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Kassos

Geografie:

Diese südlichste der Dodekanesinseln liegt schon auf dem Weg nach Kreta, von dem es nur 27 Seemeilen entfernt ist.

Kassos, das zuerst von Phöniziern besiedelt wurde, wird bei Homer im Katalog der griechischen Städte genannt, die am Trojanischen Krieg teilnahmen.

Die Insel ist bergig, mit steilen Küsten und nur wenigen Stränden.


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Kultur:

Im 18. Jh. baute sie ihre eigene Flotte auf und kam durch die Handelsschiffahrt schnell zu Wohlstand.

Mit denselben Schiffen nahm sie auch von Anfang an am Freiheitskampf von 1821 teil, musste dafür aber einen grausamen Tribut zahlen: im Mai 1824 brandschatzte die türkisch - ägyptische Flotte die Insel und das anschliessende Gemetzel überlebten nur wenige Einwohner.

Inselhauptstadt ist Fri in der malerischen Bucht von Bouka. Die Steinhäuser - viele davon ehemalige Kapitänshäuser - ziehen sich vom Hang herab bis ans Meer.

Sehenswürdigkeiten:

  • Nur ein paar Kilometer östlich von Fri liegt die zweite Küstensiedlung der Insel, Emborios, mit einer sehr schönen Kirche, die Mariä Geburt geweiht ist.

  • Die beiden anderen Dörfer auf Kassos liegen im Inselinneren: Agia Marina 1 km südwestlich von Fri und Arvanitohori im einzigen Tal der Insel, südöstlich von Agia Marina.

  • Wieder 2 km von dort befindet sich die eindrucksvolle 30 m tiefe und 8 m breite Sellai - Tropfsteinhöhle.



ANFAHRT
- mit der Fähre von Piräus


Kastellorizo

Geografie:

Diese östlichste der ägäischen Inseln war schon in prähistor-ischer Zeit besiedelt.

Die Dorier erbauten auf der damals Megiste genannten Insel eine befestigte Akropolis an derselben Stelle, an der sich die heutige Siedlung befindet, sowie bei Paleokastro, wo noch einige Reste zu sehen sind.


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Land und Leute:
Die einzige Siedlung der Insel, Kastellorizo (oder Megisti) liegt im NO im Halbrund einer Bucht zu Füssen eines Berges und wird überragt von der Burg, die die Johanniter auf einem roten Hügel (Castelorisso) errichteten und die der Insel auch den Namen gab.

Die hübschen zweistöckigen Häuser klassizistischen
Stils mit den bunten Fenstern und Türen, den Holzbalkonen und ziegelgedeckten Dächern, die die Uferpromenade säumen, und die prächtigen Kirchenkuppeln zeugen von vergangenem Ruhm und Wohlstand.




Sehenswürdigkeiten:

  • Bei einem Besuch auf der Insel sollte man sich auch die Parasta - Seegrotte ansehen eine der grössten und schönsten die mit dem Boot zu erreichen ist.


    6 Seemeilen westlich vor Kastellorizo liegt das winzige Ro,
    auf dem die legendäre "Frau von Ro" über Jahrzehnte hin jeden Morgen die griechische Fahne aufzog. Zu dieser und einer anderen kleinen Insel, der Strongili 5 Seemeilen südöstlich vor Kastellorizo, die beide sehr schöne Sandstrände haben, kann man von Kastellorizo mit dem Boot übersetzen.




ANFAHRT
- mit der Fähre von Piräus

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