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Kos

Geografie:

Fläche.. 290 qkm. Bevölkerung: 21.334.
Entfernung von Piräus: 192 km. Küstenlänge: 112,2 km.

Die Insel Kos befindet sich zwischen Kalimnos und Nissiros und ist die drittgrößte der Inseln des Dodekanes nach Rhodos und Karpathos.

Eine Hochebene verbindet die beiden Berge Dikeos (875 m) und Simbetros.


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Land und Leute:

Auf Kos wurde Hippokrates, der "Vater der Medizin", geboren. Es
ist eine Insel voller Naturschönheiten mit fruchtbarem Boden und dichter Vegetation als Folge ihres Wasserreichtums, mit zauber-haften Stränden und einem milden bekömmlichen Klima.

Die Insel hat sich zu einem internationalen Zentrum für den Fremdenverkehr entwickelt. Nicht nur die wunderbare Natur macht sie so beliebt, sondern außerdem bedeutende archäologische Stätten und sehenswerte Monumente anderer Epochen, dazu eine gute Hotelversorgung und exzellente Verkehrsverbindungen per Flugzeug und per Schiff.

Kos ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für den ausflugs-freudigen Besucher, der von hier alle Nachbarinseln leicht erreichen kann, sei es das bekannte und kosmopolitische Rhodos oder weniger berühmte vom Touristenstrom noch unberührte Inseln.





Historischer Überblick
:
Schon seit prähistorischen Jahren besiedelt, hat die Insel Kos im Laufe ihrer langen und wechselhaften Geschichte eng verbunden mit der Geschichte von Rhodos und anderer Inseln des Dodekanes- Zeiten des Wohlstands ebenso erlebt wie Perioden von Niedergang und Armut.

Während des mykenischen Zeitalters vom 15.-12. Jh.v.Chr. war Kos dicht besiedelt und nahm am Trojanischen Krieg teil. Im 7. und 6. Jh. war Kos dann Mitglied der dorischen Hexapolis zusammen mit Halikarnassos, Knidos, Lindos, lalisos und Kameiros. Nach dem Ende der Persischen Kriege gehörte es zum Attischen Städtebund.

Wichtige Marksteine der Inselgeschichte sind die Lehrtätigkeit des Hippokrates (467-357 v. Chr.) und die Gründung der neuen Stadt Kos (366 v. Chr.). Sie entwickelte sich im selben Jahrhundert zu einem wichtigen Marine-und Handelsstützpunkt und kam rasch zu Wohlstand. Eine zweite Blütezeit erlebte sie während der hellenistischen Epoche unter der Herrschaft der Ptolemäer. Die aus dieser Zeit erhaltenen Worte "weder Kos noch Ägypten konnten ihn ernähren..." weist auf einen mit Ägypten vergleichbaren Wohlstand hin. Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurde Kos dann römische Provinz und verfiel langsam in Bedeutungslosigkeit.


Das byzantinische Zeitalter brachte neues Leben auf die Insel, unterbrochen von Angriffen der Sarazenen und anderer Piraten während des 11. Jahrhunderts. Später fiel Kos den Genuesern und dann den Venezianern zu, die die Macht an die Ritter des Johanniter-Ordens abgaben. Nach mehreren vergeblichen Versuchen eroberten 1522 die Türken die Insel.

Schließlich im Jahre 1912 besetzten die Italiener Kos; sie blieben bis 1947, als es zusammen mit den anderen Dodekanes-Inseln mit Griechenland vereinigt wurde.




Die Stadt Kos
An der nordöstlichen Küste der Insel befindet sich ihre Hauptstadt, auch Kos genannt, gleich-zeitig ihr größter Hafen. Sie hat ein angenehmes Flair und ist von üppigem Grün umgeben.

Viele moderne Gebäude stehen neben gut erhaltenen venezianischen Häusern; das Kastell der Ritter beherrscht den Hafen umgeben von Überresten aus hellenistischer und römischer Zeit.

Die heutige Stadt mit ihren Häuserfluchten und dem regelmäßigen Straßen-netz folgt einem sorgfältig erstellten Bauplan, charakter-istisch sind die prachtvoll angelegten Plätze der Stadt und die großzügigen Asphaltstraßen.


Wichtigstes Fortbewegungsmittel der Bewohner sind Fahrräder, die zu Tausenden die palmengeschmückten Straßen der Stadt bevölkern. Die Hauptstadt Kos ist in jeder Beziehung der lebendige Mittelpunkt des Insellebens. Hier gibt es bei weitem die meisten Hotels, Restaurants und andere Stätten der Unterhaltung ebenso wie eine große Auswahl an Geschäften.





Sehenswüdigkeiten

    Ausgrabungen im Gebiet der antiken Stadt haben die Umrisse ganzer Ge bäudeanlagen (Antike Agora) ans Tageslicht gebracht, ebenso Überreste aus hellenistischer und römischer Epoche (Gymnasium, Römisches Haus Odeion, Römische Bäder), Teile der Stadtmauer aus klassischer Zeit, Reste des Aphrodite-Tempels und eines anderen Tempels, vermutlich dem Herakles geweiht.

  • Zu den Sehenswürdikeiten der Stadt gehören die Hippokrates-Platane, die als der älteste Baum Europas gilt und angeblich von Hippokrates persönlich gepflanzt wurde und in deren Schatten er zu lehren pflegte, und das venezianische Kastell der Ritter aus dem 15. Jh., das sehr gut erhalten ist und als herausragendes Beispiel der Architektur von Befestigungsanlagen gilt.


    Interessant ist auch die Loggia, ein zweistöckiges Gebäude des 18. Jh. mit besonders hohem Minarett, errichtet mit Baumaterial der antiken Stadt:


  • das Archäologische Museum (Tel.: 0242/28326) enthält Funde der klassischen, hellenistischen und römischen Epochen, darunter die Statue des Hippokrates (4. Jh.).

  • In der Hauptstadt und anderen Teilen der Insel gibt es frühchristliche Kirchen, die Zeugnis ablegen von den erfolgreichen Predigten des Apostels Paulus.



NÜTZLICHE INFORMATIONEN

Kos hat Flugverbindung mit Athen, Rhodos, Samos, Leros, und Thessaloniki.

Mit dem Schiffo Zwischen Kos und Piräus verkehren täglich Fähren und Passagier-schiffe, weitere Schiffsverbindungen mit den übrigen Inseln des Dodekanes, mit Kreta, den Ostkykladen und den Inseln der Nord - und Ost-Ägäis.

Im Sommer fahren "Flying Dolphins" Schnellboote von Kos nach Rhodos, Simi, Patmos, Leros, Nissiros und Samos.


Transport auf der Insel
Die Dörfer der Insel erreicht man mit Bus, Taxi oder Fahrrad. Es gibt viele Geschäfte wo man Autos, Motorräder und Fahrräder mieten kann.

Wissenschaftliche Veranstaltungen
Die international hippokratische Stiftung von Kos, das Griechische Zentrum für Medizinische Studien, veranstaltet bedeutende medizinische Symposien von inter
nationalem Ruf.

Heilquellen
In Thermes (12 km von Kos) gibt es Heilquellen mit Badeeinrichtungen.

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