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| Chalkidiki |
Geographie:
Mit ihren drei ins Meer hineinragenden
Fingern - Kassandra, Sithonia und Athos
- ist die Chalkidike eine der schönsten
und touristisch am besten erschlossenen
Regionen nicht nur Makedoniens.
Meer und Land, friedliche Stille und
Hauch der Ewigkeit. Dichte Wälder
- Buchen, Kastanien, Weiden, Zypressen,
Platanen. Fantastische Strände
und Buchten. Goldgelber Sand, malerische
Dörfer. Antike Größe
und byzantinische Frömmigkeit.
Poteidaia, Olynth und Stageira, Heimat
des Aristoteles. Athos, der Heilige
Berg der Orthodoxie.
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POLIGIROS
Die schöne Hauptstadt der Chalkidike
(67 km von Thessaloniki), im Halbrund sich
den Hang des Holomontas emporziehend, hat
an einigen Stellen noch den typischen Charme
solcher Landstädte. In dem kleinen Archäologischen
Museum sind Skulpturen und Vasen aus der weiteren
Umgebung ausgestellt.
Lohnende
Ausflüge lassen sich von hier aus nach
Arnea (39 km)
und Galatista (28 km) unternehmen.
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HALBINSEL
KASSANDRA
Die westliche der drei Halbinseln, mit endlos
weiten Sandstränden, schattigen Kiefernwäldern
und malerischen Dörfern.
Bei
Petralona sollte man unbedingt die
gleichnamige Tropfsteinhöhle besuchen
(800 m vor dem Dorf, an den Ausläufern
des Katsikas), die durch aufsehenerregende
paläontologische Funde berühmt wurde.
Die Länge der Gänge beläuft
sich auf insgesamt 1900 m, wovon ca. 600 m
touristisch erschlossen sind. Der wunderbare
Tropfsteinschmuck besteht u.a. aus Stalaktiten
aller Formen, Stalagmiten, Säulen und
Tellern. Zum erstenmal erforscht wurde die
Höhle, die damals noch Kokkines Petres
hieß, im Jahr 1959. Zunächst konnten
34 verschiedene Tierarten registriert werden,
bis 1960 per Zufall der mit ca. 200.000 Jahren
älteste Menschenschädel auf griechischem
Boden entdeckt wurde. Die genaue Zuordnung
ist schwierig, weil der Fund ein Mosaik aus
archaischen und fortgeschrittenen anatomischen
Kennzeichen ist, die genetische Beziehungen
sowohl zu der Gruppe Homo erectus als auch
dem Neandertaler vermuten lassen. Die oben
erwähnten Funde werden in der Paläontologie-Abteilung
der Universität Thessaloniki aufbewahrt.
Für die übrigen paläontologischen
Objekte wurde ein Museum neben dem Höhleneingang
errichtet.
Grüne Wiesen und Täler säumen
die Strasse nach Nea Moudania. Auf
einer landschaftlich besonders reizvollen
Küstenstrasse kommt man dann nach Nea
Potidea, an derselben Stelle gelegen
wie die gleichnamige antike Kolonie Korinths
(Poteidaia). Auf der Fahrt die Ostküste
hinunter reiht sich nun ein Fischerdorf
an das andere: Nea Fokea mit seinem
byzantinischen Turm am Dorfrand am Meer,
das traditionelle Dörfchen Afito,
Kallithea mit den Resten einer Zeus
Ammon geweihten Tempel anlage, Kriopigi,
Polihrono, Haniotis, Pefkohori - alle
eingebettet in dichtes Grün und mit
fantastischen Sandstränden.
Paliouri, das mit seinen Weinlauben
und den blumengeschmückten Holzbalkonen
einen äußerst malerischen Anblick
bietet, verfügt über einen sehr
schönen Campingplatz am Meer, wo man
Ruhe und Erholung findet. Die Asphaltstraße
biegt nun ins Landesinnere ab und führt
dann die Westküste hinauf, vorbei an
Agia Paraskevi, Agios Nikolaos und Kalandra.
