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| Patmos |
Geografie:
"Jerusalem der Ägäis"
hat man diese Insel genannt, die in
einer Inschrift des 5. Jh.s auch als
"Patnos" erscheint.
Sie liegt zwischen Leros und Ikaria,
bergig, felsig, kahl, mit tief eingeschnittenen
Buchten. |
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Sehenswürdigkeiten:
- Der Apostel Johannes war in den Jahren
95 bis 97 hierher verbannt und schrieb
während seines Aufenthaltes seine
Visionen nieder, die wir als "Offenbarung
des Johannes" kennen. Im 11. Jh.
schenkte der byzantinische Kaiser Alexios
I. Komnenos die Insel dem Mönch Christodoulos
Letrinos, der das dem heiligen Johannes
geweihte Kloster gründete, heute
die grösste Sehenswürdigkeit
der Insel.
- Schneeweisse Häuser mit Arkadengängen,
dazwischen immer wieder kleine Kapellen
und stattliche Kapitäns-häuser,
gewundene Gassen, gemauerte Steinbänke,
Plätze, die den Blick auf die Weite
der Ägäis freigeben - und alles
beherrscht von der wuchtigen Klosterburg
auf der Anhöhe. Mit dem Bau wurde
im 11. Jh. begonnen. Zinnengekrönte
Mauern umgeben den Trakt, der aus der
Hauptkirche und fünf weiteren Kapellen
besteht.
- Die Schatzkammer des Klosters birgt
byzantinische und spätbyzantinische
Ikonen, Messgeschirr, Stickereien aus
dem 9. Jh. und andere wertvolle Kleinodien.
Nicht weniger kostbar sind die Schätze
der Klosterbibliothek, die ausser Urkunden,
Patriarchensiegeln und seltenen Wiegen-drucken
auch Evangelienhandschriften umfasst.
- In der Panagia-Kapelle sind Wandmalereien
aus der Zeit zwischen 1210-1220 erhalten.
- Die Fähre macht in Skala fest,
einem hübschen Hafenort mit weissgekalkten
Häusern, blumen-geschmückten
Innenhöfen, engen Gassen, Fisch-tavernen,
Hotels, Restaurants und Cafeterias.
- Nördlich von hier liegt umgeben
von grünen Feldern Kambos, der zweite
grössere Ort der Insel, und
nicht
weit von hier der wohl schönste Sandstrand
der Insel.
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ANFAHRT
- mit der Fähre von Piräus Auskunft:
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