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Chios/Inoouses

Geografie:
Südlich von Limnos liegt Chios, die Insel, auf der einheimischer Oberlieferung zufolge Homer geboren wurde.

Chios hat eine abwechslungsreiche Landschaft, dominierend ist jedoch der nur auf Chios vorkommende Mastixbaum.

Die Hauptstadt - zugleich Hafen - heißt ebenfalls Chios.


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Kultur:
Sie befindet sich an der Ostküste gegenüber dem Festland, dem antiken lonien.

Das mächtige Kastell beherrscht die Stadt. und seine Mauern umrahmen die schönen alten Häuser. Sehenswert ist das Archäologische Museum. das viele interessante Funde der Umgebung enthält, und das Museum für Neugriechische Skulpturen, das u.a. auch Werke des weltberühmten Bildhauers Halepas ausstellt. Wichtig ist auch die A.-Korais-Bibliothek mit 95.000 Bänden, eine der umfangreichsten Bibliotheken Griechenlands,die auch die wertvolle Privat-sammlung von A. Korais enthält.



Den Süden der Insel prägen ausgedehnte Anpflanzungen mit Mastixbäumen. Aus ihnen gewinnt man den berühmten chiotischen Mastix. einen klebrigen dickflüssigen Saft mit vielen Verwendung-smöglichkeiten, u.a. auch für pharmazeutische Zwecke. Die "Mastixdörfer", wie die Orte in dieser Gegend allgemein genannt werden, haben ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt.



Sehenswürdigkeiten:

  • Das erste Dorf (24 km von der Hauptstadt entfernt) heißt Armolia, ist bekannt für seine Töpfereien und sein genuesisches Kastell aus dem 14. Jh.

  • Zweite Station ist Pirgi (30 km), wo die mittelalterliche Bauweise besonders beeindruckt: enge Gäßchen, oft überwölbt und eine ungewöhnliche Fassadendekoration (Schabmosaike). In 8 km Entfernung findet man im Gebiet von Fana die Überreste eines Apollon-Tempels aus dem 6. vorchristlichen Jahrh.

    Südlich von Pirgi liegt Emborios (10 km) mit einem herrlichen schwarzen Kieselstrand. Westlich von Pirgi kommt man nach
    Mesta (10 km), das in seinem mittelalterlichen Charakter wohl
    am besten erhaltene Mastixdorf. Die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (G.Z.F.) hat viele Gebäude restauriert und in einladende Gästehäuser umgewandelt. Zum Baden geht man hinunter zu den Stränden des kleinen Fischerdörfchens Passa Limani (11 km von Pirgi).





  • Fährt man von der Hauptstadt Chios nach Norden, besucht man zuerst Vrondados (5 km) und seinen berühmten "Lehrerfelsen", wo Homer einst seine Schüler unterrichtet haben soll.

  • Weiter geht es in das Fischerdorf Langadas (15 km). Ganz in der Nähe befindet sich das "Delphinion", das die Athener 412 v. Chr. zu einem befestigten Marine - und Handelsstützpunkt ausgebaut hatten. Die Strecke führt dann nach Kardamila (28 km) und Marmaro (30 km) in kleinen Buchten gelegenen Fischerhäfen mit Badestränden.

  • Ein lohnender Ausflug durch eine herrliche Berglandschaft- mit Traumaussichten aufs Meer - ist die Fahrt von Chios-Stadt in den Nordwesten der Insel nach Volissos (40 km), malerisch gelegen am Hang eines Berges, der von einer verfallenen byzantinischen Festung gekrönt ist. Nach einheimischer Uberlieferung ist Volissos der Geburtsort Homers. 2 km von Volissos liegt das kleine Fischerdorf Limia; von dort fahren Kaikis zum Kloster Ag.

  • Markela (5 km) und zur Insel Psara. Chios-Stadt ist auch der Ausgangspunkt für eine Fahrt nach Westen ins Inselinnere, zum Kloster Nea Moni, einem der bedeutendsten byzantinischen Baudenkmäler der Insel. Einzigartig sind die Fresken und Mosaiken der im 11. Jahrh. von Konstantin IX. Monomachos erbauten Klosteranlage.
       

  • Noch weiter in westlicher Richtung liegen auf einem Hügel die beiden Dörfer Avgonima und Anavatos, die den Besucher mit ihren schönen alten Häusern in eine andere Zeit versetzen.

  • Zum Schluß seien die schönsten Strände erwähnt, z.B. Karfas, in der Nähe der Hauptstadt mit Hotels. Pensionen und Cafes, Ag. Ermioni, Komi, Vrondados, und Ag. Markela.



ANFAHRT

Flugverbindung: ab Athen
Fährverbindung: ab Piräus, Mitilini, Mykonos, Tinos, Siros, Samos, Kos, Ikaria, Rhodos, Patmos, Limnos, Alexandroupoli, Thessaloniki, Kavala




Inoouses

ist eine kleine bewohnte Insel in der Ägäis. Sie gehört zu den Ostägäischen Inseln und liegt in dem nur etwa 17 Kilometer breiten Sund zwischen der griechischen Insel Chios und dem türkischen Festland.

Die Nordwestküste der Insel Chios befindet sich lediglich zwei Kilometer westlich, die Küste der Türkei neun Kilometer östlich.

Die Koordinaten lauten: 38° 30' N und 26° 15' O.


Inouses ist die größte Insel der gleichnamigen Inselgruppe; die deutlich kleineren und unbewohnten übrigen Inseln des Archipels befinden sich südöstlich der Hauptinsel. Inouses ist etwa 7,5 Kilometer lang, bis zu 2,8 Kilometer breit und hat eine Fläche von gut 14 km². Die ganze Inselgruppe ist knapp 18 km² groß. Die grüne und recht dicht bewaldete Insel ist hügelig und erreicht eine Höhe von 181 Metern.

Der einzige (gleichnamige) Ort der Insel liegt an der Südküste. Etwa 750 bis 800 Einwohner leben ständig auf Inouses, in den Sommermonaten steigt die Einwohnerzahl deutlich an. Die Insel ist der Wohnsitz einiger bedeutender griechischer Reederfamilien.

Die Fischerei wie auch die Landwirtschaft (unter anderem Weinanbau) haben immer mehr an Bedeutung verloren. Der Tourismus beschränkt sich überwiegend auf Tagesausflügler
von der Nachbarinsel Chios. Pauschaltourismus ist auf Inouses noch unbekannt; es gibt jedoch einige Unterkunftsmöglichkeiten in Privatquartieren und Pensionen.





Die Insel besitzt einige schöne und nicht überlaufene Strände. Im Hauptort erinnert ein nautisches Museum an die Blütezeit der Schifffahrt. Inouses war nicht von historischer Bedeutung, so dass antike Ausgrabungsstätten und Fundorte nicht vorhanden sind.

Der nächste (Regional-) Flughafen mit Verbindungen nach Athen befindet sich auf Chios; Ferienflieger landen auf der südlich gelegenen Insel Lesbos.

Zwischen Inouses und dem 17 Kilometer südwestlich gelegenen Hafen von Chios-Stadt verkehren regelmäßig Fähren; in den Sommermonaten bestehen auch gelegentliche Direktverbindungen nach Piräus.
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