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| Ikaria |
Geografie:
Ikaria gehört zur Gruppe der Ostägäischen
Inseln und zur Bräfektur Samos.
Es ist umringt von Inseln: Samos im
Osten, Mykonos Im Westen, Chios im Norden
und der heiligen Insel Patmos im Süden.
Von Piräus Ist es 140 Seemeilen
entfernt. |
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Kultur:
Im Altertum hiess die Insel wegen ihrer langgestreckten
Form Makre und Doliche (die Lange), oder auch
Ichthyoussa bzw. Ichtyoessa (die Fischreiche).
Ihr jetziger Name geht auf die bekannte Sage
von Däda/us und Ikarus zurück, die
im Labyrinth des Königs Minos zu Knossos
gefangengehalten wurden.
Auf Flügeln, die der erfindungsreiche
Dädalus aus Federn und Wachs gefertigt
hatte, machten sie sich heimlich auf in Richtung
Athen. Hoch oben im Äther, berauscht
vom Erlebnis des Fliegens hörte Ikarus
nicht auf die warnenden Rufe seines Vaters
und kam der Sonne schliesslich so nahe, dass
das Wachs schmolz und er ins Meer stürzte
und ertrank.
Schmerzgebeugt begrub der Vater seinen Sohn
auf der nahegelegenen Insel. Seitdem hiess
diese Insel Ikaria und das Meer ringsum das
Ikarische.
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RUNDFAHRT
- Schon bei einem flüchtigen Blick
fällt die landschaftliche Schönheit
und einige Besonderheiten auf, die man
auf anderen Inseln nicht findet.Nach einer
7-9 stündigen Fahrt mit der Föhre
von Piräus nähern wir uns der
Insel von der westlichen-südwestlichen
Seite, die in ihrer wilden Schroffheit
einen eher ungastlichen Eindruck macht.
Drei hübsche Dörfer sind von
Schiff aus zu erkennen: Kakrinagri und
Manganitis und etwas weiter Plagia.
- Die Fähre läuft dann in den
Hafen von Agios Kirikos ein, Hauptstadt
der Insel und Sitz der Provinzverwaltung.
Die ansehnliche Stadt mit dem weiten Horizont
verfügt über eine Heilquelle
(ASKLIPIOU), ein Krankenhaus, 4-5 moderne
Hotels und eine ganze Reihe guter Fremdenzimmer.
- Westlich von hier liegen Badestrände
wie ANEMOMILO, KOTSAMBI, und TSOUKALA,
und ringsherum schöne Dörfer
im Grünen wie Christos, Agios Panteleimonas,
Panagia, Kountoumas.
- Bei Therma nicht weit von Agios Kirikos
gibt es fünf Heilquellen, von denen
drei in Betrieb sind (Spilia, Apollonas,
und Kratsa). Zu erreichen sind sie entweder
mit dem Wagen oder mit dem Motorboot.
Der Ort ist mit vielen modernen Hotels
und Fremdenzimmern, schönen Restaurants
und Cafes auf die vielen Besucher in den
Sommermonaten eingerichtet. östlich
von hier schliessen sich gute Badestrände
an, wie Halasmena Therma, Nealia, Ammoudaki,
das romantische Kerame mit der wundertätigen
Ikone in der Marienkapelle, den Platanen
und rauschenden Bächen und schliesslich
das Kap Fanari (oder Faros), mit einem
2 km langen Sandstrand am blauen, sauberen
Meer.
- Ringsum sieht man Weinberge, Sommerhäuschen
und Tavernen, wo man immer erlesene Häppchen
zum Ouzo und frischen Fisch serviert bekommt.
Am äussersten Ende des Kaps erhebet
sich auf dem Felsen der berühmte
Drakanon-Turm. Bei Fanari liegt auch der
Flughafen der Insel. Von hier aus kann
man reizvolle Ausflüge mit dem Kaiki
oder Auto machen.
- Auf einer gut ausgebauten Küstenstrasse
kommt man an pittoresken kleinen Fischerdörfern
an schönen Sandstränden vorbei:
Miliontas, Kiparissi, Kerame, Fles. Gleich
hinter Fles liegt die zweitgrösste
Stadt der Insel, Evdilos, mit herrlichen
Badestränden, Hotels und Fremdenzimmern
und natürlich Tavernen mit frischem
Fisch. 3-4mal in der Woche laufen Fähren
von Piräus und Samos den Hafen an.
Evdilos eigent sich auch gut als Ausgangspunkt
für Ausflüge zu den
Sehenswürdigkeiten des Inselnordens
- Erste Station ist das Antike Oinoe bei
Kambos, wo man antike Baureste, die Agia
Irini-Kirche und das Museum besichtigen,
am wunderschönen Strand baden und
in gemütlichen Tavernen sich stärken
kann.
- Auf der Weiterfahrt kommen wir durch
Kiefernwäldchen und am ganz im Grün
versteckten Dorf Avlaki vorbei nach Gialiskari.
Umgeben von schattigen Kiefern, mit einem
malerischen Bootshafen und kilometerlangem
Sandstrand, an den sich landeinwärts
ein kleiner See anschliessst, ist es jeden
Sommer Anziehungspunkt für Tausende
von Besuchern, die immer auch das berühmte
"Rasko-Menue' (Wildziegenfleisch)
und die Fischgerichte probieren.
- Am Ende des langen Sandstrands liegt
das malerische Armenistis, das eigentliche
Touristenzentrum der Insel, mit schönem
Badestrand, vielen Restaurants und Tavernen,
Cafeterias und modernen Luxushotels.
- Von Armenistis geht es weiter nach Nas
mit seinem im Altertum berühmten
Artemisheiligtum, dessen Reste nahe der
Küste erhalten sind. Ein breiter
Fluss, der hier ins Meer mündet ,
hat einen kleinen See gebildet mit schönem
Sandstrand. In Nas gibt es Pensionen und
drei Tavernen.
- Ein Ausflug von Armenistis ins Inselinnere
führt in das waldreiche Hochland
von Raches, in dessen Zentrum das Dorf
Christos Rachon liegt. Der Blick von hier
über die weiten Kiefern- und Kastanienwälder,
die Weinberge, Obstbaumplantagen und Gärten
hinaus aufs Meer ist atemberaubend. Im
Dorf gibt es Hotels, Geschäfte, Restaurants
und Tavernen, wo man den berühmten
"Pramneios Oinos' (herber Rotwein)
Homers kosten kann.
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