Die Fischerdörfer Nea Skioni, Possidi
und Siviri locken nicht nur mit ihren
buchtenreichen Sandstränden, sondern
auch mit frischem Fisch und einem guten
Tropfen vorn Fass in einer der gemütlichen
Strandtavernen. Nach Kassandria,
wo die besterhaltene Windmühle der
ganzen Region steht, und einem Abstecher
zum dicht mit Kiefern bewachsenen Strand
von Sani verlassen wir die Halbinsel
Kassandra, die touristisch voll entwickelt
ist und ihre Gäste mit einer Reihe
moderner Hotels und voll ausgerüsteten
Campinganlagen in Kiefernwäldern oder
am Meer erwartet.
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HALBINSEL
SITHONIA
Auch die mittlere Halbinsel der Chalkidike
ist mit den pittoresken kleinen Fischerhäfen,
den beschaulichen Dörfern, den Sandstränden
und grünen Wäldern ein südliches
Ferienparadies.
Erste Station auf dem Weg zur Sithonia ist
nach Nea Moudania der Ort Olinthos,
an derselben Stelle gelegen wie das antike
Olynth, eine Kolonie Athens. Nicht weit von
hier Gerakini, mit sehr schönem
Sandstrand, kristallklarem Wasser und großen,
modernen Hotelanlagen.
Hinter der Abzweigung zum malerischen Ormilia
liegen Nikitas und Metamorfossi
mit ihren kiefernbewachsenen Sandstränden.
Vorn Strand aus hat man einen reizvollen
Blick auf den grünen Hügel von
Nikitas mit den rotbedachten, alten Häuschen
und den schwarzen Kaminen. Besonders interessant
sind in der weiteren Umgebung einige frühchristliche
Basiliken aus dem
5. Jh. Auf der Weiterfahrt kommt man durch
das in dichtem Grün versteckte Agios
Nikolaos, Pirgadikia mit seiner typischen
Inselatmosphäre und dem eindrucksvollen
Blick auf den Heiligen Berg Athos, sieht
die märchenhaft schönen Sandbuchten
und die dümpelnden Fischerboote bei
Vourvourou und Ormos Panagias vorüberziehen,
die friedliche Landschaft bei Sarti und
Sikia, den kleinen Naturhafen von Porto
Koufo, die Küste bei Neos Marmaras.
Auf einer Landzunge, auf der im Altertum
die Stadt Torone lag, sind noch Reste
der antiken Stadtbefestigung zu sehen, die
bis in byzantinische Zeit der Verteidigung
gedient hat. Etwas weiter befinden sich
verfallene Basiliken aus frühchristlicher
Zeit.
Und schließlich Porto Karras:
eine einzigartige, weitläufige Ferienanlage
von 1800 ha, zu der
das gleichnamige, in Privatbesitz befindliche
Weingut gehört, das größte
Europas.
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Halbinsel
Athos
Eine abwechslungsreiche Reise über die
Hänge des Holomontas, durch Wälder,
Weinberge, Obstplantagen und Gärten und
an Sandstränden entlang führt über
Amea, Stagira (Geburtsort von Aristoteles),
lerissos und Nea Koda zum Hafenort
2 Tripiti (38 km von Poligiros), von
wo aus
Fährverkehr zu der vorgelagerten grünen
Insel Ammouliani besteht. Von Ouranoupoli
weiter südlich kann man zum Athos-Hafen
Dafni an der Westküste des Athos
übersetzen (Hafenamt Ouranoupoli, Tel.
23770 71.248) und dann mit dem Wagen nach
Karies, der "Hauptstadt"
des Athos weiterfahren. Hier befindet sich
die älteste Kirche des Heiligen Berges
(Protaton, 10. Jh.), mit Wandmalereien
von Manuel Panselinos, dem letzten großen
Heiligenmaler der Makedonischen Schule. Regelmäßigen
Fährverkehr zu den Klöstern an der
Ostküste des Athos gibt es von lerissos
aus (Hafenamt lerissos, Tel. 23770 22.576).
Voraussetzungen für einen Besuch der
Mönchsrepublik.
Der Heilige Berg Athos ist autonome Mönchsrepublik
und Teil des griechischen Staatsgebietes.
Der Zutritt ist unter folgenden Bedingungen
möglich: Die Zahl der Besucher ist auf
täglich 100 Griechen, Auslandsgriechen
oder orthodoxe Ausländer sowie 10 Ausländer
anderer Konfessionen beschränkt. Eine
Besuchserlaubnis erhält man telefonisch
beim Büro für Wallfahrer des Heiligen
Berges in Thessaloniki (Ausk. Tel. 2310 861.611,
Fax: 2310 861.811). Infolge des immer noch
gültigen "Abaton", der Unbetrretbarkeit
des Athos, ist Frauen der Besuch nicht gestattet.
