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Idra

Flora und Fauna:

(Fläche: 50 qkm, Küstenlänge: 56 km)

Idra unterscheidet sich von den anderen Inseln im Saronischen Golf durch die felsige, unfruchtbare Kargheit seiner Landschaft und die charakteristische Inselarchitektur der Hauptstadt, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt.

Der Reiz dieses Erscheinungsbildes, und dazu der kosmopolitische Flair der Stadt, die exklusiven Hotels, die Luxusgeschäfte, Kunstgalerien, Restaurants, Nightclubs und die vielen Möglichkeiten, Wassersport zu treiben und sich abends zu vergnügen - all das hat Hydra zu einem der meistbesuchten Touristenziele ganz Griechenlands werden lassen.


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Westlich der heutigen Stadt befand sich eine mykenische Siedlung. In byzantinischer Zeit erlebte die Insel eine Blütezeit, wie sich anhand von Funden in der Umgebung von Episkopi, der byzantinischen Hauptstadt an der Westküste, nachweisen läßt. Während der Türkenherrschaft hatten sich die Einwohner eine Art Selbstverwaltung mit einer ganzen Reihe von Privilegien gesichert, was ihnen die Möglichkeit gab, eine starke Handelsflotte aufzubauen.




Kultur:


lm Freiheitskrieg von1821 stellten die hydräischen Kapitäne und Reeder diese Flotte in den Dienst der nationalen Sache und kämpften selbst in vorderster Linie mit.

Hauptstadt der Insel ist das malerische Hydra, das einen äußerst reizvollen, einzigartigen Anblick bietet: zwei- und dreistöckige Kapitänshäuser aus Naturstein mit Ziegeldach ziehen sich im Halbrund um den Hafen die Hänge zweier kahler Felsenhügel hinauf.

Besonders repräsentativ sind die Häuser Tombazis (in dem heute eine Nebenstelle der Athener Kunstakademie untergebracht ist), Kountouriotis, Voudouris, Miaoulis, Voulgaris, Kriezis (heute Altersheim) und Tsamados (in dem heute die Schule für Handelsschiffahrt untergebracht ist).






Sehenswürdigkeiten in der Stadt:

  • der alte Hafen mit den Schießscharten und Kanonen. Das Kloster Kimissis Theotokou (Maria Himmelfahrt), nach Plänen venezianischer und genuesischer Architekten im 17. Jh. erbaut. Die Kirchen Ypapanti (Lichtmeß) und Agios loannis Nisteftis mit bemerkenswerten Fresken.

  • Auf dem Hügel über der Stadt, von wo man einen weiten Panoramablick über den Hafen hat, liegen die beiden Zwillingsklöster Agia Efpraxia und Profitis Iljas.

  • Das Historische Museum verfügt über reichhaltige Sammlungen zur Geschichte der Insel sowie eine umfangreiche Bibliothek mit Archiv. Lohnende Ausflugsziele sind Mandraki im NO der Stadt mit dem nahegelegenen Kloster Agia Triada, an der äußersten NO-Spitze der Insel das Zourvas-Kloster, das Mariä Himmelfahrt geweiht ist, und im Süden schließlich das Kloster Agia Matrona.
Zum Baden besser geeignet ist der Strand bei Mandraki, zu dem man entweder mit dem Meertaxi oder zu Fuß von Hydra-Stadt aus kommt. Andere Badestrände findet man bei Kaminia, Vlyhos, Molos, Bisti, Limnioniza und Agios Nikolaos, alle mit dem malerischen Seetaxi zu erreichen.

Zwischen Hydra und der peloponnesischen Küste liegt das kleine Eiland Dokos.

Besonders zu erwähnen sind die alten Osterbräuche auf Hydra, wie z.B. in Kaminia, wo das Epitaph bei der Karfreitagsprozession ins Meer hineingetragen wird, oder die Verbrennung der Judaspuppe am Ostersonntag.

Im Juni findet das sogenannte "Miaoulia-Fest" statt, zu dessen Höhepunkten die Nachstellung der Brandlegung des türkischen Flaggschiffs durch die Brander des Admirals Miaoulis gehört.

Im Hafen von Hydra gibt es Liegeplätze für Freizeitboote. Ein großes Plus in den Augen sicher aller Hydrabesucher ist das Fahrverbot für Motorfahrzeuge, das für die gesamte Insel gilt. Man wird feststellen, daß sich viele Ziele vielleicht nicht ganz so schnell, aber doch "angemessener" auf Esels Rücken erreichen lassen...



Anfahrt

Mit der Fähre:
häufiger Fährverkehr von und nach Piräus (Entfernung 38 sm).

Mit Tragflügelbooten:
von und nach Piräus, im Sommer häufig, im Winter eingeschränkt. Hydra ist außerdem durch Fähren, die von Piräus kommen, mit den übrigen Inseln im Saronischen Golf, mit Häfen an der Ostküste der Peloponnes und mit der Insel Kythira verbunden. Einige dieser Häfen werden allerdings nur im Sommer angelaufen.

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