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Sehenswürdigkeiten:
- Die Kirchen mit ihrem besonderen,
von dervenezianischen Architektur beeinflussten
Baustil (Basiliken), mit ihrer ionischen
(postkretischen) Ikonenmalerei und den
prächtigen holzgeschnitzten (oder
auch mit Gold überzogenen) Ikonenwänden.
- Das Archäologische Museum von
Lefkada, in dem unter anderem Funde
aus Grabhügeln in Nydri (aus der
frühen und mittleren Bronzezeit),
aus Friedhöfen der antiken Stadt
Lefkada und aus verschiedenen anderen
Regionen der Insel ausgestellt sind.
- Die Lagune, zu der eines der
wertvollsten Feuchtbiotope im Ionischen
Meer gehört, das vom Abkommen von
Ramsar als Feuchtgebiet von internationaler
Bedeutung geschützt wird und wo schon
seit Jahrhunderten Fische laichen. Hier
finden zahlreiche Möwen und Reiher,
Schwäne, Wildenten, Wildgänse
und Höckerschwäne Zuflucht.
- Das Phonographen-Museum, ein
kleines Privatmuseum mit Phonographen,
Schallplatten, seltenen Gebrauchs- und
Ziergegenständen - das Werk eines
engagierten einheimischen Sammlers.
- Die Stadtbibliothek, die in einem
klassizistischen Gebäude, dem früheren
Wohnhaus der Familie Zoulinou, untergebracht
ist. Sie verfügt über eine große
Anzahl an Druckmaterial (Bücher usw.)
und beherbergt eine äußerst
reiche Sammlung postbyzantinisch-er Ikonen
der vorwiegend ionischen Kunst, beispielsweise
Werke der von den Ionischen Inseln stammenden
Ikonenmaler Doxaras, Patsaras, Roussos
u.a.
- Die Festung Santa Maura, die
der Hauptstadt der Insel seit dem 14.
Jh. Bis 1684 Schutz und Verteidigung gegen
Piraten und sonstige Feinde bot.
- Die vier (von insgesamt einst 12) Windmühlen
in Gyra; die meisten hatten russische
Namen wie Orlof, Metzikof, Moskovas, und
mindestens bis an den Anfängen des
20. Jahrhunderts wurden hier bedeutende
Mengen an Weizen gemahlen, von denen ein
Großteil aus Russland stammte.
- Die Charamoglios-Bibliothek,
eine spezielle leukadische Bibliothek,
in der eine Sammlung von Büchern
und weiteren Drucksachen untergebracht
ist, die entweder von Bewohnern Lefkadas
geschrieben wurden oder sich mit Themen
befassen, die die Insel betreffen. Diese
Bibliothek wurde ins Guiness-Buch der
Rekorde aufgenommen.
- Die Kunsthalle Theodoros Stamos
mit verschiedensten Ausstellungen das
ganze Jahr hindurch.
- Die Nikos Svoronos-Bibliothek,
eine Schenkung von Nikos Svoronos, mit
Büchern, Handschriften und persönlichen
Erinnerungsgegenständen dieses international
angesehenen Leukadiers.
- Das anmutige Inselchen Ai Nikolas,
einer der Lieblingsorte des Dichters Angelos
Sikelianos in der Nähe der Küsten
Akarnaniens.
- Der Olivenhain. Nördlich
der Stadt Lefkada erstreckt sich der Olivenhain
der Insel mit uralten Ölbäumen,
zu deren Kultivierung 1684 die Venezianer
den Anstoß gegeben hatten.
- Die Kirche Panagia ton Blachernon.
In diesem grünsilbern schimmernden
Ölbaum-Wald
von Lefkada befindet sich die der Gottesmutter
geweihte Kirche Panagia ton Blachernon.
Hier versammelten sich am Fastnachts-Sonntag
des Jahres 1821 auf Initiative von loannis
Zambelios hin bewaffnete Kämpfer
und Standespersonen aus Roumelien, die
ihre Teilnahme am Nationalen Aufstand
gegen die Türken (mit einem auf das
Evangelium abgelegten Eid, der noch existiert)
und die unmittelbare Ausrufung der Revolution
in ihrer Region bestätigten.
