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Geographie:
Euböa
ist nach Kreta die zweitgrößte
Insel Griechenlands, lang hingestreckt in
der Ägäis, ganz nah am Rumpf Zentralgriechenlands
gelegen, von dem es durch den
Golf von Euböa und die berühmte
Meerenge von Euripos getrennt ist.
Land und Leute:
Eine breit ausgebaute Verkehrsader sowie Fährschiffe,
die vom Festland und anderen Inseln der Ägäis
aus die Häfen Euböas anlaufen, sind
Bindeglieder zur Außenwelt für
dieses so nah bei Athen gelegene Inselland,
das mit seiner abwechslungsreichen Landschaft
und üppigen Vegetation ein ausgesprochener
Anziehungspunkt ist für jeden, der im
Urlaub Erholung in der Schönheit der
Natur sucht.
Jeder Winkel Euböas hat seinen eigenen
Reiz: Städte mit lebhaftem Fremdenverkehr
und verschwiegene Dörfer, in denen die
Zeit still zu stehen scheint; weite, fruchtbare
Täler, Gebirge mit dichtbewaldeten Berghängen,
die sich auch für Bergwanderungen eignen,
wunderschöne Sandstrände - touristisch
erschlossene Badestrände aber auch abgelegene,
bezaubernde Buchten.
Moderne Lebensformen neben unverfälscht
erhaltener Überlieferung. Malerische
Volksfeste und lebendiges Brauchtum. All dies
verspricht Euböa dem Besucher und hält
sein Versprechen auch.
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Sehenswürdigkeiten:
- Dort,
wo heute inmitten von Olivenhainen,
die sich bis hinunter ans
Meer erstrecken. Das Dorf
Rovies liegt, befand sich
im Altertum das "unwiderlegbare
Orakel" des Selinuntischen
Apoll. In geringer Entfernung
von hier das Kloster Ossios
David o Jerontas mit bedeutenden
Fresken aus dem 17.Jh.
- In Richtung
Ägäis fahrend erreichen
wir das Dorf Agia Ana oder
Agianna, wo man noch ausgeprägten
Lokalkolorit und bei den Volksfesten
das alte Brauchtum unverfälscht
erleben kann - eine der schönsten
Gegenden auf Euböa; traumhaft
auch der endlose Sandstrand
beim nahegelegenen Angali.
- Die
Straße führt uns
weiter nach Artemissio, aus
der Geschichte durch die Seeschlacht
zwischen Griechen und Persern
480 v.Chr. bekannt; der Name
des Kaps, von dem aus man
hinüber aufs Festland
zum Pelion-Gebirge sehen kann,
leitet sich von der Göttin
Artemis her, die hierher zum
Jagen kam und der ein Tempel
geweiht war, von dem noch
Reste erhalten sind. Interessant
sind auch die Kirchen Agia
Paraskevi und Agios Georgios.
- Etwas
weiter nördlich liegt
in einem Fichtenwald versteckt
das Dörfchen Pefki, mit
sehr schönem Sandstrand.
Auf der Weiterfahrt durchqueren
wir die friedliche, fruchtbare
Ebene von Istiäa, die
"traubenreiche",
wie Homer sie nannte; nach
der Mythologie der Alten Griechen
sollen hier die heiligen Rinder
der Hera geweidet haben.
- Ein
ganz eigenes Bild bietet die
kleine Hafenstadt von Istiäa,
Orei, mitten im Zentrum der
Stadt, sie in zwei Teile teilend,
erhebt sich eine Festung aus
fränkischer Zeit. Im
Westen ist eine zweite Festung
über den Resten einer
antiken Akropole erbaut, und
innerhalb der Stadt befindet
sich ein byzantinisches Bauwerk,
die Kirche Agios Vassilios.
Die große Bedeutung,
die Orei im Altertum zukam,
verdankt die Stadt ihrer strategisch
beherr-schenden Lage direkt
an der Meerenge, die Euböa
vom Festland (Fthiotida) trennt.
- Ein
schöner Strand ganz in
der Nähe ist auch bei
Agiokambos, wo man in den
Tavernen stets frischen Fisch
bestellen kann. (Von hier
besteht Fährverbindung
nach Glyfa).
