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Sehenswürdigkeiten:
- Einen
Besuch lohnt das Archäologische Museum
von Myrina. Es enthält Funde der
Umgebung ebenso wie aus Hephaisteia, dem
Kabirenheiligtum und Poliohni. Alle wesentlichen
geschichtlichen Epochen sind vertreten.
von prähistorischer bis hin zu hellenistischer
Zeit, mit Basreliefs, Idolen, Keramikgefäßen
und Skulpturen.
Die zweitwichtigste Stadt ist Moudros.
25
km östlich von Mirina. einer
dersichersten Anker-plätze
der Agäis. Er war während
des 1. Weltkriegs Stützpunkt
der Mittelmeerflotte, die mit der
Seeschlacht von Limnos 1915 entscheidenden
Anteil am Ausgang des Krieges hatte.
Moudros ist auch ein geeigneter
Ausgangspunkt für den Besuch
wichtiger archäologischer Stätten.
So fährt man auf einem Schotterweg
in nordöstlicher Richtung zu
einem Felsvorsprung, auf dem sich
die Überreste des in der Antike
bedeutenden Hephaisteia befinden.
Ausgrabungen brachten ein Heiligtum
des 5. - 4. Jahrh. v.Chr. und eine
Nekropole mit griechischen, römischen
und byzantinischen Gräbern
ans Licht.
3 km weiter
in nördlicher Richtung hat
man im Gebiet von Hloi Reste des
Heiligtums der Kabiren aus archaischer
und hellenistischer Zeit gefunden. |
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- Östlich von Moudros im Gebiet von
Kaminia liegt das antike Poliochne mit
Resten sieben übereinanderliegender
Bauphasen, wovon eine aus der Jurrgsteinzeit,
und die übrigen aus der frühen
Kupferzeit stammen.
- Nördlich von Moudros stößt
man auf die Ruinen des byzantinischen
Kotsika mit einem Kastell, von dem aus
die Türken 1478 zurückgeschlagen
wurden, angeführt von der limnischen
Volksheldin Maroula.
- An der Ostseite der Insel befindet sich
ein interessantes Feuchtbiotop bei Hortarolimni,
mit äußerst seltenen Vögeln.
Auf derselben Straße weiter in den
äußersten Nordosten der Insel
fahrend, kommt man in das malerische Fischerdorf
Plaka mit dem Kloster Haralambos.
- Die Rundreise wird an der Südküste
der Insel fortgesetzt mit dem Besuch des
Klosters Agios Sostis, wo jeweils am 7.
September ein großes Volks-fest
stattfindet. Hier ändert sich die
Landschaft, eine einsame Dünenlandschaft
öffnet sich dem Betrachter, "die
Sahara von Limnos", wie dieses in
Griechenland ungewöhnliche Phänomen
genannt wird.
- Ein Netz von Straßen (bis Moundros
asphaltiert) führt zu malerischen
Berg - und Küstenorten, z.B. Livadohori,
Atsiki mit herrlicher Aussicht auf die
Bucht von Pournia, nach Nea Koutali mit
traumhaft ursprünglichen Sandstränden,
gemüt-lichen Tavernen und Blick auf
das Kommen und Gehen der Schwammfischerboote.
ANFAHRT
Flugverbindung: ab Athen
ab Thessaloniki Fährverbindung: ab
Piräus, Lavrio, Volos, Thessaloniki,
Kavala, Alexandroupoli, Rhodos, Kos, Samos,
Chios, Mitilini, Samothraki, Agios Efstratios,
Skiathos, Psara
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