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Spetses

Geographie:

(Fläche: 22 qkm, Küstenlänge: 25 km).

Spetses, die südlichste der Golfinseln, liegt in der Einfahrt zum Argolischen Golf, gegenüber von Kosta auf der Ermionida-Halbinsel, von dem es nur durch einen schmalen Meeresarm getrennt ist (Entfernung Spetses-Kosta: 1,3 sm).


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Kultur:
Die Insel war schon in der frühen Kupferzeit (2500-2000 v.Chr.) besiedelt, wie Reste von Befestigungsmauern, Idole und Tongefäße beweisen, die man bei Agia Marina ausgegraben hat.

Während der Türkenherrschaft konnten die Spetsioten eine schlagkräftige Flotte aufbauen, mit der sie sich, wie ihre hydräischen Nachbarn, in den Kampf gegen die türkische Fremdherrschaft einreihten.

Spetses-Stadt ist wohl eine der reizvollsten und stattlichsten Inselhauptstädte überhaupt. Ein Hauch der Vergangenheit liegt über allem, eine Atmosphäre der "guten alten Zeit', die den Besucher gefangennimmt und sicher auch darauf zurückzuführen ist, daß auf den Straßen keine Autos, sondern nur gemütlich-altmodische Einspänner verkehren.


Sehenswürdigkeiten:

  • Das Herz der Stadt schlägt auf dem historischen Dapias-Platz, auf dem alte Kanonen an den Kampf gegen die Türken erinnern.

    Wenn man der Küstenstraße vom Dapias-Platz zum Alten Hafen folgt, kommt man vorbei an vornehmen Patrizierhäusern zur schön gelegenen Kathedrale Agios Nikolaos, die ursprünglich die Hauptkirche eines Klosters war. Im Hafen selbst sind noch die malerischen alten Bootswerften erhalten.

  • Die nächste Station ist die kleine Marienkirche Panagia Armata hoch oben auf einem dicht bewachsenen Hügel, von dem man einen schönen Blick über die ganze Stadt hat; die Kirche wurde zur Erinnerung an den Sieg der Spetsioten gegen die Türken im September 1822 errichtet.


  • Nicht weit von hier steht auch der große Leuchtturm.

  • Wenden wir uns vom Dapias-Platz nach rechts, sehen wir als erstes das imposante Gebäude des alten "Poseidon"-Hotels vor uns liegen, und dann ein Denkmal, das der großen Tochter der Stadt, Laskarina Bouboulina gewidmet ist, der bemerkenswertesten Frauenfigur des Freiheitskriegs von 1821. Die eindrucksvollen Bauten im anschließenden Kounoupitsa-Viertel gehören zum Komplex des renommierten, 1927 gegründeten Amargyrio-Korgialenio-Internats.

    In der Stadt sollte man sich einige der schönsten Patrizierhäuser ansehen, die den Familien Bouboulina, Botassis und Chatzigiannis Mexis gehörten. In letzterem ist jetzt ein Museum untergebracht (Tel. 22980 72.994).



  • An der höchsten Stelle der Stadt, in der Oberstadt, liegt die sehenswerte Kirche Agia Triada aus dem Jahr 1793.










  • Außerhalb der Stadt gibt es noch andere Ausflugsziele, wie z.B. die Bekiri-Höhle bei Agii Anargyri, die den Freischärlern während des griechischen Aufstands von 1821 als Schlupfwinkel diente.

  • All die verlockenden Badestrände der Insel - Agii Anargyri, Agia Paraskevi, Zongeria, Vrellas, Agia Marina, Xylokeriza - lassen sich mit dem Überlandbus oder auch mit dem Ausflugsboot (Kaiki) problemlos erkunden.



Veranstaltung:
Jedes Jahr im August veranstaltet die Stadt das Anargyria-Festival und im September wird die Seeschlacht von Armata nachgestellt, die bei der kleinen Kirche der Panagia Armata nahe dem'Leuchtturm am Alten Hafen ihren Anfang nimmt. Zum Rahmen-programm gehören auch Leichtathletikkämpfe und Vorführungen von Volkstanz-gruppen.

Was die touristische Infrastruktur betrifft, ist Spetses die bestens auf Besucherströme gerüstet - mit gepflegten Unterkünften aller Preisklassen, Restaurants, romantischen Tavernen und fashionablen Nightclubs, Vergnügungslokalen und allen Arten von Wassersport.


Anfahrt:

Mit dem Bus: über Kranidi und Kosta. Auskünfte: Überlandbusse KTEL Athen, Kifissou 100, Tel. 210 5134.588. KTEL Kranidi, Tel. 27540 21.218.

Von Kosta gibt es häufige Fährverbindung nach Spetses (Entfernung 1,3 sm) sowie Pendel-verkehr mit kleinen Meertaxis.

Mit der Fähre von Piräus: häufiger Verkehr im Sommer, im Winter eingeschränkt (Entfernung 53 sm).

Mit Tragflügelbooten von Piräus: häufiger Verkehr im Sommer, im Winter eingeschränkt. Auskunft erteilen die Agenturen.

Mit den Fähren und Tragflügelbooten von Piräus ist Spetses auch mit den anderen Inseln im Saronischen und Argolischen Golf sowie mit Häfen an der Peloponnes-Küste und mit der Insel Kythira verbunden.


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