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Kultur:
lm Freiheitskrieg von1821 stellten die hydräischen
Kapitäne und Reeder diese Flotte in
den Dienst der nationalen Sache und kämpften
selbst in vorderster Linie mit.
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der Insel ist das malerische Hydra,
das einen äußerst reizvollen,
einzigartigen Anblick bietet: zwei-
und dreistöckige Kapitänshäuser
aus Naturstein mit Ziegeldach ziehen
sich im Halbrund um den Hafen die Hänge
zweier kahler Felsenhügel hinauf.
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Besonders
repräsentativ sind die Häuser
Tombazis (in dem heute eine Nebenstelle
der Athener Kunstakademie untergebracht
ist), Kountouriotis, Voudouris, Miaoulis,
Voulgaris, Kriezis (heute Altersheim) und
Tsamados (in dem heute die Schule für
Handelsschiffahrt untergebracht ist).
Sehenswürdigkeiten in der Stadt:
- der alte Hafen mit den Schießscharten
und Kanonen. Das Kloster Kimissis Theotokou
(Maria Himmelfahrt), nach Plänen
venezianischer und genuesischer Architekten
im 17. Jh. erbaut. Die Kirchen Ypapanti
(Lichtmeß) und Agios loannis Nisteftis
mit bemerkenswerten Fresken.
- Auf dem Hügel über der Stadt,
von wo man einen weiten Panoramablick
über den Hafen hat, liegen die beiden
Zwillingsklöster Agia Efpraxia und
Profitis Iljas.
- Das Historische Museum verfügt
über reichhaltige Sammlungen zur
Geschichte der Insel sowie eine umfangreiche
Bibliothek mit Archiv. Lohnende Ausflugsziele
sind Mandraki im NO der Stadt mit dem
nahegelegenen Kloster Agia Triada, an
der äußersten NO-Spitze der
Insel das Zourvas-Kloster, das Mariä
Himmelfahrt geweiht ist, und im Süden
schließlich das Kloster Agia Matrona.
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Zum
Baden besser geeignet ist der Strand
bei Mandraki, zu dem man entweder mit
dem Meertaxi oder zu Fuß von Hydra-Stadt
aus kommt. Andere Badestrände findet
man bei Kaminia, Vlyhos, Molos, Bisti,
Limnioniza und Agios Nikolaos, alle
mit dem malerischen Seetaxi zu erreichen.
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Zwischen Hydra und der peloponnesischen
Küste liegt das kleine Eiland Dokos.
Besonders zu erwähnen sind die alten
Osterbräuche auf Hydra, wie z.B. in
Kaminia, wo das Epitaph bei der Karfreitagsprozession
ins Meer hineingetragen wird, oder die Verbrennung
der Judaspuppe am Ostersonntag.
Im Juni findet das sogenannte "Miaoulia-Fest"
statt, zu dessen Höhepunkten die Nachstellung
der Brandlegung des türkischen Flaggschiffs
durch die Brander des Admirals Miaoulis
gehört.
Im Hafen von Hydra gibt es Liegeplätze
für Freizeitboote. Ein großes
Plus in den Augen sicher aller Hydrabesucher
ist das Fahrverbot für Motorfahrzeuge,
das für die gesamte Insel gilt. Man
wird feststellen, daß sich viele Ziele
vielleicht nicht ganz so schnell, aber doch
"angemessener" auf Esels Rücken
erreichen lassen...
Anfahrt
Mit der Fähre:
häufiger Fährverkehr von und nach
Piräus (Entfernung 38 sm).
Mit Tragflügelbooten:
von und nach Piräus, im Sommer
häufig, im Winter eingeschränkt.
Hydra ist außerdem durch Fähren,
die von Piräus kommen, mit den übrigen
Inseln im Saronischen Golf, mit Häfen
an der Ostküste der Peloponnes und
mit der Insel Kythira verbunden. Einige
dieser Häfen werden allerdings nur
im Sommer angelaufen.
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