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| Korfu |
Die
"Smaragd-Insel" im Ionischen Meer,
Korfu, direkt vor der albanischen Küsten
gelegen, ist
aus vielen guten Gründen eines der
beliebtesten Reiseziele unter den Inseln
Griechenlands:
Ein Meer von Olivenhainen,
Orangen- und Zitronengärten, Akazien,
Zypressen, Lorbeer und Myrtenbäumen,
das ist die Insel Korfu:
traumhafte Sandstrände mit tiefblauem
Meer und tollen Einrichtungen für Sport
und Unter-haltung, wunderschöne Landschaften
mit meist sanften Hügeln - nur im Norden
findet man hohe Berge, die über beeindruckende
weiße Klippen zum Meer abfallen-,
elegante Architektur, was mehr könnte
man sich wünschen?
Vielleicht noch die ausgezeichnete Gastronomie
und das einzigartige Ambiente, das Korfu
als "Insel von Poesie und Musik"
so unverwechselbar macht! Während
an den Stränden eine fast schon kosmopolite
Atmosphäre herrscht, scheint im Landesinneren
vielfach die Zeit stehen- geblieben zu
sein: hier kann man noch das ursprüngliche
und von Touristen fast unberührte
Griechenland genießen.

Korfu gilt als Scheria Homers, die glückliche
Insel der Phäaken und letzte Station
des Odysseus vor seiner Heimkehr nach
Ithaka. Die kulturellen Einflüsse
der verschiedenen Herren über die
Insel sind im Laufe der Jahrhunderte zu
einem hinreißenden Ganzen verschmolzen,
das vor dem Hintergrund einer geradezu
tropischen Vegetation eine unwiderstehliche
Anziehungskraft auf jeden ausübt,
der diese Insel besucht.
Heute hat der moderne Tourismus hier
Einzug gehalten und das Angebot - Erholung,
Freizeit, Sport und Nachtleben - stellt
auch höchste Ansprüche zufrieden.
Hauptstadt der Insel ist Kerkira.
Sie liegt auf einer Landzunge, die ins
Meer hineinragt und in einen Nord- und
einen Südteil gegliedert ist. Die
Ostseite des Nordteils beherrscht die
vene-zianische Festung, die vom Festland
durch die Contra Fossa, den Burggraben
getrennt ist. Bei einem Stadtbummel durch
das Gewirr der engen Straßen und
noch engeren Pflastergäßchen,
der "Kantounia", bietet sich
einem ein ganzes Panorama westlicher Stilrichtungen:
große Parade-plätze wie die
Spianada (Esplanade), herrschaftliche
Häuser, die an Paris erinnern, Prachtbauten
im englischen Stil, Arkaden und Spitz-bögen,
Monumente aus venezianischer Zeit, byzantinische
Kirchen, kunstvoll geschmiedete Balkongitter,
schräggestellte Jalousien.
Kerkyra (Korfu-Stadt) ist eine der schönsten
Inselmetropolen des Mittelmeers. Schon
beim ersten Besuch übte die Stadt
eine ungewöhnliche Faszination aus.
Flankiert von den beiden Festungen wirkt
die Stadt mit ihren ca. 300 Jahre alten
Wohnhäußern sehr aristokratisch.
Sie steckt voller Gegensätze und
verbindet Vergangenheit und Gegenwart:
die mittelalterlichen Burgen, bunt-geschmückte
Pferdekutschen, schicke Geschäfte
und wunderbare Märkte, moderne Cafes
und urige Tavernen, all dies trägt
zur ungewöhnlichen Faszination bei.
Wer einmal auf der Insel Urlaub macht,
sollte mindestens einen Tag für den
Besuch der Stadt einplanen. Die Stadt
bietet viel Sehenswertes und Interessantes.