- Auf
der Fahrt zurück zum
Golf von Euböa kommen
wir nach Ädipsos (Edipsos),
eine der wichtigeren Städte
auf Euböa, Heilbad und
Sommerfrische zugleich; die
Heilquellen waren schon im
Altertum bekannt, Aristoteles
und Strabon erwähnen
sie bereits, und unter römischer
Herrschaft erlebte die Stadt
eine Blütezeit.
- Auf
einem nahegelegenen Hügel
sind Reste der antiken Stadt
erhalten, Ruinen der Römischen
Bäder bei Agii Anargyri
und die "Thermen des
Sulla" nah am Meer.
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Westlich von Ädipsos,
auf der in den Maliakischen
Golf hineinragenden Landzunge,
finden wir in einer Landschaft
von außerordentlicher
Schönheit malerische
Dörfer wie Gialtra, mit
schönem Sandstrand vor
dem Hintergrund der üppig-grünen
Vegetation, natürlichen
Heilquellen und einer kleinen
Marienkirche mit interessanten
Fresken, sowie inmitten dichter
Wälder Lihada und die
Küstensiedlung Agios
Georgios.
- Eindrucksvoll
ist die Tropfsteinhöhle
bei Profitis Ilias und unvergeßlich
ein Ausflug nach Paleohori
mit seinen Quellbächen
und schattigen Platanen.
- Das
Kloster Agios Georgios an
der Nordwestspitze der Insel
ist wegen seiner holzgeschnitzten
Ikonenwand und der wertvollen
Reliquien einen Besuch wert.
- Überall
auf Euböa haben sich
die alten Traditionen unverändert
erhalten - besonders
bei den Kirchweihfesten, die
das ganze Jahr hindurch in
den Dörfern und Klöstern
mit Volkstänzen, Musik
und einheimischen Spezialitäten
gefeiert werden, kann man
das
überlieferte Brauchtum
in seiner unverfälschten
Form erleben.
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| Halkida |
Geografie:
Nach Halkida (Chalkis), der Hauptstadt Euböas
(81 km von Athen), führt eine Abzweigung
der Autobahn Athen - Lamia.
Auf der Fahrt über die Zugbrücke,
die die Meerenge von Euripos überspannt,
kann man jenes merkwürdige Ge-zeitenphänomen
beobachten, für das schon Aristoteles
in der Antike eine Erklärung
zu finden suchte.
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Kultur:
Der Name der Stadt, die sich an derselben
Stelle befindet, an der das antike Chalkis
lag, läßt sich vom griechischen
Wort für Kupfer (chalkos) ableiten,
da die Haupteinnahmequelle der Bewohner
die Verarbeitung von Kupfer war oder auch
vom phönizischen "kalchi"
(Purpur) wegen des reichen Vorkommens von
Porphyrschnecken, die hier zum Färben
der Purpurstoffe verwendet wurden.
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Im Altertum war die außerordentlich
bedeutende Handelsstadt mit ihren zahlreichen
Kolonien berühmt auch für ihre imposanten
Tempel, die Zeus, Apollon und Hera geweiht
waren.
Wertvolle
Funde aus dieser Zeit kann man im archäologischen
Museum der Stadt besichtigen, wie die kopflose
Statue der Athene, das Dionysosrelief, die
Darstellung vom Raub der Amazone Antiope durch
Theseus.
In
der byzantinischen Basilika Agia Paraskevi,
innerhalb der mittelalterlichen Festung, werden
Wappen und Inschriften aus dem 14.Jh. ausgestellt.
In der Stadt gibt es viele Hotels sowie Restaurants,
mit reichhaltigem Angebot an Fischen.
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Eretria |
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Eretria, im Altertum
nach Halkida die bedeutendste Stadt auf
Euböa, Seemacht und geistiges Zentrum.
Hier gründete im 3.Jh. v.Chr. der Philosoph
Menedimos, ein Schüler Platons, die
Eretreische Schule.
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Kultur:
Bei Ausgrabungen im Jahre 1891 wurden zahlreiche
Bauten und Statuen zutage gefördert:
die antiken Bäder, Reste des dem Apollon
Daphnephoros geweihten Tempels, die Palästra
mit dem schönen Mosaik und das berühmte
antike Theater, die einzige Theateranlage
mit einem unterirdischen Durchgang für
die Schauspieler.
