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Poros

Geographie:
(Fläche: 33 qkm,Küstenlänge: 43 km)
Nur eine schmale Meeresstrasse trennt die Insel von Galatas auf der gegenüberliegenden peloponnesischen Trizinia-Küste.


Die Insel, durch ein Erdbeben aus der Vereinigung der Inseln Kalavria und Sferia entstanden, ist nur durch eine Meerenge von Argolis auf dem Peloponnes getrennt.


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In einer Entfernung von 5 km von Poros-Stadt und an der Straße zum Kloster Zoodohou Pigis (Lebensbringende Quelle) liegen diewenigen Überreste eines Poseidon-Tempels, der wie gebräuch-lich an der schönsten Stelle der Insel errichtet worden war.

Er datiertaus dem 6. Jh. v. Chr. und war das Zentrum des nautischen Städtebundes (Amphiktyonie), der Ermioni, Epidaurus, Nauplia, Agina, Athen und Orhomenos umfaßte, wie auch Zufluchtsort für Schiffbrüchige und Verfolgte.

Kultur:
Es war hier, wo der Redner Demosthenes 322 v. Chr. Gift nahm. Die kleine Stadt Poros istamphitheatralisch gebaut, im griechischen Inselstil und mit den vorherrschenden Farben
blau und weiß; sie zeigt sich am besten bei Ankunft mit dem Schiff.

Auf dem Weg nach Neorio gibt es malerische, kleine Sandbuchten, wo die Pinienbäume oft bis zum Wasser reichen. Von der Stadt aus können Sie mit einem kleinen Boot nach Argolis hinüberfahren, um einen ausgedehnten Zitronenhain zu besuchen.

Der Sage nach wurde auf dem im Altertum "Kalaureia" genannten Poros der attische Heros Theseus geboren. Im 7. vorchristlichen Jahrhundert war Kalaureia Sitz einer Amphiktyonie (Schutzbund) von sieben Städten. Während des Aufstandes gegen die Türken (1821) leisteten die erfahrenen Seeleute von Poros mit ihren Schiffen genau wie die Flotten von Spetses und Hydra einen entscheidenden Beitrag zum Sieg der Griechen.

Der reizvolle gleichnamige Hauptort mit seinem besonderen Kolorit ist zugleich auch der Fährhafen der Insel. Östlich vom Hafen liegt das kleine, dicht bewachsenen Eiland Burdzi, beherrscht von einer kleinen Festung, die 1827 zu seinem Schutz errichtet wurde.





Sehenswürdigkeiten:

  • Interessante antike Funde aus Poros und vom antiken Troizen sind im Archäologischen Museum ausgestellt (Tel. 22980 23.276).

  • In etwa 5 km Entfernung NO der Stadt befand sich das Poseidonheiligtum, von dessen dorischem Tempel (6. Jh. v.Chr.) noch Reste zu sehen sind. Die Gegend wird von den Einheimischen "Palatia" genannt und bietet einen herrlichen Panoramablick.

  • In der Nähe des Hafens, an der Südküste liegt das bezaubernde Askeli, mit wunderschönem Badestrand und dichtem Kiefernwald. Auf einer Anhöhe über dem Strand kann man das Kloster Zoodohos Pigi Kalavrias besichtigen.

  • NW von Poros-Stadt erwarten Mikro Neorio und Megalo Neorio ihre Gäste, mit langen, von schattigen Kiefern gesäumten Sandstränden. Von Poros lassen sich Ausflüge zur geschichtsträchtigen Landschaft Argolis auf dem gegenüberliegenden Festland machen. Dazu muß man nur die schmale Meeresstraße mit dem Meertaxi oder der Fähre überqueren.

  • Direkt gegenüber vom Hafen Poros liegt das grüne Landstädtchen Galatas und südlich davon der berühmte "Lemonodassos" (Zitronenwald). Im Hafen von Poros gibt es eine Versorgungsstation für Freizeitboote (Wasser und Treibstoff).
 



Veranstaltung:
In der ersten Juliwoche wird eine Marinewoche veranstaltet, mit künstlerischen Veranstaltungen und Ausstellungen zur nautischen Geschichte der Insel.


Auskünfte:
Hafenamt Poros, Tel. 22980 22.274, Fax: 22980 22.224.



Anfahrt:

Mit dem Bus: über Nafplio-Galatas. Auskünfte:
Überlandbusse KTEL Athen, Kifissou 100, Tel. 210 5134.588. KTEL Nafplio, Tel. 27520 27.323.

Mit dem eigenen Wagen nehmen Sie, von Athen kommend, die Nationalstraße Athen-Korinth und biegen dann in Richtung Epidaurus-Galatas ab. Zwischen Galatas und Poros gibt es häufigen Pendelverkehr mit Booten und Fähren.

Mit der Fähre: von Piräus (Entfernung 31 sm).

Mit dem Schnellboot: im Sommer häufiger, im Winter eingeschränkter Verkehr. Außerdem verbinden die Fähren und Tragflügelboote, die von Piräus kommen, Poros mit den übrigen
Inseln im Saronischen Golf sowie mit Häfen an der argolischen Festlandsküste und mit Leonidio/ Peloponnes.


Methana

Geographie:
Die Kurstadt Methana liegt im Südteil der gleichnamigen griechischen Halbinsel am Saronischen Golf am Ostzipfel der Peloponnes.
Die Kurstadt ist berühmt durch ihre Thermalbäder. Die schwefel-haltigen Quellen sind vulkanischen Ursprungs und deuten auf die über 30 erloschenen Vulkane der Halbinsel hin.

Der jüngste Vulkanausbruch beim Dorf Kameni Chora im Nord-westen der Vulkanhalbinsel Methana fand um das Jahr 230 v. Chr. statt.

Berühmte antike Schriftsteller wie Ovid, Strabon und zuletzt Pausanias berichteten von dem historischen Vulkanausbruch und den dadurch hervorgerufenen Heilquellen. Die Halbinsel Methana ist der nordwestlichste Ausläufer des Ägäischen Inselbogens, auf dem die aktiven Vulkangebiete Methana, Milos, Santorin und Nisyros liegen.

Da die letzte vulkanische Aktivität 1700 vor der Nordwestküste der Halbinsel unterseeisch stattfand, gilt Methana zu den Gebieten, in welchen auch in Zukunft neue Vulkaneruptionen zu erwarten sind.


Kultur:
Antike Reste befinden sich auf der gesamten Halbinsel verstreut.

Berühmt ist die Akropolis Paliokastro des antiken Methanas beim Fischerdorf Vathy´. Weitere Burgfestungen befinden sich beim Dorf Kypseli an der Küste (Akropolis Oga) und am Hauptort Nisaki.

Sensationell war die Entdeckung einer mykenischen Siedlung durch Sofia Michalopoulou 1990 bei der Kapelle Agios Konstantinos & Elenis. Dort wurde ein Heiligtum aus der Zeit 1300-1500 v.Chr. mit zahlreichen Opfergaben und einem Kindergrab, möglicherweise einem Menschenopfer, entdeckt.

Seit 1991 wird die Halbinsel auch von der ETH-Zürich geologisch und kartographisch erforscht. Daraus entstand je eine geologische und je eine topographische Karte der Halbinsel im Maßstab 1:25.000. Mit diesen Daten wurde auch eine interaktive, dreidimensionale Landkarte geschaffen, die im Internet virtuell durchwandert werden kann.

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