- Kouzoumbei. Hier, mitten im Olivenhain,
unter riesigen Platanen und Pappeln, gibt
es zwei traditionelle Kafenions, in denen
Löffel-süßes, "Ypoveychio"
(eine traditionelle Mastix-Eisspezialität),
Soumada (ein Erfrischungsgetränk,
das aus Mandeln, Zucker und Bitter-mandelessenz
hergestellt wird) und besonders schmackhafte
Pommes Frites serviert werden.
- Kloster Faneromeni. Auf dem über
der Stadt Lefkada thronenden Hügel,
errichtet an der Stelle, an der im Altertum
ein Heiligtum der Artemis stand, befindet
sich das Kloster der Panagia Faneromeni,
der Schutzheiligen Lefkadas. Die in diesem
Kloster aufbewahrte wunder-tätige
Ikone der Gottesmutter Faneromeni ist
ein Werk des Mönchs Benjamin Kontrakis
vom Heiligen Berg Athos aus dem Jahr 1876.
Die Marina
Eine
der neuesten Errungenschaften von Lefkada
ist die Marina der Insel, die modernste
in ganz Griechenland. Sie
liegt im Ostteil der Stadt. Die Marina verfügt
über eine Anlege-kapazität für
5oo Yachten und ihre Gebäudeanlagen
umfassen einen Kontrollturm, ein Mehrzweckgebäude,
einen nautic club, Büro- und Ladenanlagen,
ein kleines Hotel, eine Yacht-Reparatur-
und Wartungsanlage, großzügige
Parkplätze, Überwinterungsanlagen
für 30o Yachten, Erholungs- und Grünflächen.
Sie verfügt über Hafendämme
mit einer Gesamt-länge von 1.700 Metern
und schwimmende Molen mit einer Länge
von 940 Metern.

Ostküste
Die Landstraße entlang der Ostküste
führt durch eine wunderschöne
fruchtbare Landschaft an den hübschen
Fischerdörfern Ligia und Nikiana
vorbei nach Nidri, einem der beliebtesten
Ferienorte der Insel. Die Ostseite der Insel
ist ruhig und sanft und hat eine gut ausgebaute
touristische Infrastruktur zu bieten.
In der näheren Umgebung sind Reste
einer prähistorischen Siedlung sowie
mykenische Rundbauten zu besichtigen.
Die nächsten Stationen auf der Reise
in den Südteil der Insel sind Poros
mit dem schönen Kieselstrand "Mikros
Gialos" und Vassiliki, der südlichste
Fischerort. Das Meer hier ist weltweit als
Windsurfer-Paradies bekannt. Hier kann man
sich entweder am Badestrand des Dorfes ver-gnügen
oder mit dem Boot in einer halben Stunde
zum Leukadischen Felsen, dem Südkap
der Insel übersetzen, wo sich im Altertum
der weithin berühmte Tempel des Apollon
Leukatas befand. Untrennbar verbunden mit
weißem, 72 m hohem steilem Felsen,
der heute außer "Lefkatas"
auch "Frauenfels" (Kavos tis Kiras)
genannt wird, ist der Name Sapphos, der
großen Dichterin aus Lesbos, die sich
hier aus unglücklicher Liebe zu Phaon
ins Meer gestürzt haben soll.
Westküste
Ein
lohnendes Ausflugziel an der Westküste
ist Agios Nikitas, ein verträumtes
Fischerdorf, dass an einem der schönsten
Badestrände der Insel liegt - kilometerweit
erstreckt sich der goldgelbe, feinkörnige
Sandstrand an den kristallklaren Fluten
des Ionischen Meers. Die Fahrt nach Karia
führt uns durch eine üppig grünende
und blühende Landschaft ins Inselinnere.
Beliebte Souvenirs aus dem ausgedehnten
Bergdorf Karia sind die schönen Stick
-und Häkelarbeiten.
Mit der Fähre kann man schließlich
noch zur "Großen Insel"
Meganissi schippern, die 12 See-meilen
südöstlich vor Lefkada liegt und
bereits in homerischer Zeit besiedelt war.
Besondere Attraktionen auf dieser fruchtbaren
Insel mit den drei Dörfern Spartohori,
Katomeri und Vathi sind die Seegrotten,
von denen die Spilia tou Dämons
(Dämonsgrotte) und die "Papanikoli-Grotte"
die eindrucksvollsten sind.