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Sehenswürdigkeiten:
- Sehenswert
sind auch die noch erhaltenen Kapitänshäuser
sowie die im Museum ausgestellten Funde
aus prähistorischer, archaischer,
klassischer und hellenistischer Zeit.

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| Karistos |
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Geografie:
Am Fuße des hoch aufragenden
Ochi-Berges (1398 m.), eine Gründung
der Dryopen, dessen Geschichte sich
bis in archaische Zeit zurückverfolgen
läßt.
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Die
Venezianer nannten die Stadt, über
der sie aus rotem Stein ihre noch
heute zu besichtigende Festung erbauten,
Caste/Io Rosso.
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Sehenswürdigkeiten:
- Andere
Sehenswürdigkeiten sind Paleohora
mit Resten antiker Bauwerke und
die kunstgeschichtlich bedeutende
byzantinische Taxiarchen-Kirche.
- Eindrucksvoll
auch die Tropfsteinhöhle von
Agia Triada mit ihren endlosen Höhlengängen.
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| Kimi |
Geografie:
Kymi (Kimi) führt, einer Stadt
mit ausgeprägtem Inselcharakter,
die-250 m. ü.d.M. gelegen - wie
ein Balkon in die Ägäis
hinaus auf die
Insel der Nördlichen Sporaden
Skyros blickt; hier sieht man noch
viele Häuser im typischen, traditionellen
Baustil.
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Kultur:
Kymi ist eine antike Stadtgründung,
deren Anfänge sogar bis in die
Zeit vor dem Trojanischen Krieg zurückreichen
sollen.
Vor kurzem wurde hier vom Bitdungs-
und Kulturverein ein Volkskundliches
Museum eingerichtet, das in einem
sehr schönen, klassizistischen
Gebäude untergebracht ist und
Ausstellungs-stücke aus dem Zeitraum
von 1800 bis zu den Jahren nach dem
I. WK zeigt.
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Sehenswürdigkeiten:
- Auch in der
näheren Umgebung von Kymi gibt
es Interessantes zu entdecken: malerische
Dörfer und Küstenstreifen,
Klöster, Wälder und grüne
Täler; eingebettet in Tannen
und Pappeln der Ort Honeftiko mit
seiner berühmten Heilquelle.
- Die Reste einer
antiken Stadt in Ano Potamia; das
an einem steil abfallenden Felshang
errichtete Heilandskloster Moni
Sotiros.
- Die kleine,
Wind und Wetter trotzende fränkische
Festung auf dem Berg;
- das Kloster
Agios Charalampos Lefkon.

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| Limni |
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Geografie:
Bei der Abfahrt vom Berg Kandili treffen
wir auf idyllische Bergdörfchen
wie Skepasti und Kechries und erreichen
schließlich Limni, eine bezaubernde
kleine Stadt mit weit zurückreichender
Geschichte, deren weiße, im
traditionellen Stil erbauten Häuser
sich in den Wassern des Golfs von
Euböa widerspiegeln.
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Kultur:
Der Sage nach soll sich hier das antike
Elimnio befunden haben,
wo Zeus und Hera ihre Hochzeit begingen.
Der antike Tempel wurde bei Erdbeben
zerstört.
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Sehenswürdigkeiten:
- An Sehenswürdigkeiten
sind zu erwähnen: die wunderbaren
Mosaiken einer frühchristlichen
Kirche
- die kleine Kirche
Zoodochos Pigi und das berühmte
- an derselben
Stelle, wo einst ein Poseidontempel
stand errichtete Nonnenkloster Moni
Galataki - ein beeindruckender Ort.
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| Prokopi |
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Geografie:
Unwahrscheinlich schöne Landschaft
mit üppiger Vegetation so weit
das Auge reicht, Platanen, Tannen-
und Fichtenwäldern.
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Sehenswürdigkeiten:
Um dort
die Kirche Agios Giannis o Rossos zu
besichtigen, zu der das ganze Jahr hindurch
die Gläubigen wallfahrten. |
| Stropones |
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Geografie:
Ausgesprochen malerisch ist
auch das nicht weit von hier
gelegene Dorf Stropones und
sein Hafen Chiliadou unten an
der wunderschönen Ägäisküste.
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Sehenswürdigkeiten:
Dorf
Stropones mit der Kirche Mariä
Himmelfahrt.
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