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Sehenswürdigkeiten:
traumhafte Sandstrände mit tiefblauem
Meer und tollen Einricht-ungen für Sport
und Unterhaltung, wunderschöne Landschaften
mit meist sanften Hügeln - nur im Norden
findet man hohe Berge, die über beeindruckende
weiße Klippen zum Meer abfallen-, elegante
Architektur, was mehr könnte man sich
wünschen?
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- Das
Archäologische Museum:
Tel.: 30.680
- Byzantinische
Museum,
das in der Kirche Panagia Antivouniotissa
untergebracht ist
- Museum
für Asiatische Kunst:
Tel.: 23.124, das Rathaus, ein hervorragendes
Beispiel venezianischer Architektur aus
dem Jahre 1663
- byzantinische
Kirche
Agil lasonas ke Sosipatros (12. Jh.) mit
sehr schönen Wandmalereien, die Kirche
des Schutzheiligen Agios Spiridon mit
wertvollen Ikonen und einer Sammlung goldener
und silberner Votivgaben der Gläubigen
und die Neue Festung, die in den Jahren
1576 bis 1588 von den Venezianern angelegt
wurde.
- Im
Vorort Mantouki das Platitera-Kloster
mit bemerkenswerten Ikonen spät-byzantinischen
Stils.
SEHENSWÜRDIGKEITEN
AUF DER INSEL
- Paleokastritsa,
26 km westlich von Korfu-Stadt, nicht
umsonst einer der meistbesuchten Badeorte
auf Korfu - mit den idyllischen kleinen
Buchten, eingefaßt von dunklem Grün,
das sich im grünblauen Wasser spiegelt
wahrhaft ein kleines Paradies auf Erden.
- Nicht
weit von Paleokastritsa die byzantinische
Burg Angelokastro
aus dem 13. Jh.
- Pelekas,
ein Hügel 13 km westlich von Korfu-Stadt,
mit einem der schönsten Aussichtsplätze,
genannt "Kaisers Thron" weil
der letzte deutsche Kaiser von hier aus
den Sonnenuntergang zu genießen
pflegte.
- Im
nahegelegen Tal Kilada
tou Ropa
befindet sich die gepflegte Golfanlage
von Kerkira.
- Kanoni,
4 km südlich von Korfu-Stadt. Ein
tausendfach fotografiertes "Muß"
für jeden Korfufahrer wegen der äußerst
malerischen beiden Inselchen in der Bucht
- das durch einen Steg mit dem Festland
verbundene Vlachernakloster und die romantische
"Mäuseinsel" Pondikonissi
mit der kleinen Kapelle aus dem 13. Jh.,
die man mit dem Boot er-reichen kann.
- Das
Achillion
bei Gastouri,
Sommerschloß der österreichischen
Kaiserin Elisabeth und später bis
1914 Wilhelms II. Tagsüber sind einige
der Räume zu besichtigen, abends
dient die Villa als Spielkasino.
- An
der Nordküste der Insel liegen Sidari
und Roda
mit ihren langen Sandstränden. Von
Sidari aus können Sie die drei malerischen
Inselchen
Erikoussa, Mathraki und Othoni
besuchen. Ihre geschützten Buchten
sind zum Baden und Sonnen ideal.
Aber
in Korfu behauptet sich eine lebendige
Tradition: in den Dörfern und bei
den Volksfesten sind die Frauen in Volkstracht
zu bewundern. In den Geschäften werden
die Erzeugnisse der Volkskunst geboten:
Gewebe und Stickereien in unzähligen
Mustern, Olivenholzschnitzereien sowie
Silbergeschirr und- schmuck.
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Vielleicht noch die ausgezeichnete
Gastronomie und das einzigartige Ambiente,
das Korfu als "Insel von Poesie und Musik"
so unverwechselbar macht! Während an
den Stränden eine fast schon kosmopolite
Atmosphäre herrscht, scheint im Landesinneren
vielfach die Zeit stehen-geblieben zu sein:
hier kann man noch das urprüngliche und
von Touristen fast unberührte Griechenland
genießen.
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