Aktivitäten

Zwei der weltweit besten Strände zum
Windsurfen (in Vassiliki und Ai Giannis),
ideale Wind-verhältnisse für Kite
-Surfing, Meerestiefen für sicheres
Tauchen, Möglichkeiten zum Wandern
und Mountainbiking auf Bergen, in Schluchten
und Tälern - dies alles macht Lefkada
zum idealen Reiseziel, wenn man beliebten
Sportarten frönen oder sie erlernen
möchte, und gestaltet den Aufenthalt
in der vielfältigen Natur besonders
angenehm.
In den letzten Jahren werden an der Ostküste
auch die FORMEL III Schnellboot-Weltmeister-schaften
ausgetragen, die sich eines internationalen
Echos erfreuen.
Von April bis Mitte September wehen auf
Lefkada vor allem West- und Nordwest- und
eher selten Südwinde. Yachten oder
Schlauchboote sind das ideale Fahrzeug,
um die attraktiven Küsten und Strände
zu erkunden, von denen viele nur vom Meer
her zugänglich sind. Die Farben des
Meeres, die abwechslungsreiche Landschaft,
die Inselchen, auf die man unterwegs stößt
und die ruhigen Buchten mit Auftank-Möglichkeiten,
machen eine Rundfahrt in den Wässern,
in denen auch Odysseus einst unterwegs war,
zu einem einmaligen Erlebnis.
Produkte
Thymianhonig aus der Umgebung von Athani,
Pastelli (Sesam-Honig-Stängel) und
Mandolata (eine Art Nougat), Soumada (ein
Erfrischungsgetränk aus Bittermandeln),
Öl aus uralten Olivenhainen, Linsen
aus Englouvi, Salami und Wurstwaren, Fischrogen
mit Wachsüberzug aus dem Laichplatz
in der Lagune sowie Rot-und Weißweine
gehören zu den Erzeugnissen aus der
leukadischen Erde, die man unbedingt kpsten
sollte. Insbesondere der aus der seltenen
Rebsorte "Vertzami" gekelterte
Wein. Diese Sorte wird in den Gemeinden
Sfakiotes, Karya, Apollonia und Ellornenos
in Höhenlagen zwischen 200 und 70o
Metern ü.M. angebaut und gilt als eine
der besten griechischen Rebsorten.
Berühmt sind auch die sonst nirgends
in Griechenland anzutreffenden, in einer
einmaligen Technik angefertigten Stickereien
aus Karya.
ANREISE

Auf dem Straßenweg:
Lefkada ist die einzige Insel, die Sie ohne
zusätzliche Ausgaben für Fährbootkarten
mit Ihrem eigenen Wagen erreichen können,
indem Sie die Brücke benutzen, die
Lefkada mit dem Festland (Akarnanien) verbindet.
Die Stadt Lefkada liegt 378 km von Athen
entfernt und kann täglich 5 Mal mit
Überlandbussen KTEL (Fahrzeit 5 Stunden)
erreicht werden. Busverbindungen gibt es
außerdem auch zwei Mal pro Woche (Fahrzeit
7 Stunden) mit Thessaloniki (420 km).
Der Meerestunnel zwischen Preveza und Aktio
erleichtert auch die Anreise von Nordwest-Griechenland
sowie vom Hafen von Igoumenitsa(1oo km)
aus, der das größte Tor zu Griechenland
von West- und Zentraleuropa aus bildet.
Der Betrieb der Brücke Rio-Antirrio
wird den Anschluss Lefkadas ans übrige
Griechenland sowie auch an den Hafen von
Patras (170 km), der das zweitgrößte
Tor zu Griechenland bildet, deutlich erleichtern.
Auf dem Luftweg:
Tägliche Flugverbindungen von Athen
zu dem von der Stadt Lefkada nur 18 km entfernten
internationalen Flughafen von Aktio. Außerdem
2 Mal wöchentlich Flugverbindungen
mit Thessaloniki und Kreta (Sitia). In den
Sommermonaten gibt es nach Aktio auch Direktflüge
aus Europa.
Verbindung Lefkadas zu den umliegenden
Inseln.
Von Nydri und Vassiliki aus gibt es täglich
Fährbootfahrten nach Kefallonia (Fiskardo),
Ithaki (Frikes) und Meganisi. Darüber
hinaus führen auch kleine Touristenboote
Ausflüge zu den umliegenden Inseln
und Stränden durch, und es gibt auch
eine Flugverbindung von Lefkada nach Korfu,
Zakynthos und Kefallonia.
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