Land ging. Er verwandelte sich hier in einen Adler und brachte Europa weiter nach Górtys.

In der Jungsteinzeit entstanden an der Küste zahlreiche Wohnhöhlen, die bis heute die berühmteste Attraktion von Matala geblieben sind. In der minoischen Epoche befand sich an dieser Stelle vermutlich der Hafen von Phaistos; in römischer Zeit war Matala der Hafen von Górtys. Die Sarazenen unter Abu Hafs Omar, die 824 Kreta eroberten, gingen zuerst in Matala an Land.

In den 60er-Jahren siedelten sich in den neolithischen Wohnhöhlen Hippies aus aller Welt an (darunter viele junge Amerikaner, die ihre Teilnahme am Vietnamkrieg verweigerten), die dort eine große Kommune gründeten. Zeitweise lebten hier auch Cat Stevens, Bob Dylan und Joni Mitchell. Als eine der Höhlen einstürzte und dabei ein Mensch ums Leben kam, wurden die Hippies aus Matala vertrieben. Heute sind die Höhlen eingezäunt, können aber tagsüber besichtigt werden. Sehenswert ist auch der im Süden gelegene Red Beach - ein roter, feinkörniger Sandstrand.


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