Der Besucher erhält im Wallfahrer Büro
des Athos in Ouranoupoli eine Aufenthaltsge
nehmigung, die ihm einen Aufenthalt von vier
Tagen ermöglicht.
Besuch auf dem Heiligen Berg
Die Mönchsrepublik auf dem Athos lebt
seit über 1000 Jahren nach den religiösen
Regeln der byzantinischen Zeit. Von den ursprünglich
40 Klöstern mit mehreren Tausend Mönchen
sind heute noch 20 bewohnt, die Zahl der Mönche
ist auf 1700 zurückgegangen.
Außer den großen Klöstern
gibt es noch die Skites (Mönchsdörfer)
sowie kleinere Gemeinschaften (Kalives, Askitiria).
Der Athos ist ein einziges Museum für
byzantinische und nachbyzantinische Sakralkunst.
So wird der Besucher bei einem Rund-gang durch
die Klöster nicht nur von den Wandmalereien
beeindruckt sein, sondern auch von den wertvollen
Handschriften in den Bibliotheken, den Mosaiken
und Miniaturen, dem Messgeschirr und den Reliquien,
die dort aufbewahrt werden.
Am Dorfrand von Karies liegt das Koutloumousiou
Kloster und östlich davon das
Kloster Iviron. Zu den grossen Klöstern
an der Ostküste gehören das serbische
Hiliandariou-Kloster im Norden und
weiter südlich das Esfigmenou-Kloster.
An der Westküste liegen u.a. die Klöster
Dohiariou und Xenofontos, das
russische Kloster Panteleimonos und
südlich des Athos-Hafens Dafni drei der
eindrucksvollsten Klöster auf dem Athos:
Simonos Petras, Grigoriou und Dionysiou.
Agiou Pavlou und die Skiti der Hlg.
Anna schließen die Reihe ab. Eins der
ältesten Klöster ist das Megisti
Lavra am Südostrand des Athos,
das von dem Athos-Maler Theophanes ausgeschmückt
wurde. Wandmalereien von Theophanes und Malern
der Kretischen Schule findet man auch in den
Klöstern Stavronikita, Pantokratoros,
Vatopediou und Dohiariou. Erwähnt
seien noch die Klöster Karakallou,
Zographou (bulgarisch) und Philotheou.
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NÜTZLICHE
INFORMATIONEN
Museen und Archäologische Stätten:
Archäologische Stätte Olynth, Tel.
23730 91.000 Archäologisches Museum
Poligiros,Tcl.23710 22.148.
Heilquellen: Nea Apollonia, Agii Apostoli,
Agios Nikolaos.
Anfahrt:
Nach Poligiros besteht Busverbindung von Thessaloniki
(Ausk. KTEL Thessaloniki-Poligiros,
Tel. 2310 924.444) und von Athen aus (KTEL
Athen-Poligiros, Tel 210 5154.800). Zu
anderen Zielen auf der Chalkidike erteilt
der KTEL Poligiros, Tel. 23710 22.309
Auskunft.
Organisierte Ausflüge:
Petralona-Höhle / Rundfahrten über
die Halbinseln Kassandra und Sithonia / Athos-Kreuzfahrt.
Campingplätze:
Akti Kassandra-Kriopigi: Versorgungseinrichtungen
für 450 Personen, Stellplätze für
97 Zelte, 18 Wohnwagen und 115 PKW. Tel. 23740
51.037. Kassandra-Possidi: Versorgungseinrichtungen
für 650 Personen, Stellplätze für
400 PKW und 80 Wohnwagen. Tel. 23740 41.550.
Andere private Campingplätze gibt es
u.a. bei Neos Marmaras, Nikitas, Sani, Kalamitsi.
Sportanlagen:
Wasserski:
Das Hotel GERAKINA BEACH in Gerakini, Tel.
23710 52.302, stellt Schnellboote sowie Surfbretter
und ausgebildetes Personal zur Verfügung.
Golf:
Der Porto-Karras-Hotelkomplex auf der Sithonia
verfügt über einen 18-Loch-Platz.
Tennis:
Tennisplätze gibt es in den meisten Hotelanlagen. |
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