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Angistri

Geografie:

Drei Seemeilen westlich von Ägina liegt die anmutige, tiefgrüne kleine Insel Angistri in einem herrlich sauberen Meer.

Sie wird von ca. 530 Menschen ständig bewohnt. Täglich gibt es direkte Schiffsverbindungen nach Piräus und nach Ägina. Den vielen Besuchern im Sommer stehen zahlreiche Hotels zur Verfügung.

 
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Flora und Fauna:
Die Insel hat ausgedehnte Kiefernwälder und malerische kleine Buchten. Der Hafen liegt wie die Mehrzahl der Siedlungen im Westen, während die Ostküste noch kaum von Tourismus berührt ist.



Der Großteil der Einwohner von Angistri ist albanischer Herkunft.

Der Tourismus konzentriert sich auf Skala mit dem schönsten Strand, so daß der Rest der fruchtbaren, bewaldeten Insel erstaunlich ruhig und ursprünglich ist. Die Insel ist nur 17 qkm groß.





Methana


Geographie:
Die Kurstadt Methana liegt im Südteil der gleichnamigen griechischen Halbinsel am Saronischen Golf am Ostzipfel der Peloponnes.




 

Die Kurstadt ist berühmt durch ihre Thermalbäder. Die schwefel-haltigen Quellen sind vulkanischen Ursprungs und deuten auf die über 30 erloschenen Vulkane der Halbinsel hin.

Der jüngste Vulkanausbruch beim Dorf Kameni Chora im Nord-westen der Vulkanhalbinsel Methana fand um das Jahr 230 v. Chr. statt.

Berühmte antike Schriftsteller wie Ovid, Strabon und zuletzt Pausanias berichteten von dem historischen Vulkanausbruch und den dadurch hervorgerufenen Heilquellen. Die Halbinsel Methana ist der nordwestlichste Ausläufer des Ägäischen Inselbogens, auf dem die aktiven Vulkangebiete Methana, Milos, Santorin und Nisyros liegen.

Da die letzte vulkanische Aktivität 1700 vor der Nordwestküste der Halbinsel unterseeisch stattfand, gilt Methana zu den Gebieten, in welchen auch in Zukunft neue Vulkaneruptionen zu erwarten sind.


Kultur:
Antike Reste befinden sich auf der gesamten Halbinsel verstreut.

Berühmt ist die Akropolis Paliokastro des antiken Methanas beim Fischerdorf Vathy´. Weitere Burgfestungen befinden sich beim Dorf Kypseli an der Küste (Akropolis Oga) und am Hauptort Nisaki.

Sensationell war die Entdeckung einer mykenischen Siedlung durch Sofia Michalopoulou 1990 bei der Kapelle Agios Konstantinos & Elenis. Dort wurde ein Heiligtum aus der Zeit 1300-1500 v.Chr. mit zahlreichen Opfergaben und einem Kindergrab, möglicherweise einem Menschenopfer, entdeckt.

Seit 1991 wird die Halbinsel auch von der ETH-Zürich geologisch und kartographisch erforscht. Daraus entstand je eine geologische und je eine topographische Karte der Halbinsel im Maßstab 1:25.000. Mit diesen Daten wurde auch eine interaktive, dreidimensionale Landkarte geschaffen, die im Internet virtuell durchwandert werden kann.


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