In
Perikleischer Zeit wurde auch von Hippodamos
aus Milet die Stadt Piräeus mit rechtwinkelig
sich schneidenden Straßen angelegt,
die Häfen ausgebaut und mit Säulenhallen
und Schiffshäusern versehen.
Nach Beendigung des Peloponnesischen Krieges
zerstört, wurde Piräeus zum Hauptsitz
der Demokratie und blühte bald durch
die Bemühungen eines Konon, Lykurg, Demosthenes
u. a. von neuem auf, namentlich als Handelshafen.

Verschiedene fremde Kulte fanden hier Eingang;
in den Jahren 347-323 wurde das Arsenal
des Philon errichtet, das Sulla 86 v. Chr.
mit den übrigen Hafenanlagen niederbrannte.
Die Heiligtümer blieben zwar erhalten,
aber die Stadt verödete.
Nach der Verlegung des
Hafens gliederte sich das antike Piräus
als Hafenstadt von Athen in die folgenden
drei Teil-Häfen auf:
- Kantharos
- Zea
- Munichia
Dabei stellte Kantharos den Handelshafen
von Piräus dar, während Zea und
Munichia nur dem Militär vorbehalten
waren. Zea war der größere der
beiden Kriegsmarine-Häfen.
Sehenswürdigkeiten:
- Haupthafen
- Pasalimani (Zea)
- Mikrolimano
- Griechischer
Panzerkreuzer Averof (Trokadero Marina,
Palaio Faliro), heute Museumsschiff, von
1911 bis 1955 in Dienst
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